Altstadt: Vorplanung für Umgestaltung der Grabengasse beschlossen
Der Gemeinderat hat die Vorplanung für die Umgestaltung der Grabengasse und den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Universitätsplatz in der Heidelberger Altstadt in seiner Sitzung am 11. Juni 2026 einstimmig beschlossen. Betroffen ist der Bereich zwischen Plöck und Hauptstraße.
Durchgängige Fußgängerzone und barrierefreie Haltestelle
Die gesamte Grabengasse wird niveaugleich ausgebaut, sodass die bestehende Fußgängerzone einheitlich gestaltet wird. Die Bushaltestelle am Universitätsplatz wird barrierefrei mit höherem Bordstein, Blindenleitsystem und mehr Platz für Fahrgäste umgebaut. In der südlichen Grabengasse sollen neue Bäume zusätzlich die Aufenthaltsqualität verbessern, im Sommer Schatten spenden und das Straßenbild aufwerten. Insgesamt soll durch die Maßnahme ein einheitlicher, sicherer und barrierefreier Straßenraum entstehen, der die Zugänglichkeit zur Innenstadt und zum Universitätsplatz verbessert. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf rund 4,1 Millionen Euro geschätzt. Baubeginn ist voraussichtlich 2029/30.
Synergieeffekte werden genutzt
Die Verkehrsfläche ist stark abgenutzt und muss erneuert werden. Durch die Nutzung, besonders durch den Busverkehr, sind die Oberflächen im nördlichen Bereich aus den 1970er Jahren so beschädigt, dass Spurrillen und Risse nicht mehr dauerhaft repariert werden können. Gleichzeitig sollen Sicherheit, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität verbessert werden. Auch Leitungen von den Stadtwerken und dem Abwasserzweckverband müssen erneuert werden. Die Maßnahmen werden deshalb gebündelt, um die Fußgängerzone insgesamt zu erneuern und besser in das historische Stadtbild einzufügen.
