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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Birgit Seitz
Amt für Verkehrsmanagement
Gaisbergstraße 11
69115 Heidelberg
Telefon 06221 5830539

Die Ziegelhäuser Brücke aus der Luft betrachtet

Ziegelhäuser Brücke

Planungen für Neubau

Die Ziegelhäuser Brücke ist in einem schlechten Zustand und muss neu gebaut werden. Die Planungen hierfür sind angelaufen: Eine Untersuchung mit dem Heidelberger Verkehrsmodell hat ergeben, dass über die Ziegelhäuser Brücke an ihrem aktuellen Standort die heutigen und künftigen Verkehrsströme am besten abgewickelt und alle grundsätzlichen Wegebeziehungen erhalten bleiben können. Aufgrund der beeinträchtigten Tragfähigkeit der Brücke sind der Planungs- und Bauprozess so kurz wie möglich zu halten. Deshalb soll die Brücke an ihrem bisherigen Standort neu gebaut werden.

Hier finden Sie alle Informationen zum aktuellen Planungsstand, über die politischen Beratungen, Öffentlichkeitsbeteiligungen sowie Pressemitteilungen rund um die Planungen für den Neubau.  

Das ist geplant

Für den Brückenquerschnitt und die Anschlussbereiche auf Ziegelhäuser und Schlierbacher Seite gibt es mehrere mögliche Varianten. Vorschlag der Verwaltung ist ein Zweirichtungsradweg und ein baulich abgetrennter Gehweg auf der einen Seite der Brücke (zur Innenstadt hin). Entsprechend würden auch die Anschlussbereiche gestaltet werden. Insbesondere auf Ziegelhäuser Seite ist aufgrund der angrenzenden Bebauung der Platz begrenzt, die genaue Planung für die Anschlussbereiche soll deshalb im weiteren Verlauf vertieft werden. Wichtig ist, dass die Haupt- und Nebenfahrbeziehungen für den Rad-, Fuß- und Autoverkehr erhalten und verbessert werden können. Über die Querschnittsaufteilung soll der Gemeinderat bereits vorab entscheiden.

Warum muss die Brücke neu gebaut werden?

Die Ziegelhäuser Brücke wurde 1954 als Spannbetonbrücke errichtet und ist für die heutigen Verkehrsverhältnisse statisch unterdimensioniert. Seit März 2020 dürfen nur noch Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen die Brücke befahren. Vereinzelte Überfahrten von Bussen oder Rettungsfahrzeugen sind möglich. Es gilt Tempo 30. Seit Ende 2020 wird auch das Verformungsverhalten der Brücke bei Temperaturschwankungen elektronisch überwacht. Bis Frühjahr 2022 folgen weitere bauliche Maßnahmen zur provisorischen Ertüchtigung. Zudem wurde Ende Juli ein Blitzer zur Überwachung der Gewichts- und Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Brücke installiert. Mit diesem Maßnahmenbündel soll gewährleistet werden, dass die Ziegelhäuser Brücke bis zum Ersatzneubau eingeschränkt nutzbar bleibt.

Wie geht es weiter?

Aktuell wird das Vorhaben in den politischen Gremien diskutiert: zuerst im Bezirksbeirat Ziegelhausen (15. Juli) sowie im Bezirksbeirat Schlierbach (21. Juli), nach der Sommerpause dann im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität (22. September). Am 14. Oktober soll der Gemeinderat über den Neubau grundsätzlich beschließen.

Im nächsten Schritt soll ein externes Planungsbüro für die Weiterbearbeitung beauftragt werden. Ziel ist es, die Planungen für den Neubau bis spätestens 2028 abzuschließen, damit im Anschluss mit dem Bau der neuen Brücke begonnen werden kann.