NICHT MÜDE WERDEN. Hilde Domin (1909–2006)
Heidelberg würdigt berühmte Schriftstellerin und Ehrenbürgerin durch einmonatige Ausstellung mit Rahmenprogramm
Die Ausstellung
Hilde Domin ist unzertrennbar mit Heidelberg verbunden. Sie hat den Namen der Stadt in die Welt getragen und kehrte nach Jahren im Exil zurück. So viele mit Heidelberg verbundene Ehrungen hat wohl kaum eine andere Person erhalten: Sie wurde u.a. mit dem nach ihrem benannten „Literaturpreis im Exil“ ausgezeichnet (der später ihren Namen erhielt), sie erhielt die renommierte Richard-Benz-Medaille und nicht zuletzt die Ehrenbürgerwürde.
Zum Anlass des 20. Todestages der bedeutenden Nachkriegslyrikerin zeigt das Kulturamt Heidelberg vom 20. Februar bis 21. März 2026 im Museum Haus Cajeth eine Ausstellung zu Leben, Werk und Wirkung der Dichterin. Im Zentrum steht Domins poetisches Prinzip des „Dennoch“ – Hoffnung und Standhalten trotz Verlust, Exil und Brüchen. Die Ausstellung präsentiert Originale aus ihrem Arbeitsumfeld, etwa Schreibtisch, Notizen und persönliche Utensilien, die Einblicke in ihren kreativen Prozess gewähren Dazu kommen Dokumente, Erinnerungsstücke und mediale Formate, die ihre Spuren in der Stadt und ihre nachhaltige Wirkung erfahrbar machen. Sie zeigt, wie Domins Lyrik bis heute wirkt: als Sprache des Widerstands, der Hoffnung und der Verantwortung.
Eine Bücherschau mit zahlreichen Übersetzungen verdeutlicht den internationalen Stellenwert ihres Werks und unterstreicht Hilde Domins Status als wichtige Stimme der UNESCO City of Literature Heidelberg. Ein begleitendes Rahmenprogramm lädt dazu ein, Hilde Domin als Dichterin von anhaltender gesellschaftlicher Aktualität neu zu entdecken.
NICHT MÜDE WERDEN. Hilde Domin (1909–2006)
20. Februar bis 21. März 2026
Museum Haus Cajeth
(Haspelgasse 12, 69117 Heidelberg)
Alle Informationen zur Ausstellung auch im digitalen Faltblatt (1 MB).

