Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Marius Emmerich
Marius G. Müller-Emmerich
Fachstelle Queeres Heidelberg
Amt für Chancengleichheit
Eppelheimer Straße 13
69115 Heidelberg

Hilfe bei queerfeindlicher Gewalt

Wenn Sie queerfeindliche Gewalt, Bedrohung, Belästigung oder andere Übergriffe erlebt haben, finden Sie hier schnelle Hilfe, Beratung und Möglichkeiten, den Vorfall zu melden.
 
Im akuten Notfall
Bei akuter Gefahr rufen Sie die Polizei unter 110. Bei einem medizinischen Notfall wählen Sie 112.

Beratung und Begleitung PLUS Rhein-Neckar berät, stabilisiert und begleitet queere Menschen nach Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen. Die psychosoziale Peer-to-Peer-Beratung unterstützt auch dabei, weitere Schritte zu klären. Telefon:  +49 621 3362110 (Dienstag 16 bis 18 Uhr, Donnerstag 9 bis 11 Uhr) E-Mail: beratung@plus-rheinneckar.de (bitte Telefonnummer für Rückruf angeben)

Anzeigen
Straftaten können (auch nachträglich) bei einer Polizeidienststelle oder online angezeigt werden. Hier können Sie online Anzeige erstatten: www.polizei-bw.de/onlinewache.

Weitere Informationen zur Strafanzeige und zu Ihren Rechten

Eine Strafanzeige können Sie bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder dem Amtsgericht erstatten. Das Polizeipräsidium Mannheim ist für den Stadtkreis Heidelberg, den Stadtkreis Mannheim sowie den Rhein-Neckar-Kreis zuständig.
Zu einer Vernehmung können Sie grundsätzlich eine Person Ihres Vertrauens mitbringen. Wenn Sie Unterstützung bei der Verständigung benötigen oder Ihre persönlichen Daten besonders geschützt werden müssen, bestehen hierfür entsprechende Möglichkeiten.
Weitere Informationen zu Ihren Rechten als geschädigte Person finden Sie in der Broschüre des Opferschutzes der Polizei Baden-Württemberg.

Vorfall melden – auch ohne Anzeige
Auch wenn Sie keine Strafanzeige erstatten möchten oder können, ist es wichtig, queerfeindliche Vorfälle sichtbar zu machen.
Sie können sich zur Beratung und Begleitung an PLUS wenden und/oder den Vorfall der Fachstelle Queeres Heidelberg melden. Ihre Meldungen helfen uns, queerfeindliche Vorfälle in Heidelberg zu erfassen und daraus Handlungsbedarfe abzuleiten.
E-Mail: queer@heidelberg.de – Betreff „Meldung“

Ansprechpersonen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Polizei
Wenn Sie Fragen oder Bedenken im Kontakt mit der Polizei haben oder Schwierigkeiten aufgetreten sind, können Sie sich an die Ansprechpersonen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen beim Polizeipräsidium Mannheim wenden. Sie sind nicht für die Anzeigenaufnahme zuständig, aber in besonderer Weise für queere Menschen sensibilisiert, verstehen sich als Bindeglied und können Auskünfte und Hilfestellungen geben.
E-Mail: mannheim.pp.agl@polizei.bwl.de

Verletzungen und Spuren dokumentieren
Die Gewaltambulanz Heidelberg kann nach körperlicher oder sexualisierter Gewalt Verletzungen rechtsmedizinisch dokumentieren und Spuren sichern. Eine Anzeige bei der Polizei ist dafür nicht erforderlich.
Telefon: +49 152 54648393, rund um die Uhr erreichbar.

Beratung bei sexualisierter Gewalt
Der Frauennotruf Heidelberg berät Frauen, Mädchen, inter, nichtbinäre, trans und agender Personen ab 14 Jahren, die in Heidelberg wohnen, sowie unterstützende Bezugspersonen. Die Beratung ist vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange die Gewalterfahrung zurückliegt.
Telefon: +49 6221 183643
E-Mail: info@frauennotruf-heidelberg.de

Fragen zu einem laufenden Strafverfahren
Wenn bereits ein Strafverfahren läuft und Sie Fragen zum Opferschutz oder zum weiteren Verfahren haben, können Sie sich an die Opferschutzbeauftragten der Staatsanwaltschaft Heidelberg wenden.
E-Mail: opferschutz@staheidelberg.justiz.bwl.de

Weitere Beratungs-, Schutz- und Unterstützungsangebote bei Gewalt finden Sie auch im Bereich Geschlechtergerichtigkeit.

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