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Kurpfälzisches Museum: Kunstwerke für die Öffentlichkeit digitalisiert

Zwei Menschen vor einem Gemälde mit Tablet
Josua Walbrodt und Dr. Julia Carrasco vom Kurpfälzischen Museum freuen sich über Carl Rottmanns Heidelbergansicht auf der digitalen Plattform. (Foto: Kurpfälzisches Museum)

Das Kurpfälzische Museum Heidelberg hat einen Teil seiner bedeutendsten Kunstwerke online gestellt. Nun sind sie für Öffentlichkeit und Forschung rund um die Uhr zugänglich. In den folgenden Monaten sollen weitere digitalisierte Museumsobjekte dazukommen. Möglich geworden ist dieser Schritt durch eine Förderung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg und die Kooperation mit der Universitätsbibliothek Heidelberg. Dort werden die sensiblen Kunstwerke im hauseigenen Digitalisierungszentrum digitalisiert und über die Onlinedatenbank heidICON publiziert. Besonders für die graphischen Werke ist das wichtig, denn aufgrund ihrer hohen Lichtempfindlichkeit können die Originale im Museum nicht dauerhaft ausgestellt werden.

Zu den bislang veröffentlichten Werken zählen einige der größten Kostbarkeiten des Museums, die Zeichnungen der Heidelberger Romantiker. Dazu gehören Carl Philipp Fohrs berühmte Porträtstudien aus dem legendären Café Greco in Rom. Mit einer Auswahl dieser digitalisierten Zeichnungen entwickelte ein junges Team von Tübinger Studierenden ein Computerspiel, das beim Kulturhackathon „Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022“ den Preis für das beste Gamedesign gewann.

Auf der Plattform „Heidelberg und die Kurpfalz digital“ werden die graphischen Kostbarkeiten unter www.arthistoricum.net/themen/portale/kurpfalz/digital präsentiert.

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