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Christina Reiß
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Eppelheimer Straße 13
69115 Heidelberg
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Projekte aus dem Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten

"Ein Platz im Gedächtnis": Inklusives Theaterprojekt zu Menschen mit Behinderungen in Heidelberg während der NS-Diktatur

Das Theater der Stadt Heidelberg hat im Jahr 2025 in Kooperation mit der Kommunalen Behindertenbeauftragten ein inklusives Theaterstück zu den Themen "Euthanasie", Medizinverbrechen und Zwangssterilisationen an Menschen mit Behinderungen in Heidelberg erarbeitet.
"Ein Platz im Gedächtnis - Inklusives Projekt zu Gedenkkultur in Heidelberg" lautet der Projekttitel. Aufführungen fanden am 6., 7. und 8. Dezember 2025  Wegen der großen Resonanz finden Mitte Juli 2026 weitere Aufführungen statt.

Buchvorstellung "Zwangssterilisation in Heidelberg - Der Erbgesundheitsgerichtshof"

Die Referentin ist flankiert von 2 DGS-Dolmetscherinnen, der Saal ist gut gefüllt
Übersetzt in DGS präsentierte Diana Kail ihr Buch vor interessiertem Publikum (Foto: Stadt Heidelberg)

Die Geschichte der Zwangssterilisationen in der Verantwortung des Erbgesundheitsgerichtes ist ein bisher vernachlässigtes Thema der Heidelberger Stadtgeschichte in der NS-Zeit. Für ihre Arbeit, die am Historischen Seminar der hiesigen Universität entstanden ist, untersuchte Diana Kail stichprobenartig Teile der über 1500 unerforschten Akten zu diesem Thema, die im Generallandesarchiv Karlsruhe lagern. Die Ergebnisse dieser Untersuchung, aber auch die beteiligten Akteure werden in ihrem Buch "Zwangssterilisation in Heidelberg - Der Erbgesundheitsgerichtshof" dargestellt. In einem eigenen Kapitel zeichnet die Autorin fünf Schicksale von Frauen und Männern nach, die von der Zwangssterilisation betroffen waren.
Dieses Buch stellte Diana Kail am 19. Februar vor einem gut gefüllten Saal in der VHS Heidelberg der Öffentlichkeit vor. Dass auch knapp 10 Gehörlose dem Vortrag folgen konnten, hatte die Kommunale Behindertenbeauftragte mit der Kostenübernahme für das Dolmetschen in DGS ermöglicht. Auch die Druckkosten des Buchs wurden von ihr bezuschusst.

Gunter Demnig in Arbeitskleidung und mit Hut fügt den messingfarbenen Stolperstein in den Gehwegbelag ein
Gunter Demnig beim Verlegen des Stolpersteins für Mina Bechtel (Foto: Reiß)

Der Künstler Gunter Demnig stellt die Stolpersteine her und verlegt sie selbst. Sie sollen an Menschen erinnern, die der NS-Diktatur zum Opfer fielen. Die Steine sind an der Oberfläche messingfarbig und tragen die Namen und Lebensdaten der Opfer. Sie werden vor der ehemaligen Wohnung der Opfer ins Gehweg- oder Straßenpflaster verlegt. Die Kommunale Behindertenbeauftragte hat die Patenschaft für den Stolperstein eines "Euthanasie"-Opfers übernommen, um auf die geschätzt 500 Menschen aus Heidelberg hinzuweisen, die als kranke oder behinderte Menschen durch die Nazis ermordet wurden. Darüber hinaus gab es Zwangs-Sterilisationen an diesen Personengruppen und Opfer von Medizinverbrechen, auch an der Heidelberger Psychiatrie.

Die STILLE STUNDE - weniger Reiz, mehr Inklusion!

Ein bunter Aufsteller zur Stillen Stunde steht im Eingangsbereich des Modehaus Niebel
Roll-Up zur Stillen Stunde im Modehaus Niebel (Bild: Stadt Heidelberg)

Das Modehaus Niebel in der Dossenheimer Landstraße in Handschuhsheim führt als erstes Einzelhandelsgeschäft in Heidelberg die sogenannte „Stille Stunde „ein. Immer mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr wird im Modehaus künftig die Musik ausgeschaltet, auf laute Gespräche oder Durchsagen verzichtet, werden keine Waren ein- und umgeräumt und Kunden nicht aktiv angesprochen. Auch das Café Nomad im Gebäude des Modehauses bleibt an jedem ersten Mittwoch im Monat nun länger geöffnet, um die Stille Stunde von 16 bis 17 Uhr anzubieten. 

Die Initiative zur Stillen Stunde hatte im vergangenen Jahr die Behindertenbeauftragte der Stadt Heidelberg, Christina Reiß, aufgegriffen. Der positive Zuspruch bei einer Online-Umfrage ihres Büros ermutigte Reiß die Einzelhändler in Heidelberg zur Teilnahme an der Stillen Stunde aufzurufen. Das Team der Kommunalen Behindertenbeauftragten hofft nun auf Nachahmer und guten Zuspruch im Modehaus Niebel und Café Nomad. Zur ausführlichen Pressemitteilung der Stadt Heidelberg.

12.000 Menschen am 15. Februar 2025 für Demokratie auf der Straße

Rollstuhlfahrende in der Schar der Demonstrierenden auf dem Heidelberger Universitätsplatz
Auch Menschen mit Behinderungen waren zahlreich auf der Demo vertreten (Foto: Stadt Heidelberg)

Unter den vielfältigen Redebeiträgen bei der Kundgebung waren auch Beiträge von Daniel Kraut vom Beirat von Menschen mit Behinderungen sowie der Kommunalen Behindertenbeauftragten Christina Reiß (15 KB).

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum: Fortbildung für planende und bauende Fachämter

Drei Personen sitzen nebeneinander, einer hält einen Vortrag
Links die KBB, in der Mitte Timo Schmitz vom Amt für Mobilität, rechts der Referent Edgar Theurer (Foto: Stadt Heidelberg)

Am 13. Februar 2025 fand eine hybride Fortbildung für planende und bauende Fachämter der Stadt Heidelberg sowie Planungsbüros, die im Stadtgebiet tätig sind, statt. Die Kommunale Behindertenbeauftragte hatte den Fachtag organisiert, der den Teilnehmenden neben Erkenntnissen auch Fortbildungspunkte der Architektenkammer bringt. Hauptreferent zum Thema "Barrierefreiheit im öffentlichen Raum" war Edgar Theurer, der ein gleichnamiges Praxishandbuch veröffentlicht hat. Er ging ausführlich auf die Systematik von Blindenleitsystemen ein, stellte gesetzliche Grundlagen und DIN-Normen zur Barrierefreiheit vor und zeigte anhand von "Finde-den-Fehler"-Bilder, wo der Teufel im Detail stecken kann.
Zwei Best-Practice-Beispiele aus Heidelberg und die Vorstellung des Landeskompetenzzentrums Barrierefreiheit Baden-Württemberg rundeten die Fortbildung ab. 25 Teilnehmende in Präsenz und weitere knapp 50 digital zeigten das große Interesse am Thema. 

5 "Toiletten für alle" in Heidelberg

Mit dem Deckenlift wird die KBB hochgehoben. Daneben stehen Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen, Jutta Pagel-Steidl vom LVKM und der bmb-Vorsitzende Claus Mandalka
Bei der offiziellen Eröffnung des Standorts Eppelheimer Straße 13: v.l.n.r. Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen, die KBB Christina Reiß, Jutta Pagel-Steidl vom LVKM und der bmb-Vorsitzende Claus Mandalka (Foto: Philipp Rothe)

Inzwischen gibt es in Heidelberg mehrere "Toiletten für alle". Das hat Christina Reiß seit 2016 auf den Weg gebracht. Die Standortsuche ist schwer, insbesondere in der Altstadt. Die erste "Toilette für alle" wurde im Heidelberger Zoo eröffnet, es folgte die im SNPdome. 2025 wurden drei weitere Standorte eröffnet: In der Eppelheimer Straße 13 Heidelberg,im Verwaltungsgebäude Bergheimer Straße 111 sowie beim Fahrradparkhaus am Europaplatz. Die Standortsuche Altstadt läuft weiter.

Mehr als 20 Rampen im Bereich der "Mittendrinnenstadt" kommen zum Einsatz!

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2024 fand die symbolische Rampenübergabe an die Geschäfte und Lokale statt, die im Aktionszeitraum eine Rampe als Dauerleihgabe von der Stadt geordert hatten. Die Kommunale Behindertenbeauftragte wirbst seit 2016 unter dem Motto "Hürdenlos rein" für den Einsatz mobiler Rampen in Läden und Lokalen.

8 Personen, davon zwei im Rollstuhl stehen um eine aufgeklappte mobile Rampe
Die "Rampencoaches" warben bei den Freiwilligentagen 2024 in Geschäften und Lokalen für den Einsatz mobiler Rampen (Foto: Stadt Heidelberg)
Eine Gruppe von Menschen mit bunten Schirmen, die singt und Instrumente spielt
Der Beschwerdechor beim Auftritt der symbolischen Rampenübergabe am 3. Dezember 2024 (Foto: Stadt Heidelberg)

Worauf es ankommt - Barrierefreie Projekte für Vielfalt fördern & unterstützen

Christina Reiß organisierte im Sommer 2024 einen Multiplikator*innen-Workshop, der aufzeigte, wie durch Förderung und Beratung Projekte unterstützt werden können, welche das Zusammenleben in Vielfalt in Heidelberg voranbringen. Die dreiteilige Seminarreihe startete am Montag, den 24. Juni 2024 mit dem Motto: Barrierefreiheit und Vielfalt gehen uns alle an!
Das Moderationsteam Martina Laurenz und Philipp Hill führten mit interessanten Fakten und vielen nützlichen Informationen durch den ersten Veranstaltungstag. 
Barrierefreiheit ist ein zentraler Hebel für mehr Vielfalt und Inklusion – und die Seminargruppe geht direkt den ersten Schritt: Zunächst stand das Barrierefreiheits- und Achtsamkeitskonzept im Fokus. Ziel ist es, ein inklusives Miteinander für alle Teilnehmenden erfahrbar zu machen. Denn wir lernen besser, wenn wir uns sicher und unterstützt fühlen.
Auch der zweite Teil des Seminars stieß auf großes Interesse. In einem Planspiel konnte eine fiktive Projektgruppe einen Förderantrag ausfüllen und bei einer Jury einreichen. 
Im dritten Teil fand ein Selbsterfahrungstraining mit dem BiBeZ e.V. statt, bei dem die Umgebung mit Rollstuhl und Sehbehinderungssimulationsbrillen erkundet wird. Dieser Teil wurde auch für Mitglieder des Beirats von Menschen mit Behinderungen sowie des Gemeinderats geöffnet, um bei den neu gewählten Gremien für diese Themen zu sensibilisieren. Die Teilnehmenden beurteilten dies als sehr wertvolle Erfahrung.

Zwei Personen transportieren eine Person im Rollstuhl eine Treppe heraus, eine weitere beobachtet
Unter Anleitung von Esma Köse vom BiBeZ stellten sich die Teilnehmenden den Aufgaben

Piktogramme für Barrierefreiheit

Piktogramm Leih-Rollstuhl

Unter dem Motto „Barrierefreiheit ist ein Mehrwert für alle“ sollen Veranstaltende sensibilisiert werden, Veranstaltungen barrierefrei zu planen und umzusetzen. Dabei soll mit Piktogrammen auf Einladungen und Ankündigungen darauf aufmerksam gemacht werden, welche Unterstützungen angeboten werden. Interessierte Personen erkennen damit leicht, wie die Gegebenheiten sind. Ein Flyer wurde erstellt, Informationen auf der Website eingestellt und eine Kampagne zielt auf die Nutzung von Piktogrammen rund um verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit ab.

Gehwegnutzung: Für ein Miteinander in Heidelberg

Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2022 veröffentlichte die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß einen Kurzfilm, der für mehr Rücksichtnahme und damit Barrierefreiheit wirbt.

Direktlink zum Video

Den Kurzfilm mit Audiodeskription sehen Sie hier:

Direktlink zum Video mit Audiodeskription

Der Kurzfilm kam in einer weiteren gekürzten Version in den Jahren 2023 und 2024 in die Heidelberger Kinos. Außerdem hat das Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten alle Heidelberger Fahrschulen angeschrieben mit der Bitte, das Kurzvideo im Fahrunterricht einzusetzen.

Bei einem Pressetermin warben verschiedene Vertreter*innen aus der Stadt für freie Gehwege: „Wir möchten, dass sich alle Verkehrsteilnehmer auf den Gehwegen sicher und wohl fühlen können, egal ob zu Fuß, Kinder mit dem Fahrrad oder Menschen im Rollstuhl“, sagt Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, Bürgermeister für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität.

Naturerlebnis barrierefrei

Auch unwegsames Gelände ist mit dem geländegängigen Elektrorollstuhl zu erkunden
Über Stock und Stein ging es bei der Weinbergwanderung. (Foto: Stadt Heidelberg)

Das Umweltbildungsprogramm "Natürlich Heidelberg" bietet nach Absprache für seine Veranstaltungen einen geländegängigen Elektrorollsuhl an, mit dem  mobilitätseingeschränkte Menschen Zugang zur Natur erhalten. Gerade Menschen, die im Alltag noch ohne Rollstuhl zurecht kommen, können längere Strecken auf unebenem und steilen Wegen im Freien nicht bewältigen. Dafür ist der geländegängige Elektrorolklstuhl eine wunderbare Möglichkeit, weiterhin in die Natur gehen zu können. "Ich habe mich schon lange nicht mehr so unbehindert gefühlt" sagte eine MS-Erkrankte nach dem Ausprobieren.

Auch der Naturpark Neckartal-Odenwald e.V. setzt sich unter Beteiligung der Kommunalen Behindertenbeauftragten mit dieser Thematik auseinander. So bietet auch er geländegängige Elektrorollstühle an und weist barrierefreie Komfort-Wanderwege aus.

Mehrere Personen stehen vor einer Hecke
Teilnehmende des Netzwerktreffens Barrierefreiheit im Naturpark Neckartal-Odenwald (Foto: Reiß)

Beim Gründungstreffen des Netzwerks Barrierefreiheit im Naturpark Neckartal-Odenwald hat die Heidelberger Behindertenbeauftragte Christina Reiß ein Impulsreferat gehalten.

Auch das Landschafts- und Forstamt der Stadt hat barrierearme Wanderwege identifiziert.

Der "Camino incluso" führt von Bensheim-Auerbah bis in die Heidelberger Altstadt und lädt zum inklusiven und barrierearmen Wandern bzw. Pilgern ein.

Informationen zu barrierefreien Wanderwegen, aber vor allem zu öffentlich zugänglichen Gebäuden in Heidelberg sind bei Heidelberg Hürdenlos hinterlegt. 
Mittlerweile stehen 3 barrierefreie Komfortwanderwege - Wanderwege für alle - im Naturpark Neckartal-Odenwald zur Verfügung.

Häufige Fragen in der Beratung

Antworten auf „Häufige Fragen“ in der Beratung bei der Kommunalen Behindertenbeauftragten werden auf der Website zur Verfügung gestellt.  mehr dazu

KBB stellt Broschüre "Voll die Krise?!?" vor

Vor der Leinwand im Karlstorkino stehen Moderatorin, KBB, Sozialdezernentin und DGS-Dolmetscherin
Fimmatinée zum Welttag der seelischen Gesundheit 2024 (Foto: Stadt Heidelberg)

Im Rahmen der Fimmatinée zum Welttag der seelischen Gesundheitam 6. Oktober 2024 konnte die Kommunale Behindertenbeauftragte Christina Reiß dem Publikum die druckfrische Broschüre vorstellen, in der Angebote zu Beratung und Hilfe sowie Anlaufstellen in psychisch belastenden Lebenssituationen zusammengestellt sind. Die Broschüre fand reißenden Absatz. Im vollbesetzten Karlstorkino wurde der Film "Eine Million Minuten" gezeigt, das anknüpfende Podiumsgespräch zum Thema Seelische Gesundheit am Arbeitsplatz zeigte Wege zur Bewältigung schwieriger Lebens- und Arbeissituationen auf.

Zur Broschüre:

Informationsportal für Eltern von Kindern mit Behinderung

Eine Online-Umfrage, die die Kommunale Behindertenbeauftragte 2021 unter Eltern behinderter Kinder durchgeführt hatte, zeigte, dass ein hoher Beratungs- und Unterstützungsbedarf besteht und Eltern nicht ausreichend über aktuelle Beratungs- und Unterstützungsangebote informiert sind.
Vor diesem Hintergrund wird ein neues digitales Informationsangebot auf der Webseite der Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Heidelberg veröffentlicht. Ab dem Weltkindertag am 20. September 2023 finden Eltern und Angehörige von Kindern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen unter www.heidelberg.de/elterninfo gebündelt Informationen zu allgemeinen und spezifischen Angeboten in Heidelberg, zu Anlaufstellen und Tipps rund um das Leben mit Behinderung.

Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"

Titelbild der Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"
Titelbild der Broschüre "Leben mit Hörbehinderung"

Die Kommunalen Behindertenbeauftragten des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg haben gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe die Broschüre „Leben mit Hörbehinderung“ erstellt. Diese Broschüre kann im Büro bestellt werden oder als Download bezogen werden.

Die Heidelberger Antidiskriminierungsbroschüre ist da!

Das Deckblatt und der Titel der Broschüre “Gemeinsam. Gleichberechtigt.” mit Fotos von verschiedenen Menschen
Das Deckblatt und der Titel der Broschüre “Gemeinsam. Gleichberechtigt."

Unter dem Titel “Gemeinsam. Gleichberechtigt.” wurden im Rahmen des Heidelberger Antidiskriminierungsnetzwerks alle Angebote in Heidelberg zur Beratung und Empowerment für Betroffene von Diskriminierung, sowie zu Bildung und Vernetzung zusammengestellt. Die Informationen werden als Broschüre vom Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, der Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Heidelberg und Mosaik Deutschland e.V. herausgegeben. Die Broschüre gibt es online und barrierefrei zum Download auf der Website von Mosaik-Deutschland e.V. und als Druckversion. mehr dazu

Serviceangebot der Kommunalen Behindertenbeauftragten: Verleih der mobilen Induktionshöranlage

Bei der mobilen Induktions- / FI-Anlage erhalten Hörgeschädigte ein Empfangsgerät, das die Tonsignale direkt auf ihr Hörgerät (Voraussetzung: T-Spule) oder CI-Gerät sendet. Wer keine individuelle Hörtechnik nutzt, kann einen Kopfhörer aufsetzen.

Die Entleihe ist kostenfrei, es fallen jedoch 20 € / Stunde für eine betreuende Servicekraft an. Frühzeitige Terminvereinbarung empfohlen.

2026 erarbeitet das Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten in Zusammenarbeit mit den Heidelberger Diensten einen Hilfsmittelpool. Verwaltet von den Heidelberger Diensten wird neben den bisher vorhandenen Hilfsmitteln (mobile Induktionshöranlage, mobile Rampe, Lärmschutzkompfhörer) auch ein mobiler Hublift entleihbar sein, mit dem mobilitätseingeschränkte Menschen eine Bühne nutzen können. Dieser wird voraussichtlich ab Sommer 2026 verfügbar sein.

Filmprojekt zum Thema Vielfalt am Arbeitsplatz

Vielfalt am Arbeitsplatz
Hätten Sie´s gedacht?!? Unter diesem Titel hat die Kommunale Behindertenbeauftragte mit der Filmemacherin Sia Friedrich-Eisenlohr mehrere Filmporträts umgesetzt. In einem Kurzfilm und einzelnen Porträts sind interessante Menschen mit Behinderungen aus Heidelberg zu sehen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind. mehr dazu

Bestandsaufnahme: 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Die Kommunale Behindertenbeauftragte erarbeitete als Standortbestimmung für Heidelberg eine Bestandsaufnahme (7 MB) und stellte diese anlässlich des Inklusionslabors am 23. März 2019 der Öffentlichkeit vor. mehr dazu

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