Familie aktuell

Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 29. Oktober 2026

Familie, Beruf und Finanzen fair teilen: Workshop für Paare

Wie lassen sich Beruf, Familie und Partnerschaft miteinander vereinbaren? Wer reduziert nach der Familiengründung die Arbeitszeit? Wie werden Kinderbetreuung, Haushalt und organisatorische Verantwortung insgesamt aufgeteilt? Und welche langfristigen Auswirkungen haben diese Entscheidungen auf Einkommen und soziale Absicherung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der kostenfreie Workshop „Zukunftswerkstatt Familie – Equal Care – Equal Pay“ am Freitag, 20. November 2026, von 17 bis 20 Uhr im Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Eppelheimer Straße 13. Das Angebot richtet sich an Paare mit Kinderwunsch sowie an Eltern mit jüngeren Kindern mit Wohnsitz in Heidelberg.   Mit der Familiengründung wird die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit häufig neu ausgehandelt. Entscheidungen darüber, wer beruflich kürzertritt und wer einen größeren Teil der Kinderbetreuung, Hausarbeit und organisatorischen Verantwortung übernimmt, können weitreichende Folgen für die berufliche Entwicklung, das Einkommen und die eigenständige soziale Absicherung haben. Eine partnerschaftliche Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit ist deshalb nicht nur eine private Frage. Equal Care ist eine wichtige Voraussetzung für gleiche Chancen im Erwerbsleben und wirtschaftliche Eigenständigkeit.
Gruppenfoto vor den neuen Wohnungen mit Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuc
Durch die umfassende Sanierung des Gebäudes in der Ingrimstraße in der Altstadt wurden sechs Wohnungen für Menschen ab 60 Jahren geschaffen. Im Innenhof des sanierten Ensembles gaben (von links) Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck einen Überblick über die Modernisierung. (Foto: Phillip Rothe)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Altstadt: Stadt schafft neuen Wohnraum dank einer Nachlassverfügung

Für das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus in der Ingrimstraße 14 in der Heidelberger Altstadt bricht ein neues Kapitel an. Die Stadt hat das rund 250 Jahre alte Gebäude, das sie im Jahr 1979 erworben hatte, seit Februar 2024 umfassend saniert und umgebaut. Möglich wurde dies dank einer privaten Nachlassverfügung eines Ehepaares, das in der Ingrimstraße 14 bis zu seinem Lebensende im Zuge eines Nießbrauchrechts gewohnt hatte. Ihr Erbe von rund einer Million Euro vermachten sie der Stadtverwaltung mit der Auflage, ihr früheres Heim in Wohnungen umzubauen, in denen mindestens eine Person über 60 Jahren lebt und deren Haushaltseinkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Die Stadt nahm das Erbe an und verpflichtete sich damit, die Vorgaben umzusetzen. Sechs sanierte Wohnungen, die ab dem Frühjahr 2027 bezogen werden, sind in Kürze fertiggestellt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 16. Oktober 2026

Kinder- und Jugendhilfe, Chancengleichheit und Soziales: Mehr Planungssicherheit für Träger

Soziale Träger und Einrichtungen von Leistungen außerhalb des Pflichtaufgabenbereichs im Sozialen, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bereich Antidiskriminierung und Chancengleichheit, die 2026 institutionelle Zuwendungen der Stadt Heidelberg erhalten haben, werden überwiegend auch 2027 auf gleichbleibendem Niveau gefördert. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 15. Oktober 2026 noch vor den anstehenden Haushaltsberatungen für die Jahre 2027/28 einstimmig beschlossen.   „Die aktuelle Haushaltslage stellt uns als Stadtverwaltung und damit auch die Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger vor große Herausforderungen. Sie führt dazu, dass sich die Beratung und Verabschiedung des Haushaltes für 2027/28 bis in das kommende Jahr verzögert. Mit dem jetzigen Beschluss schaffen wir in einer finanziell angespannten Situation auch für die Träger von Leistungen außerhalb des Pflichtaufgabenbereichs im Sozialen, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bereich Antidiskriminierung und Chancengleichheit zumindest für 2027 eine gewisse Planungssicherheit“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit.   Die Zuwendungsempfänger erhalten zunächst vorläufige Bewilligungsbescheide und zur Sicherstellung ihrer Angebote für das erste Halbjahr bis zu 40 Prozent des für 2027 vorläufig bewilligten Zuschusses ausgezahlt. Weitere Abschlagszahlungen in Höhe von 40 Prozent folgen dann im Juli 2027. Die Verabschiedung des Haushaltes für 2027 und 2028 durch den Gemeinderat ist am 29. April 2027 geplant. Im Anschluss muss dieser noch durch das Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt werden. Nach Rechtkraft des Haushalts werden die vorläufigen Bewilligungen in abschließende Bewilligungen umgewandelt. Bedürfnissen der Zuwendungsempfänger soll auf diesem Wege gleichermaßen Rechnung getragen werden wie der schwierigen Haushaltssituation der Stadt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 16. Oktober 2026

Bilderbuchzeit in der Stadtbücherei

Die Kinderbücherei lädt am Freitag, 23. Oktober 2026, um 16 Uhr zu einer Vorlesestunde ein. Dieses Mal wartet eine Überraschungsgeschichte auf alle Zuhörerinnen und Zuhörer. Eine Geschichte, die die Fantasie anregt und bei der es definitiv nicht langweilig wird. Die Bilderbuchzeit für alle Kinder ab vier Jahren wird in Zusammenarbeit mit Lesementor Heidelberg e. V. gestaltet, der Treffpunkt ist die Bilderbuchecke in der Heidelberger Stadtbücherei, Poststraße 15. Die Veranstaltung dauert etwa eine halbe Stunde. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 14. Oktober 2026

Elternkurs „babytalk“ startet am 21. Oktober

Das Familienbüro der Stadt Heidelberg bietet ab Mittwoch, 21. Oktober 2026, kostenlos den interaktiven Elternkurs „babytalk“ an. An fünf aufeinanderfolgenden Terminen erhalten Heidelberger Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr praktische Tipps und können sich mit anderen Familien austauschen. Themen sind unter anderem „Babysignale verstehen“, „Umgang mit Babygefühlen“, „Sichere Bindung aufbauen“ sowie „Bedürfnisse von Eltern und Kindern“. Referentin ist die Familienkinderkrankenschwester Nicole Laemers-Müller.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 06. Oktober 2026

Inklusion an der Schule: Elternabend am 22. Oktober an der Graf von Galen-Schule

Das Staatliche Schulamt Mannheim und die Stadt Heidelberg laden zu einem Informationsabend für Eltern zum Thema Inklusion und Formen des gemeinsamen Unterrichts in Heidelberg ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Oktober 2026, von 19 bis 20.30 Uhr in der Graf von Galen-Schule, Schwalbenweg 1b, in Heidelberg-Pfaffengrund statt. Sie richtet sich insbesondere an Eltern von zukünftigen Schulkindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot. Willkommen sind aber auch Eltern, deren Kind bereits eine Schule besucht. Die Veranstaltung gibt eine Übersicht zu den schulischen Möglichkeiten in Heidelberg und bietet eine Plattform für offene Fragen.
zwei ältere Meschen beim Tanzen
Lebensfreude durch Tanzen: Einblicke in die vielfältigen Tanzangebote für Menschen ab 60 Jahren in Heidelberg bieten zwei kostenlosen Veranstaltungen am 15. und 22. Oktober 2026 in Heidelberg. (Foto: Stadt Heidelberg)
Meldung vom 05. Oktober 2026

Tanzen im Alter: Heidelberg lädt zu Informations- und Mitmachtagen am 15. und 22. Oktober ein

Egal in welchem Alter: Tanzen fördert Bewegung, soziale Kontakte und Lebensfreude. Deshalb laden das Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg und seine Kooperationspartner ältere Menschen zu zwei kostenlosen Veranstaltungen rund um das Thema Tanzen ein. Ein Informationstag am 15. Oktober und ein Mitmachtag am 22. Oktober 2026 geben Einblicke in die vielfältigen Tanzangebote für Menschen ab 60 Jahren in Heidelberg.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 02. Oktober 2026

Haupt- und Finanzausschuss stimmt neuen Entgelten im Seniorenzentrum Weststadt zu

Der Haupt- und Finanzausschuss des Heidelberger Gemeinderates hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 30. September 2026, der Anpassung der Entgelte im Seniorenzentrum Weststadt/Südstadt zugestimmt. Die neuen Preise gelten ab dem 1. Januar 2027.   Hintergrund sind gestiegene Kosten für Lebensmittel, Lieferung und Organisation sowie eine Angleichung an die Preisstruktur anderer Heidelberger Seniorenzentren. Die Angebote werden weiterhin ohne Gewinnerzielungsabsicht und möglichst sozialverträglich gestaltet.   Das reguläre Mittagessen kostet künftig 7,50 Euro. Für Inhaberinnen und Inhaber der Heidelberg-Pässe steigt der Preis für das vergünstigte Mittagessen auf 2,50 Euro. Auch für weitere Speisen und Getränke werden die Entgelte angepasst.   Das Seniorenzentrum Weststadt/Südstadt ist eine zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen aus der West-, Süd- und Bahnstadt. Mit dem täglichen Mittagstisch leistet es insbesondere für hochaltrige Menschen einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Versorgung und sozialen Teilhabe.
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