Heidelberg-Pass(+): Kleinere Anpassungen im Leistungsspektrum

Am Paket der vom Heidelberg-Pass(+) abgedeckten Angebote werden mehrere Änderungen vorgenommen. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 23. Juli 2026 beschlossen. Inhabenden zahlen künftig für Bewohnerparkausweise in parkraumbewirtschafteten Zonen 50 Prozent der Regelgebühr. Das entspricht einer Erhöhung von 24 Euro im Jahr. In der Kostensatzung für die Büchereicard werden Heidelberg-Pass(+)-Inhabende künftig mit den übrigen rabattierten Personengruppen gleichgestellt, zahlen also 14 Euro pro Jahr. Kinder und Jugendliche, die aus ihren Familien in Obhut genommen und innerhalb Heidelbergs in einer entsprechenden Einrichtung untergebracht werden, erhalten bereits seit Jahren im Rahmen von Einzelfallentscheidungen einen Heidelberg-Pass(+). Durch die jüngste Entscheidung des Gemeinderates ist diese Personengruppe künftig grundsätzlich berechtigt, einen der Pässe zu bekommen. Die Änderungen treten zum 1. Januar 2027 in Kraft.

Unkomplizierte Unterstützung seit über 40 Jahren

Seit 1985 bietet die Stadt Heidelberg als freiwillige Leistung den ehemaligen Familienpass und den Seniorenpass als Heidelberg-Pass(+) an. Der Heidelberg-Pass(+) ermöglicht Heidelbergerinnen und Heidelbergern in einer herausfordernden persönlichen Situation Teilhabe am öffentlichen Leben, indem kostenpflichtige Leistungen vergünstigt oder unentgeltlich angeboten werden. Seit 2012 wird der Heidelberg-Pass an die Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen und der Heidelberg-Pass+ an Haushalte mit geringem Einkommen ausgegeben. Die angebotenen Vorteile sind bei beiden Pässen nahezu identisch. Beim Heidelberg-Pass+ übernimmt die Stadt zusätzliche Kosten, welche bei Heidelberg-Pass-Inhabenden über das Bildungs- und Teilhabepaket abgerechnet werden.

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