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Chronik

Heidelberg-Weststadt

  • 1838: Parallel zum Bau des Heidelberger Bahnhofs entsteht in der Nähe auf ehemals landwirtschaftlich genutzter Fläche das erste Vorstadthotel Heidelbergs, das Hotel Schrieder (heute Crown Plaza).
  • 1840: Eröffnung des ersten Heidelberger Bahnhofs auf dem Gebiet der heutigen Weststadt
  • 1862: Die Waggonfabrik Fuchs wird von Darmstadt nach Heidelberg, in die heutige Weststadt verlegt.
  • ab 1870er Jahre: Es beginnt die erste wesentliche Wachstumsphase der Weststadt (Gründerzeit). Es entstehen Hotels und zahlreiche private Villen.
  • 1872:Der Rohrbacher Gemeinderat beschließt die Bebauung des "Rohrbacher Viertels", das später zur Weststadt gehört.
  • 1875/77: Bau der neuen Neckarbrücke zwischen Neuenheim und Heidelberg. Die Rohrbacher Straße entwickelt sich zur Hauptgeschäftsstraße der Weststadt und zieht weitere Ansiedlungen nach sich.
  • 1876/77: Das luxuriöse Grand-Hotel Ecke Rohrbacher Straße/Seegarten (heute Adenauerplatz) mit 100 Betten wird errichtet. Heidelberg entwickelt sich zum mondänen Reiseziel in- und ausländischer Reisender.
  • 1886: Bau der Landhausschule
  • 1888: Bau des St. Josef-Krankenhauses (Eröffnung 1890)
  • 1889: Gründung des Vereins "West-Heidelberg" (Vorläufer des Stadtteilvereins)
  • 1898: Bau der katholischen St. Bonifatius-Kirche im neuromanischen Stil (1903geweiht)
  • 1901: Grundsteinlegung der evangelischen Christuskirche (1904geweiht)
  • 1902: Verlegung der Fuchsschen Waggonfabrik nach Rohrbach. Die Weststadt ist nun reines Wohnquartier ohne Industrie.
  • 1906: Eröffnung der Kleinkinderanstalt in der Vangerowstraße ("Weststadt-Kindergarten")
  • 1907/08: Bau des Gaisbergtunnels; die Flächenausdehnung der Weststadt ist weitgehend abgeschlossen.
  • ab 1924: Die Bezeichnung "Weststadt" wird gebräuchlich.
  • 1942: Drei von vier Glocken der Christuskirche müssen für Kriegszwecke abgegeben werden.
  • 1946: Einweihung der Synagoge und des Gemeindehauses der Jüdischen Kulturgemeinde
  • 1950: Eröffnung eines jüdischen Altersheims in der Villa Julius
  • 1951: Die Christuskirche wird mit neuen Glocken ausgestattet.
  • 1955: Verlegung des Bahnhofs nach Westen (Bergheim). Auf der frei gewordenen Fläche (Kurfürsten-Anlage) entstehen Verwaltungseinrichtungen des Landes und des Bundes, wie etwa das Landgericht oder das Finanzamt.
  • 1958: Eröffnung eines jüdischen Betsaals in der Villa Julius (bis 1976)
  • 1965: Eröffnung der Firma "Bauhaus"
  • 1973: Zum ersten Mal wird das seither jährlich auf dem Wilhelmsplatz stattfindende Weststadtfest veranstaltet.
  • 1977: Abriss der Villa Julius
  • 1992: Das Hospiz Louise nimmt die Betreuung sterbenskranker Menschen auf.
  • 1994: Einweihung des neuen jüdischen Gemeindezentrums und der Synagoge
  • 2004: Beginn der umfassenden Sanierung der Christuskirche
  • 2005: Die Stadt Heidelberg veranstaltet einen städtebaulichen Wettbewerb zur Umgestaltung der Kurfürsten-Anlage und Aufwertung der Bahnhofstraße.
  • 2006: Umzug des Finanzamts aus der Kurfürsten-Anlage nach Wieblingen
  • 2006: Der Heidelberger Gemeinderat beschließt eine Rahmenkonzeption zur Neugestaltung der Kurfürsten-Anlage und Bahnhofstraße.
  • 2007: Der baden-württembergische Landtag beschließt den Abriss und Neubau der Justizgebäude.
  • 2008: Das Land Baden-Württemberg stellt die Pläne für ein neues Behördenzentrum vor, das nach Abriss der alten Justizgebäude (Land-, Amtsgericht und Staatsanwaltschaft) zwischen der Kurfürsten-Anlage und der Bahnhofstraße entstehen soll.
  • 2011: Das neue Justizzentrum - das größte bisher in Baden-Württemberg vergebene PublicPrivatePartnership (PPP)-Projekt, das in Zusammenarbeit von Land, Stadt und privatem Investor realisiert wurde - wird bezogen.
  • 2011/12: Baubeginn auf den westlich anschließenden Baufeldern für zwei Wohn- und Geschäftshäuser
  • 2012: Der Gemeinderat stellt die Weststadt als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.
  • 2013: Die Hebelhalle in der Hebelstraße 9 wird zum "Choreographischen Centrum" - eine landesweit einmalige Produktionsstätte für Choreographen, Tänzer und Compagnien.
  • 2018: Um die Verkehrssicherheit und die Aufenthalts- und Wohnqualität in der Weststadt weiter zu verbessern, hat die Stadt Heidelberg ein „Gesamtkonzept Verkehrsberuhigung Weststadt“ erstellt.