Sozialer Rückzug wegen Hörverlust
Landesverband bietet am 15. und 16. September 2026 Beratungen an
Oft ziehen sich Menschen mit verminderten Hörvermögen aus dem sozialen Leben zurück. Um ihnen beizustehen, bietet der Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Baden-Württemberg e.V. am Dienstag und Mittwoch, 15. und 16. September 2026, individuelle Beratungsgespräche an. Diese finden jeweils in den Seniorenzentren Weststadt/Südstadt und Pfaffengrund statt.
Beratung zum Umgang mit Hörminderung, Hörgeräten und Bürokratie
Die individuelle und kostenfreie Beratung richtet sich ausschließlich an Menschen mit Hörverlust und findet an den folgenden Terminen statt:
- Am Dienstag, 15. September 2026, von 9 bis 17 Uhr im Seniorenzentrum Weststadt/Südstadt, Dantestraße 7
- Am Mittwoch, 16. September 2026, von 9 bis 16 Uhr im Seniorenzentrum Pfaffengrund, Storchenweg 2.
Katja Widmann vom Landesverband berät unter anderem zu folgenden Themen:
- optimale Hörgeräteversorgung und Cochlea Implantat
- praktische Tipps zum Umgang mit der eigenen Hörbehinderung
- Schwerbehindertenausweis und Nachteilsausgleiche
- zusätzliche technische Hilfsmittel (beispielsweise Lichtsignalanlagen, Kommunikationsanlagen, Telefonspule)
Viele Hörgeschädigte verlieren Anschluss an das soziale Umfeld
Mit zunehmendem Alter verlieren viele Menschen einen Teil ihres Hörvermögens. Das kann dazu führen, dass sie sich aus dem sozialen Leben zurückziehen. Vielen ist nicht bewusst, welche Hilfsmittel ihnen neben Hörgeräten noch das Leben erleichtern können. Falsche Erwartungen und unsicherer Umgang mit Hörgeräten können zu Frustration führen. Ein Beratungsgespräch kann Erwartungen einordnen, sicheren Umgang mit Hörgeräten erklären und den Einstieg zurück ins soziale Leben erleichtern.
Der Veranstalter bittet um vorherige Anmeldung. Dies ist entweder telefonisch unter 0179 / 678 49 98 oder per E-Mail an katja.widmann@hoergeschaedigte-bw.de möglich.