Freiwilligentage 2026: Jetzt Projekte einreichen oder sich als Helferinnen/Helfer anmelden

Aktionstage vom 12. bis 20. September / Bereits 22 Projekte in Heidelberg – helfende Hände gesucht

Gemeinsam anpacken und interessante Projekte umsetzen: Das können alle Interessierten bei den 10. Freiwilligentagen in Heidelberg und der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar 2026. Unter dem Motto „Wir schaffen was“ können Projekte vom 12. bis 20. September 2026 umgesetzt werden. Die Vorbereitungen zu dem regionalen Großereignis, das alle zwei Jahre stattfindet, laufen: In Heidelberg stehen bereits 22 Projekte zur Auswahl – bei den meisten werden noch helfende Hände gesucht. Wer sich engagieren möchte, findet die Angebote online unter www.wir-schaffen-was.de und kann sich dort direkt anmelden. Zugleich sind gemeinnützige Vereine und Initiativen weiter aufgerufen, ihre Projektideen auf der Webseite einzutragen und vorzustellen – und damit für Unterstützung zu werben. Die Projekte müssen gemeinnützig sein und sich innerhalb eines Tages oder während des Aktionszeitraums realisieren lassen.

Oberbürgermeister Würzner: „Bei den Freiwilligentagen gibt es nur Gewinner“

„Bei den Freiwilligentagen der Metropolregion Rhein-Neckar gibt es nur Gewinner: Gemeinnützige Vereine und Initiativen können mit Hilfe von Helferinnen und Helfern endlich ihr langersehntes Projekt in die Tat umsetzen. Und Engagierte gehen mit dem guten Gefühl nach Hause, einen Beitrag für das Gemeinwohl und zugunsten der Mitmenschen geleistet zu haben. Mein Appel daher: Machen Sie mit bei den Freiwilligentagen 2026! Bringen Sie ihre gemeinnützigen Projekte ein oder unterstützen Sie bei der Umsetzung einer Aktion“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner bei der Vorstellung der Heidelberger Projekte am Mittwoch, 22. Juli 2026, beim Quartiersmanagement Hasenleiser – einem der diesjährigen Projektstandorte: Die „Aktiv im Hasenleiser-Gruppe (AiH)“ des Quartiersmanagements lädt Interessierte am Samstag, 19. September 2026, zum Kennenlerntag ein. So kommen bereits Engagierte mit Menschen zusammen, die es sich vorstellen können, sich einzubringen.

Vielfältige Möglichkeiten: „Mit kurzfristigem Engagement lässt sich viel bewegen“

„Bei den Freiwilligentagen zeigt sich: Mit kurzfristigem Engagement lässt sich gemeinsam viel bewegen. Vom Garteneinsatz über Renovierungsaktionen bis zum Kleidertausch – die Möglichkeiten sind vielfältig. Den Auftakt des Aktionszeitraums bildet das FreiwilligenPicknick, das wir gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Bürgerengagement der Stadt Heidelberg ausrichten – ein schöner Anlass zum Kennenlernen und Vernetzen“, sagte Annette Woithon von der FreiwilligenAgentur Heidelberg.

„Seit 2008 organisieren wir alle zwei Jahre die Freiwilligentage unter dem Motto „wir schaffen was“, weil wir davon überzeugt sind, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt dort entsteht, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die Metropolregion Rhein-Neckar versteht sich dabei als Plattform, die Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Kommunen, Schulen und Unternehmen zusammenbringt und Engagement sichtbar macht“, sagt Kirsten Korte, Geschäftsführerin des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar e. V. Mit Deutschlands größter regionaler Freiwilligenoffensive werden Begegnungen über Generationen, Herkunft und Lebenswelten hinweg geschaffen sowie Vielfalt und demokratisches Miteinander gestärkt, so Korte weiter: „Das zeigt: Jeder kann mit seinem Einsatz dazu beitragen, unsere Region lebenswerter zu gestalten. So entstehen nicht nur konkrete Projekte für das Gemeinwohl, sondern auch langfristige Netzwerke und eine Kultur des Miteinanders, die weit über die Aktionstage hinauswirkt.“

Die Beteiligung an den Aktionstagen zielt auch darauf ab, Menschen kurz- und langfristig für ein Engagement zu gewinnen. Sie sind ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Engagementförderung. Bei den Freiwilligentagen zeigt sich sehr deutlich, dass Heidelberg eine „Engagierte Stadt“ ist und dieses Siegel mit Leben füllt. In Heidelberg werden die Freiwilligentage wie in der Vergangenheit von der städtischen Koordinierungsstelle Bürgerengagement und Gesellschaftliches Miteinander und der FreiwilligenAgentur Heidelberg mitorganisiert und begleitet.

Oberbürgermeister Eckart Würzner und Freiwillige posieren neben einem Bücherregal
Oberbürgermeister Eckart Würzner (sitzend) stellte gemeinsam mit weiteren Beteiligten die Heidelberger Projekte bei den Freiwilligentagen 2026 vor: Annette Woithon (FreiwilligenAgentur Heidelberg; hinten von links), Wahid Watanyar und Lena Krug (Quartiersmanagement Hasenleiser), Hanni Derr und Samira Schork (OB-Referat der Stadt Heidelberg) sowie (vorne von links) Elfriede Lechner („Aktiv im Hasenleiser-Gruppe“ des Quartiersmanagements) und Eva-Maria Henrich (Metropolregion Rhein-Neckar). (Foto: Philipp Rothe)

Die bisherigen Heidelberger Projekte im Überblick (Stand 24. Juli 2026):

Gemeinsam anpacken: 2024 wirkten in Heidelberg 450 Freiwillige an rund 50 Projekten mit

Bei den letzten Freiwilligentagen wurde eine Rekordzahl an Angeboten in Heidelberg verzeichnet: Etwa 450 Helferinnen und Helfer wirkten im Aktionszeitraum vom 21. bis 30. September 2024 bei der Umsetzung von rund 50 gemeinnützigen Projekten mit. Der Aktionszeitraum war erstmals auf zehn Tage verlängert worden.

FreiwilligenAgentur: Beratung und Unterstützung für Organisationen, Schulen und Firmen

Die FreiwilligenAgentur berät gerne interessierte Heidelberger Organisationen, Schulen, Firmen und alle Interessierten. Unter freiwilligenagentur-heidelberg.de/freiwilligentage gibt die FreiwilligenAgentur gemeinnützigen Einrichtungen und Vereine Tipps beim Finden von Projektideen – vom Müllsammeln im Stadtteil bis hin zu handwerklichen Projekten, Pflanzaktionen und vieles mehr. Weitere Infos auch auf dem Instagram-Kanal der FreiwilligenAgentur unter @engagiert_in_hd, per E-Mail an freiwilligentag@freiwilligenagentur-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 7262-172.

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