Daniela Dröscher

Mädchen allein zu zweit. Eine richtige Powergeschichte über zwei Mädchen mit unerschütterlicher Freundschaft.

Buchrezension von Heideberger Literaturscout Anna H.

Daniela Dröscher: Mädchen allein zu zweit. BELTZ & Gelberg

 Das Buch „Mädchen allein zu zweit“ handelt um Issa und ihre Freundin Grace, die zu zweit allein alles durchstehen. Sie gehen auf eine Schule voller reicher Kinder, und daheim müssen sie sparen, um sich alltägliche Dinge leisten zu können. Issas Mutter kann nicht mit Geld umgehen, sie gibt zu viel aus und spart nie. Grace Mutter hingegen spart viel, aber als Grace eine Brust OP benötigt, um wieder richtig atmen zu können und keine Schmerzen zu haben, erlaubt sie ihr diese nicht.

So müssen die beiden ihre Probleme allein lösen - allein, aber dennoch zu zweit.

Die Geschichte handelt von einem interessanten Thema und hebt sich durch dieses deutlich von anderen Büchern ab. Sie ist kurz gehalten, aber dadurch kommt sie gut auf den Punkt. Es wird eine kurze Liebesbeziehung zwischen der Protagonistin Issa und dem so genannten SIR beschrieben, welche den Roman mit persönlichen Details spickt. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, beim Lesen wird einem nicht langweilig.

Das Einzige, was ich als negativ empfunden habe, ist das sog. „Alphabet des Geldes“. Auf mich hat es den Eindruck gemacht, dass es in dem Buch nur um Geld geht, dabei ging es in der Geschichte um so viel mehr.

Alles in allem war die Geschichte einfallsreich und schön zu lesen.

Das Buch:

Daniela Dröscher
Mädchen allein zu zweit
Beltz & Gelberg 2026
ab 14
ISBN 978-3407790682

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