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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Sport und Gesundheitsförderung
Tiergartenstraße 13/1
69121 Heidelberg
Telefon 06221 513-4401
Fax 06221 402263

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Mannschaftsbild „Team Stadt Heidelberg“ 2018 (Foto: Stadt Heidelberg)

Innerbetriebliche Gesundheitsförderung


Aktive Pause

Die „Aktive Pause“ bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Heidelberg ein kostenloses Sportangebot. Dieses findet in der Mittagspause oder am späten Nachmittag statt. 

Aktive Mittagspause Taiji/Qigong. (Foto: Woll)

Die "Aktive Pause" als buntes Repertoire an Bewegungsangeboten schafft einen angenehmen Ausgleich zum Arbeitsalltag. Im Mittelpunkt steht der Spaß an der Bewegung gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen
in ganz ungezwungener Atmosphäre.Die Kurse finden wöchentlich statt. Die Sportangebote finden in der Mittagspause beziehungsweise um 16.45/17.30 Uhr und damit außerhalb der Dienstzeit statt.Nach den geltenden Bestimmungen sind die Beschäftigten auf dem Weg zum/vom Sport und während des Sports über den Arbeitgeber unfallversichert; Beamtinnen und Beamte sind über Ihren privaten Versicherungsschutz abgesichert.Alle Sportangebote sind kostenfrei.Bei allen Sportangeboten besteht die Möglichkeit sich umzuziehen, bei fast allen auch zu duschen.Die angegebenen Kurszeiten sind reale Trainingszeiten. Sie sollten sich deshalb etwas früher einfinden.Für Rückfragen stehen Ihnen die Kursleiterinnen und Kursleiter sowie das Team der Gesundheitsförderung gerne zur Verfügung.Es wird ein vielfältiges Programm angeboten. Neben traditionellen Sportarten wie Fußball, Basketball oder Laufen, gibt es auch die Möglichkeit zu Basic Workout, After Work Power,Aquajogging, Ausdauerschwimmen, Taiji/Qigong, Yoga, Hatha-Yoga, Kundalini-Yoga, Chor und in Kooperation mit der Rudergemeinschaft Heidelberg zum Rudern.Die Kurse werden alle unentgeltlich von städtischen Kolleginnen und Kollegen geleitet.

Neben der sportlichen Aktivität und den gesundheitsförderlichen Aspekten sind auch die sozialen Kontakte, die während solcher Kurse entstehen, ein wesentlicher Grund für die Beliebtheit des Programms.


Aktive Pause am Arbeitsplatz

15 Minuten Pause, ein kleines Fitness- und Entspannungsprogramm und zurück an die Arbeit. Das ist die "aktive Pause am Arbeitsplatz". Aufwendige Wege werden gespart: Die Trainerinnen und Trainer kommen direkt ins Amt. Interessierte Ämter können zunächst vor Ort eine "Schnuppereinheit" testen. Danach entscheidet sich, ob es zu einem festen, regelmäßigen Termin von zehn Mal 15 Minuten pro Woche kommt. Die Kurse finden in der regulären Arbeitszeit statt und sind für die Beschäftigten Pausenzeit.

Aktive Mittagspause Taiji/Qigong. (Foto: Woll)

Die Organisation liegt beim Amt für Sport und Gesundheitsförderung in Abstimmung mit dem Personal- und Organisationsamt.

Weitere Informationen durch Christian Schulz, Amt 52, Telefon 06221 513 4411 und Michaela Kohnen, Amt 11, Telefon 06221 58-11321.


Vortragsreihe zu gesundheitsrelevanten Themen

Die Vortragsreihe zu gesundheitsrelevanten Themen richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Heidelberg.

Diese können in jedem Jahr während der Arbeitszeit an zwei Vorträgen oder Workshops aus der Reihe teilnehmen.

Themen sind beispielsweise:

  • "Das Geheimnis der Achtsamkeit"
  • "Taiji/Qigong-Für Schulter und Nacken"
  • "Yoga gegen Kopfschmerzen"
  • "Stressbewältigung durch Achtsamkeit"
  • "Rezepte für gute Gefühle-Wege zu mehr Zufriedenheit und Glück"

"Team Stadt Heidelberg" für den Halbmarathon oder den Henkellauf

Unter dem Namen „Team Stadt Heidelberg“ nehmen jedes Jahr etwa 40 Läuferinnen und Läufer am traditionellen Heidelberger SAS Halbmarathon oder dem 3,1 km langen Henkel Team-Lauf teil.

Die Mannschaft bereitet sich sonntags durch ein gemeinsames betreutes Training auf die Läufe vor.

Oberbürgermeister Professor Dr. Eckart Würzner, der selbst den Halbmarathon mitläuft, lädt traditionell „seine“ städtische Mannschaft zur Pasta-Party ein. Während des Laufs werden die Läuferinnen und Läufer an einer eigenen Versorgungsstation in Ziegelhausen mit Wasser, Tee und Obst versorgt.


Avita: Aktiv und Vital ins Alter

Als bundesweit erste Kommune hat die Stadt Heidelberg das Programm AVITA (Aktiv und vital ins Alter) in den Arbeitsalltag ihrer Beschäftigten integriert. Ziel von AVITA ist die Förderung und der Erhalt körperlicher und geistiger Fitness. Das Programm hat drei Komponenten: Übungen für Körper und Geist, Schulungen zum Gesundheitswissen sowie mehrere persönliche Beratungsgespräche. Die Zielgruppe umfasst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die 45 Jahre und älter sind.

Präsentierten das AVITA-Programm für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus: (v.l.) Personalchef Roland Haag, Teilnehmerin Margot Freund, Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Projektleiter Prof. Dr. Andreas Kruse und Teilnehmerin Beate Rieger (Foto: Rothe)

„Für uns ist der demografische Wandel Chance und Herausforderung zugleich“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner bei der Präsentation der Ergebnisse. „Mehr als die Hälfte unserer Beschäftigten ist 45 und älter. Uns liegt viel daran, deren Motivation und Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Denn der große Erfahrungsschatz, die Einsatzbereitschaft und Routine dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns von unschätzbarem Wert.“
 
Ein kompletter AVITA-Durchgang mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen kommunalen Arbeitsbereichen ist nun abgeschlossen und wurde vom Kooperationspartner, dem Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg, wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen: AVITA fördert nachhaltig das Gesundheitsverhalten sowie die Motivation der Beschäftigten und verbessert die körperliche und geistige Fitness. „Die Teilnahme an AVITA hat mich darin bestärkt, mir Räume zu schaffen, in denen ich Muße und Entspannung finden kann“, sagte Margot Freund, Leiterin einer städtischen Kindertageseinrichtung. „Ich kann meine körperliche und geistige Fitness jetzt besser einschätzen und ich habe unterschiedliche Ansätze kennengelernt, was ich in den einzelnen Bereichen noch verbessern kann.“

​​Ergebnisse Auswertung​

Im Bereich geistige Fitness absolvierten die Teilnehmer zu Beginn und am Ende des Programms wissenschaftlich erprobte Tests. Hier wurden beispielsweise die Konzentrationsleistung oder die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit der einzelnen Beschäftigten ermittelt. Am Ende des Programms waren die erzielten Durchschnittswerte in allen Bereichen höher als bei den Eingangstests. Im Bereich körperliche Fitness wurden Koordinationsfähigkeit, Kraft und Beweglichkeit getestet. Auch hier erzielten die Teilnehmer am Ende des Programms durchweg bessere Durchschnittswerte als zu Beginn von AVITA. Zudem gaben die Teilnehmer an, dass die Schulungen zum Gesundheitswissen bestehende Lebens- und Ernährungsgewohnheiten in gesundheitsförderlicher Weise verändert hätten. In einer Abschlussumfrage erklärten 88 Prozent der Teilnehmer, dass sie das AVITA-Programm insgesamt „sehr gut“ gefunden hätten.
 
Prof. Dr. Andreas Kruse, Leiter des Projekts und Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, empfiehlt, Programme wie AVITA regelmäßig durchzuführen. So könnten nachhaltige Effekte erzielt und immer wieder neue Beschäftigte erreicht werden. „Die jetzigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten sich durchweg positiv. Sie konnten im Projektzeitraum von insgesamt fünf Monaten ihre körperliche und kognitive Fitness sowie ihr allgemeines Gesundheitsverhalten verbessern. Neu war für viele die Auseinandersetzung mit dem ganz persönlichen Altersbild und die Erkenntnis, wie man Entwicklungsprozesse durch eigenes Zutun positiv beeinflussen und gestalten kann.“

Der Ablauf von AVITA​

„AVITA“ besteht aus drei Phasen, verteilt auf fünf Monate: eine Trainings-, eine Umsetzungs- und eine Nachhaltigkeitsphase. In der Trainingsphase von maximal acht Wochen absolvierten alle Teilnehmer insgesamt 22 Trainingsstunden mit Übungen zu Konzentration, Ausdauer, Beweglichkeit und Entspannung. Zudem erhielten sie Informationen über gesunde Ernährung, Stressbewältigung oder altersbedingte Krankheiten. Zu Beginn und am Ende der ersten Phase erfolgte zu jedem der drei Bereiche eine persönliche Einzelberatung. In der anschließenden Umsetzungsphase galt es, das Erlernte in den individuellen Alltag zu integrieren. Nach drei Monaten wurden in erneuten persönlichen Beratungsgesprächen die Erfahrungen ausgewertet und ein individueller Plan für eine nachhaltige Umsetzung aufgestellt.

Der Ablauf von AVITA (Grafik: Stadt Heidelberg)

Gesundheitsförderung und Arbeitssicherheit bei der Stadt Heidelberg​

Die Stadt Heidelberg legte schon immer großen Wert auf eine gute betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitssicherheit. So gibt es ein umfangreiches Sport und Entspannungsangebot für alle Beschäftigten in der sogenannten „Aktiven Mittagspause“ – meist kostenfrei und außerhalb der Arbeitszeiten. Die betriebsärztliche Versorgung erfolgt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum. Nach längerer Krankheit bietet die Stadt ein betriebliches Eingliederungsmanagement (gemäß § 84 Abs. 2 SGB) an, zwei Fachkräfte beraten die Ämter und einzelne Beschäftigte in Sachen Arbeitsschutz. Ergänzend beinhaltet das interne Fortbildungsprogramm zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Gesundheit.

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Heidelberg und des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg

Weitere Infos

Weitere Infos zu AVITA und ähnlichen Programmen: Heidelberger Demografie- und Gesundheitsmanagement, www.demografiemanagement-hd.de.