2000 - 3D-Stadtmodell

Mit der fortschreitenden Digitalisierung standen im Vermessungsbereich sowohl neue Möglichkeiten der Visualisierung als auch neue Methoden zur Datenerfassung zur Verfügung. Somit konnten dreidimensionale Datensätze einfach digital visualisiert werden.

Bereits im Jahr 2000 wurden erste Einzelszenen in 3D visualisiert. 2005 stand - Dank einer Kooperation mit der Universität Heidelberg - zum ersten Mal ein komplettes 3D-Modell der gesamten Stadt zur Verfügung. Seit 2016 basiert das 3D-Stadtmodell auf Cesium und kann über einen Webbrowser angezeigt werden. Seit Jahr 2017 können 3D-Daten im bis dato 2D-Geoinformationssystem integriert werden. 

Im nachfolgenden Film wird die Entstehung des aktuellen 3D-Stadtmodells beleuchtet und verschiedene Anwendungsfälle aufgezeigt.

Werfen Sie selbst einen Blick auf die frei zugängliche Instanz unseres aktuellen 3D-Stadtmodells:
https://hd3d.heidelberg.de

Analoge Stadtmodelle

Analoge Stadtmodelle wurden bereits seit den 1920er Jahren für verschiedenste Zwecke vorgehalten (Quelle: Stadtarchiv Heidelberg). Je nach Anwendung variieren Maßstab und Detaillierungsgrad. Ein Beispiel hierfür ist das Stadtmodell zur Durchführbarkeitsstudie Transurban, welches den Bereich der Altstadt ausgehend vom Bismarckplatz mit Blick Richtung Osten zeigt. Ebenso existiert ein bis heute fortgeführtes Stadtmodell beim Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung. 

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