Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg 2026: Die Nominierungen stehen fest

Vier Autorinnen und zwei Autoren im Juryentscheid – Preisvergabe in der Sparte Essay

Die Namen stehen fest: Vier Autorinnen und zwei Autoren sind 2026 für den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg nominiert. Er wird in diesem Jahr in der Sparte Essay vergeben. Die Nominierten sind:
 
- Lindita Arapi (Jahrgang 1972) mit „Lindenblüten für Bücher“ (Weidle Verlag, 2025
- Maryam Aras (Jahrgang 1982) mit „Dinosaurierkind“ (Claassen Verlag, 2025)
- Johannes Franzen (Jahrgang 1984) mit „Wut und Wertung. Warum wir über Geschmack streiten“ (S. Fischer Verlag, 2024)
- Clara Heinrich (Jahrgang 1993) mit „Pusztagold“ (aki Verlag, 2025)
- Josefine Soppa (Jahrgang 1988) mit „Klick Klack, der Bergfrau erwacht“ (Verbrecher Verlag, 2025)
- Evan Hugo Tepest (Jahrgang 1989) mit „Sind Penisse real?“ (Piper Verlag, 2025)

Zum Preis

Der Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg wird seit 1993 jährlich im Wechsel in den Sparten Erzählung, Essay, Roman und Lyrik an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die mit ihren Erstlingswerken bereits die Aufmerksamkeit der Kritiker und des Lesepublikums auf sich gelenkt haben.

Der mit 10.000€ dotierte Preis ist deutschlandweit einmalig, denn die Jury setzt sich aus professionellen Literaturkritikerinnen und -kritikern sowie aus Studierenden des Germanistischen Seminars der Universität Heidelberg zusammen. Diese besondere Zusammensetzung der Jury aus engagierten und interessierten jungen Menschen sowie bereits im Beruf stehenden Profis ist Garant für eine erfolgreiche Auswahl einer Autorin oder eines Autors für die Auszeichnung.

(Eigen-)Bewerbungen für den Preis sind nicht möglich, die Nominierungen erfolgen aus dem Kreis der professionellen Jurorinnen und Juroren sowie dem begleitenden Seminar der Universität Heidelberg. 

Am Freitag, 17. April 2026, wird bekanntgegeben, wen die Jury in diesem Jahr mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg ehrt. Die Preisverleihung findet im Sommer 2026 statt. Genauere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Der aktuellen Brentano-Preis-Jury gehören als professionelle Jurymitglieder an: Mara Delius (Herausgeberin „Literarische Welt“), Hanne Knickmann (Kulturagentur Knickmann, Moderation), Christoph Schröder (Freier Kritiker, Autor und Dozent für Literaturkritik) sowie Miriam Zeh (Literatur-Redakteurin, Deutschlandfunk Kultur). Als studentische Jurymitglieder sind 2026 Anna Maria Bartens, Franka Rau und Laura Stumpp beteiligt.

Der Literaturpreis ist nach dem deutschen Schriftsteller Clemens Brentano benannt, der von 1778 bis 1842 lebte und als einer der Hauptvertreter der Heidelberger Romantik gilt. Er verfasste zahlreiche Werke in vielen Sparten – von Lyrik über Märchen und Erzählungen bis hin zu Dramatik und Satiren. Seine vielleicht bekanntesten Werke sind „Der Spinnerin Nachtlied“ und „Des Knaben Wunderhorn“.

Die bisherigen Preisträger/-innen

Weitere Infos

Satzung (82 KB)

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