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rnv-Betriebshof von oben (Foto: Buck)

rnv-Betriebshof

Planungen für Ausbau des Altstandortes laufen

Der neue Betriebshof der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) entsteht dort, wo der alte heute schon ist: Im Oktober 2019 hatte der Gemeinderat beschlossen, dass der Betriebshof am Altstandort in Bergheim neu gebaut wird. Bei der Planung sollten Stadtverwaltung und rnv Varianten entwickeln, bei denen möglichst auch Aspekte des Zukunftskonzepts Bergheim verwirklicht werden können – das waren der Bau von bezahlbaren Mietwohnungen, Entwicklung von Grün- und Freiflächen und die Einbeziehung des Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums Dezernat 16.

Informationsveranstaltung zum Arbeitsstand am 29. Juli

Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 29. Juli 2020, haben die Stadt und die rnv einen Zwischenstand präsentiert und den derzeitigen Arbeitsstand gezeigt. Hier geht es zum Video der Veranstaltung.

Präsentation der rnv zum Download (4,867 MB)

Merkmale und Qualitäten der vorgestellten Varianten

Bei beiden Varianten entstehen neue Grünflächen an unterschiedlichen Stellen und verbessern damit die Aufenthaltsqualität im Quartier. Für das Areal Richtung Czernyring, auf dem heute das Dezernat 16 steht, machen beide Varianten alle Nutzungsoptionen möglich: Vom Erhalt des heutigen Gebäudebestands bis zum Abriss und der städtebaulichen Neuentwicklung. 

Zudem wird sich bei beiden Varianten der Lärm für Anwohnerinnen und Anwohner verringern – denn die Abstellflächen für Busse und Bahnen werden eingehaust. Zudem werden künftig weniger Ein- und Ausfahrten vom Gelände gehen – denn die Abstellfläche wird auf dem neuen Betriebshof reduziert und stattdessen werden dezentrale Flächen im Stadtgebiet belegt. Für die Abstellung von Bahnen sind Areale im Bereich der Straßenbahnhaltestellen Rohrbach-Süd und Berufsschule im Gespräch. Im Wieblinger Weg soll neben dem dortigen Baumarkt eine Abstellanlage für Busse mit alternativen Antrieben entstehen.

Visualisierung Variante A: Die Variante A des neuen Betriebshofs: Grünfläche entlang Emil-Maier-Straße und Ein- und Ausfahrt an der Karl-Metz-Straße. (Bild: rnv/Stadt Heidelberg)

Variante A

  • Grünfläche entlang Emil-Maier-Straße
  • Keine straßenbegleitenden Nutzungen an der Karl-Metz-Straße
  • Ein- und Ausfahrt entlang Karl-Metz-Straße

Variante B

Visualisierung Variante B: Die Variante B des neuen Betriebshofs: Grünfläche und weitere Nutzungsoptionen entlang Karl-Metz-Straße sowie zwei betriebliche Ein- und Ausfahrten. (Bild: rnv/Stadt Heidelberg)
  • Grünfläche entlang Karl-Metz-Straße
  • Ergänzung durch Wohnungsbau und Gewerbe möglich
  • Zwei Ein- und Ausfahrten (Alte Eppelheimer Straße / Karl-Metz-Straße)
  • Neue Gleisanbindung über Alte Eppelheimer Straße an Czernyring nötig

Wie geht es weiter?

Die Planungen für beide Varianten werden weiter vertieft. Im Herbst 2020 starten die politischen Beratungen dazu, an deren Ende ein Gemeinderatsbeschluss für eine Variante stehen muss. Anschließend muss ein Planfeststellungsbeschluss herbeigeführt werden, der voraussichtlich rund drei Jahre dauert. Baubeginn für den neuen Betriebshof kann demnach frühestens 2024/2025 sein. Voraussetzung für einen Baubeginn ist, dass zu diesem Zeitpunkt bereits die alternativen Abstellmöglichkeiten für Busse und Bahnen im Stadtgebiet fertiggestellt sind. Während der Bauzeit kann die rnv ihre Busse und Bahnen schließlich nicht mehr in der Bergheimer Straße abstellen – deshalb müssen sowohl für die Bauzeit als auch darüber hinaus neue „Parkflächen“ geschaffen werden.

Überblick

So könnte der alte Betriebshof künftig aussehen (Visualisierung: GDLA)

Eine Übersicht über die Beratungen zum rnv-Betriebshof, zum bisherigen Prozess und zum Zukunftskonzept für Bergheim gibt es hier.


Bürgerentscheid

So könnte der alte Betriebshof künftig aussehen (Visualisierung: GDLA)

2018 hatte der Gemeinderat ein Zukunftskonzept für Bergheim beschlossen. Ein Kernstück davon war die Verlagerung des rnv-Betriebshofs auf eine Teilfläche des Großen Ochsenkopfs. Gegen diesen Beschluss wandte sich ein Bürgerentscheid.