Kirchliche Räume im Wandel – Stadt lädt zur Diskussion ein
Veranstaltung „Stadtentwicklung im Dialog“ am Dienstag, 3. November
Kirchen und Gemeindehäuser sind weit mehr als Gebäude. Sie bieten Raum für Begegnung, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement und prägen das Leben in vielen Stadtteilen. Doch sinkende Mitgliederzahlen, veränderte Bedürfnisse und steigende Unterhalts- und Sanierungskosten stellen die Kirchen vor große Herausforderungen. Wie können diese Räume künftig genutzt werden? Was passiert, wenn Gebäude ihre bisherige Funktion verlieren? Und welche neuen Möglichkeiten entstehen daraus für Stadtteile?
Mit diesen Fragen befasst sich der sechste Dialog zur Stadtentwicklung mit dem Titel „Kirchliche Räume im Wandel – neue Perspektiven für Begegnung, Gemeinschaft und Stadtentwicklung“ am Dienstag, 3. November 2026, 17 bis 19 Uhr, im Eugen-Biser-Saal im Haus der Begegnung, Merianstraße 1 in der Heidelberger Altstadt. Veranstaltet wird dieser vom Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Heidelberg.
Dabei informieren und diskutieren Fachleute aus Heidelberg und weiteren Städten, Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen sowie Akteure aus der Stadtgesellschaft. Zu Gast sind unter anderem Jörg Beste von Synergon und Pfarrer Dr. Rolf Theobald aus Köln, Dirk Felsmann, Projektentwickler aus Hannover sowie von den Kirchen aus Heidelberg Dekan Dr. Christof Ellsiepen von der evangelischen Kirche und Pfarrer Dr. Marius Fletschinger, Leiter der katholischen Stadtkirche. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute aus Stadtplanung und Architektur sind eingeladen, mitzudiskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich.
Impulsvorträge und Austausch mit Fachleuten
Die Stadt Heidelberg möchte gemeinsam mit der evangelischen und katholischen Kirche diesen Veränderungsprozess gestalten. Bei der Veranstaltung stehen erfolgreiche Beispiele aus der Praxis im Mittelpunkt und die Frage, wie sich kirchliche Räume zukunftsfähig weiterentwickeln lassen. Welche Ideen lassen sich auf Heidelberg übertragen? Wo liegen Herausforderungen und wie können neue Nutzungen einen Mehrwert für das Quartier schaffen? Ziel ist, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Möglichkeiten auszuloten, wie kirchliche Gebäude Orte der Begegnung und des Miteinanders bleiben können – vielleicht in einer ganz neuen Form.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung per E-Mail an stadtentwicklung@heidelberg.de wird gebeten. Die Veranstaltung ist als Fortbildung für Architektinnen und Architekten sowie Mitgliederinnen und Mitglieder der Kammer anerkannt.

