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Kinder beim Rugbyspielen mit Trainerin (Foto: Anspach)

Haushaltsplanentwurf 2015/16

Soziale Sicherung und Teilhabe

In Heidelberg ist das Armutsrisiko nur halb so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Aber auch hier spiegeln sich die sozialen Problemlagen wider. Mit vielfältigen Programmen ermöglicht die Stadt gesellschaftliche Teilhabe auch mit geringem Einkommen.

Sozialhilfe als kommunale Pflichtleistungen

Entwicklung Sozial- und Jugendhilfeausgaben (Quelle: Stadt Heidelberg)
Entwicklung Sozial- und Jugendhilfeausgaben

Wie in allen Kommunen machen die Sozialausgaben eine der größten Ausgabepositionen im Haushalt aus. Dazu gehören unter anderem die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (jährlich rund 13 Millionen EUR), die Hilfe zur Pflege (jährlich rund 12,6 Millionen EUR), die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung (jährlich rund 19 Millionen EUR) oder die Hilfe zum Lebensunterhalt (jährlich 1,2 Millionen EUR).

Besondere Unterstützung

Heidelberg bietet eine Fülle von Angeboten, die es in vielen Städten nicht gibt: das überdurchschnittliche Betreuungsangebot für Kinder, die flächendeckende Schulsozialarbeit, die Heidelberg-Pässe mit vielen Vergünstigungen oder das Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr. Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadt, bietet Wohnungen mit Sozialbindung. Die positive soziale Gesamtlage verdankt Heidelberg auch dem engmaschigen Netz aus Partnern wie Sozialverbänden, Kirchen oder Stiftungen. Die Beratungs-und Betreuungsangebote freier Träger unterstützt die Stadt jährlich mit 2,1 Millionen EUR.

Kinder- und Jugendhilfe

Die Stadt unterstützt Kinder, Jugendliche und deren Familien in Problemlagen. Hierzu gehören Beratungen zur Erziehung, sozialpädagogische Familienhilfe, Heimerziehung oder die Förderung in Tageseinrichtungen. Die Kinder- und Jugendhilfen machen jährlich rund 13,6 Millionen EUR aus – die Tendenz ist steigend.

Flüchtlinge werden gut versorgt

Knapp 580 Flüchtlinge, die von der Stadt betreut wer- den, leben derzeit in Heidelberg (Stand: Dezember 2014). Ihre Versorgung und Unterbringung erfolgt auf hohem Niveau und integriert in die Stadtgesellschaft gemeinsam mit vielen Partnern. Dafür stellt die Stadt jährlich 7,7 Millionen EUR zur Verfügung. Weil Krieg und Unterdrückung in vielen Ländern der Welt die Zahl der Flüchtlinge kontinuierlich ansteigen lassen, sucht Heidelberg nach weiteren Unterkünften. Ein runder Tisch „Heidelberger Flüchtlingsstrategie – Perspektiven 2017“ soll gemeinsam nach Lösungen suchen. Auf den ehemaligen US-Militärflächen Patton Barracks hat die Stadt 2014 ein Gebäude für die Flüchtlingsunterbringung umgerüstet. Parallel haben die Sanierungs- arbeiten für das ehemalige Hotel Metropol begonnen.