Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Fax (0 62 21) 58-4 91 60

Weitere Infos

www.heidelberg.de/behinderten
beauftragte
Beschreibung der Zugänglichkeit des Büros

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Projekte aus dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten

Kindertag im Heidelberger Rathaus: Das Team der KBB ist auch 2024 wieder dabei

Ob mit Sehbehinderungssimulationsbrille, Krücken, Rollator oder Rollstuhl: Mehrere Kinder überwinden ein Hindernis -
2023 waren die Kinder mit Begeisterung dabei

Die Kinder der 4. Klassen der Heidelberger Schulen haben jedes Jahr die Gelegenheit, das Rathaus kennenzulernen. Auch 2024 ist das Team der Behindertenbeauftragten, unterstützt durch das Amt für Baurecht und Denkmalschutz,  wieder dabei: Mit Quiz, Sehbehinderungs-Parcour, Rollstuhl-Ausprobieren und einigem mehr. 

Europäischer Protesttag der Menschen mit Behinderungen 2024: Kundgebung in Heidelberg

Am 5. Mai riefen das Aktionsbündnis Inklusion und das BiBeZ, unterstützt von der Kommunalen Behindertenbeauftragten und dem Beirat von Menschen mit Behinderungen, zu einer Protestkundgebung auf. Der SWR berichtete.

Einer der Sprüche, die auf der Kundgebung gerufen wurden:
 
Die UN-BRK
ist seit 15 Jahren da.
Doch wir müssen uns beschwer'n
viel zu viele Barrier'n.
Deshalb fordern wir jetzt erst recht
Inklusion ist Menschenrecht.
Das war noch viel zu (leise, langsam) - Drum singen wir jetzt (lauter, schneller)
 
Jede Zeile wird einmal vorgesprochen und alle sprechen sie nach.

(Text stammt von Rosalie vom Aktionsbündnis Inklusion)

Stolpersteinverlegung 2024 in Heidelberg

Gunter Demnig in Arbeitskleidung und mit Hut fügt den messingfarbenen Stolperstein in den Gehwegbelag ein
Gunter Demnig beim Verlegen des Stolpersteins für Mina Bechtel

Im Rahmen der diesjährigen Stolpersteinverlegung am 7. Februar übernahm die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß die Patenschaft für einen Stolperstein für Mina Bechtel in der Dantestraße 39. Arno Huth stellte das von ihm erforschte Leben der alkoholkranken Frau bis zu ihrer Ermordung in Grafeneck vor, Gabriele Soyka begleitete die Stolpersteinverlegung auf der Mundharmonika. Die Stolpersteininitiative Heidelberg hat eine Broschüre veröffentlicht, in der die Menschen vorgestellt werden, an die die Stolpersteine der diesjährigen Verlegung erinnern. 

Der Künstler Gunter Demnig stellt die Stolpersteine her und verlegt sie selbst. Sie sollen an Menschen erinnern, die der NS-Diktatur zum Opfer fielen. Die Steine sind an der Oberfläche messingfarbig und tragen die Namen und Lebensdaten der Opfer. Sie werden vor der ehemaligen Wohnung der Opfer ins Gehweg- oder Straßenpflaster verlegt. Die Kommunale Behindertenbeauftragte hat die Patenschaft für den Stolperstein eines "Euthanasie"-Opfers übernommen, um auf die geschätzt 500 Menschen aus Heidelberg hinzuweisen, die als kranke oder behinderte Menschen durch die Nazis ermordet wurden. Darüber hinaus gab es Zwangs-Sterilisationen an diesen Personengruppen und Opfer von Medizinverbrechen, auch an der Heidelberger Psychiatrie,

Auf dem Gelände der Johannes-Diakonie in Mosbach erinnert der Maria-Zeitler-Pfad als Lehrpfad an die Geschichte der NS-„Euthanasie“ auf dem Gelände.

Informationsportal für Eltern von Kindern mit Behinderung

Ein gelbes Schild mit der Aufschrift "Weltkindertag - Mitmach- und Spielefest für die ganze Familie"

Eine Online-Umfrage, die die Kommunale Behindertenbeauftragte 2021 unter Eltern behinderter Kinder durchgeführt hatte, zeigte, dass ein hoher Beratungs- und Unterstützungsbedarf besteht und Eltern nicht ausreichend über aktuelle Beratungs- und Unterstützungsangebote informiert sind.
Vor diesem Hintergrund wird ein neues digitales Informationsangebot auf der Webseite der Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Heidelberg veröffentlicht. Ab dem Weltkindertag am 20. September 2023 finden Eltern und Angehörige von Kindern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen unter www.heidelberg.de/elterninfo gebündelt Informationen zu allgemeinen und spezifischen Angeboten in Heidelberg, zu Anlaufstellen und Tipps rund um das Leben mit Behinderung.

Beim Weltkindertagsfest am 24. September auf der Neckarwiese war das Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten mit Mitmachangeboten vertreten und machte auf das neue Online-Informationsangebot aufmerksam. Besonders das Ausprobieren des geländegängigen Elektrorollstuhls, der für Natürlich Heidelberg angeschafft wurde, aber auch Barrierefreiheits-Quiz, Sehbehinderungssimulationsbrillen und Piktogramme-Memory, stießen auf reges Interesse.

Jahresbericht 2022

Der Jahresbericht der Kommunalen Behindertenbeauftragten für das Jahr 2022 ist online und in gedruckter Form über das Büro erhältlich.

"Wirklich teilhaben?!": Europäischer Protesttag der Menschen mit Behinderungen am 5. Mai

Frau Bürgermeisterin Jansen im Rollstuhl wird von Frau Reiß in einen Bus mit offener Seitentür und ausgeklappter Rampe geschoben.
Bürgermeisterin Frau Jansen im Rollstuhl wird von Frau Reiß in den Bus geschoben. Foto: Medienbüro Rhein-Neckar

„Wirklich teilhaben?“ – Unter diesem Motto fand anlässlich des Europäischen Protesttags von Menschen mit Behinderung am 5. Mai von 13 bis 16 Uhr eine Veranstaltung am Bismarckplatz in Heidelberg statt. Die Kommunale Behindertenbeauftragte machte in Kooperation mit weiteren Akteur*innen auf das Thema Behinderung und Mobilität aufmerksam. Dazu gab es die Möglichkeit, unter verschiedenen Voraussetzungen (Sehbehinderungssimulationsbrillen, Rollstuhl, Alterssimulationsanzug, Kopfhörer) den Ein- und Ausstieg in einen Linienbus zu erproben. Zusätzlich gab es einen Informationsstand mit diversen Infomaterialien und Broschüren.

Queer Festival Empfang am 5. Mai

Vier Menschen auf der Bühne mit farbigen Luftballons im Hintergrund.
Podiumsteilnehmende anlässlich des Queer Festival Empfangs. Foto: Stadt Heidelberg

Zur Eröffnung des diesjährigen Queer Festivals am 5. Mai wurden die Erfahrungen und Themen queerer Menschen mit Behinderung in den Vordergrund gestellt. Im Anschluss an ein kurzes Podiumsgespräch, an dem Christina Reiß teilnahm, brachten Drag Syndrome aus London Glamour und Glitter auf die Bühne. Drag Syndrome ist das erste professionelle Drag-Kollektiv aus Künstler*innen mit Down-Syndrom. mehr dazu in schwerer Sprache und in Leichter Sprache.

Piktogramme für Barrierefreiheit

Piktogramm Leih-Rollstuhl

Unter dem Motto „Barrierefreiheit ist ein Mehrwert für alle“ sollen Veranstaltende sensibilisiert werden, Veranstaltungen barrierefrei zu planen und umzusetzen. Dabei soll mit Piktogrammen auf Einladungen und Ankündigungen darauf aufmerksam gemacht werden, welche Unterstützungen angeboten werden. Interessierte Personen erkennen damit leicht, wie die Gegebenheiten sind. Ein Flyer wurde erstellt, Informationen auf der Website eingestellt und eine Kampagne zielt auf die Nutzung von Piktogrammen rund um verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit ab.

Gehwegnutzung: Für ein Miteinander in Heidelberg

Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2022 veröffentlichte die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß einen Kurzfilm, der für mehr Rücksichtnahme und damit Barrierefreiheit wirbt.

Direktlink zum Video

Den Kurzfilm mit Audiodeskription sehen Sie hier:

Direktlink zum Video mit Audiodeskription

Der Kurzfilm kam in einer weiteren gekürzten Version im März in die Heidelberger Kinos. Außerdem hat das Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten alle Heidelberger Fahrschulen angeschrieben mit der Bitte, das Kurzvideo im Fahrunterricht einzusetzen.

Bei einem Pressetermin warben verschiedene Vertreter*innen aus der Stadt für freie Gehwege: „Wir möchten, dass sich alle Verkehrsteilnehmer auf den Gehwegen sicher und wohl fühlen können, egal ob zu Fuß, Kinder mit dem Fahrrad oder Menschen im Rollstuhl“, sagt Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität.

NATÜRLICH barrierefrei!

Auch mit starker Mobilitätseinschränkung an Naturführungen teilzunehmen war bislang schwer bis unmöglich. Dank der Kooperation zwischen der Stadt Heidelberg, dem Hersteller Sunrise Medical sowie dem Sanitätshaus adViva steht für verschiedene Aktionen im Sommer 2022 der geländegängige Elektrorollstuhl Magic Mobility zur Verfügung.

Bei zwei Veranstaltungen im Rahmen von Natürlich Heidelberg sowie beim Aktionstag "Lebendiger Neckar" am 19. Juni konnte der geländegängige Rollstuhl bereits eingesetzt werden. Beim Lebendigen Neckar bot das Sanitätshaus adViva dafür einen Parcour an und sorgte für die Einweisung. Die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß stand gemeinsam mit dem Team der Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ für Informationen zur Verfügung. Die Aktion fand am Stand von „Natürlich Heidelberg“ statt. 
"Heute habe ich mich gar nicht behindert gefühlt!", so Kristina V. bei der geführten Weinbergwanderung. Ziel ist, dieses Angebot dauerhaft zu verankern.

Auch unwegsames Gelände ist mit dem geländegängigen Elektrorollstuhl zu erkunden
Über Stock und Stein ging es bei der Weinbergwanderung. (Foto: Stadt Heidelberg)

Am Bürgerfest konnten Interessierte im Rahmen eines Quiz Fragen zum Thema Barrierefreiheit beantworten.​

Das Motto lautete: "Mit Barrierefreiheit gewinnen alle". Über die Preise entschied das Los. Es gab Spiele, Bücher und Ähnliches zu gewinnen, der Hauptgewinn war eine Wanderung mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner mit Testmöglichkeit des geländegängigen Elektrorollstuhls „Magic Mobility“. Ein Schüler aus Heidelberg hatte die Wandertour gewonnen und war am Ende der Sommerferien mit dem Oberbürgermeister unterwegs. mehr dazu

Die Pilotphase ist abgeschlossen und die Stadt Heidelberg hat einen geländegängigen Elektrorollstuhls angeschafft, um das Umweltbildungsprogramm NATÜRLICH Heidelberg damit dauerhaft für Menschen nutzbar zu machen, die nicht gut zu Fuß sind. mehr dazu

Auch der Naturpark Neckartal-Odenwald e.V. setzt sich unter Beteiligung der Kommunalen Behindertenbeauftragten mit dieser Thematik auseinander. Unter dem Motto „Ein Naturpark für Alle“ wurde am 26. Juni 2023 im Naturparkzentrum Eberbach ein Workshop zur Förderung der Zusammenarbeit für Barrierefreiheit im Naturpark Neckartal-Odenwald veranstaltet. Eingeladen waren 13 Personen aus den Bereichen Behindertenbeauftragte der Stadt Heidelberg, Natürlich Heidelberg, Johannes-Diakonie Mosbach, Naturpark-Guides, Tourismus der Stadt Eberbach, der Stadt Neckargemünd und des Rhein-Neckar-Kreises, eine Vertreterin der SRH Stephen-Hawking-Schule und Mitarbeitende des Naturparks Neckartal-Odenwald. Im Rahmen des Projekts “Konzept für ein barrierefreies Wanderwegenetz im Naturpark Neckartal-Odenwald” führten Studentinnen der Hochschule Heilbronn durch den Workshop und es wurden erste Schritte der Weiterentwicklung des barrierefreien Wegenetzes und Möglichkeiten zu Netzwerkbildungen geschaffen.

Gesundheitstage vom 8. September bis 11. September in Heidelberg

Die Selbsthilfegruppe „Bewegte Frauen – laufend gegen Krebs“ (Bewegte Frauen) führte am 9. September in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen und der Kommunalen Behindertenbeauftragten einen Gesundheitstag am Klinikum Heidelberg durch. Bei der Fortbildung im Hörsaal der Frauenklinik ging es um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in der onkologischen Bewegungstherapie. Die Vorträge wurden in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht und eine Induktionshöranlage war vorhanden. Die Teilnahme war in Präsenz und online möglich - die Patientenfortbildung wurde barrierefrei per Livestream übertragen und ist nach wie vor abrufbar. mehr dazu

Die Heidelberger Antidiskriminierungsbroschüre ist da!

Das Deckblatt und der Titel der Broschüre “Gemeinsam. Gleichberechtigt.” mit Fotos von verschiedenen Menschen
Das Deckblatt und der Titel der Broschüre “Gemeinsam. Gleichberechtigt."

Unter dem Titel “Gemeinsam. Gleichberechtigt.” wurden im Rahmen des Heidelberger Antidiskriminierungsnetzwerks alle Angebote in Heidelberg zur Beratung und Empowerment für Betroffene von Diskriminierung, sowie zu Bildung und Vernetzung zusammengestellt. Die Informationen werden als Broschüre vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, der Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Heidelberg und Mosaik Deutschland e.V. herausgegeben. Die Broschüre gibt es online und barrierefrei zum Download auf der Website von Mosaik-Deutschland e.V. und als Druckversion. mehr dazu

Häufige Fragen in der Beratung

Antworten auf „Häufige Fragen“ in der Beratung bei der Kommunalen Behindertenbeauftragten werden auf der Website zur Verfügung gestellt.  mehr dazu

Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"

Titelbild der Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"
Titelbild der Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"

Die Kommunalen Behindertenbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg haben gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe die Broschüre „Leben mit Hörbehinderung“ erstellt. Diese Broschüre kann im Büro bestellt werden oder als Download bezogen werden.

Serviceangebot der Kommunalen Behindertenbeauftragten: Verleih der mobilen Induktionshöranlage

Bei der mobilen Induktions- / FI-Anlage erhalten Hörgeschädigte ein Empfangsgerät, das die Tonsignale direkt auf ihr Hörgerät (Voraussetzung: T-Spule) oder CI-Gerät sendet. Wer keine individuelle Hörtechnik nutzt, kann einen Kopfhörer aufsetzen.

Die Entleihe ist kostenfrei, es fallen jedoch 20 € / Stunde für eine betreuende Servicekraft an. Frühzeitige Terminvereinbarung empfohlen.

Aktion „Hürdenlos rein“: Stadt wirbt bei Geschäften und Lokalen für die Anschaffung mobiler Rampen

Piktogramm der Kampagne "Hürdenlos rein"
Piktogramm Mobile Rampe

Seit Dezember 2016 wirbt die Kommunale Behindertenbeauftragte bei Läden und Lokalen darum, mit mobilen Rampen einfach und kostengünstig eine Barriere abzubauen. mehr dazu

Bestandsaufnahme: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Die Kommunale Behindertenbeauftragte erarbeitete als Standortbestimmung für Heidelberg eine Bestandsaufnahme (7 MB) und stellte diese anlässlich des Inklusionslabors am 23. März 2019 der Öffentlichkeit vor. mehr dazu

Vielfalt am Arbeitsplatz
Hätten Sie´s gedacht?!? Unter diesem Titel hat die Kommunale Behindertenbeauftragte mit der Filmemacherin Sia Friedrich-Eisenlohr mehrere Filmporträts umgesetzt. In einem Kurzfilm und einzelnen Porträts sind interessante Menschen mit Behinderungen aus Heidelberg zu sehen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind. mehr dazu