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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
Telefon 06221 58-29999
Fax 06221 58-29900

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Schluss mit Einweg!

Essen und Trinken ohne Verpackungsmüll

39,1 Kilogramm pro Kopf! So viel Plastikmüll wird in Deutschland jedes Jahr produziert.

Das soll sich künftig ändern. Bereits seit dem 3. Juli 2021 dürfen Einweggeschirr, Trinkhalme und Co. aus Plastik oder "Bioplastik" nicht mehr produziert werden. 
Ab Januar 2023 ist die Gastronomie verpflichtet, Mehrwegalternativen zur Verfügung zu stellen (§ 33 VerpackG). Kleine Betriebe mit unter fünf Mitarbeitenden sind von dieser Regelung ausgenommen.

Nachhaltiges Heidelberg

Die Stadt Heidelberg begrüßt diese Entwicklung. Sie unterstützt die ortsansässigen gastronomischen Betriebe bei der Einführung und Umstellung auf geeignete Alternativen, mit Beratungs- und Informationsangeboten. Ein stadtweites Mehrwegsystem wird angestrebt.

Unterstüzen auch Sie diese Entwicklung:

- Fragen Sie nach Pfandbehältnissen.
- Bringen Sie ihr Geschirr einfach gleich mit!

Verboten ist...

... seit dem 3. Juli 2021 die Herstellung und der Verkauf von Einwegkunststoffprodukten. Das gilt auch für Einwegverpackungen aus biobasiertem und biologisch abbaubarem Kunststoff.

Diese Regelung betrifft unter anderem:

  • Einwegbesteck,
  • Einweggeschirr,
  • Einwegbehälter zum Mitnehmen,
  • Tüten und Folienverpackungen mit Lebensmittelinhalt,
  • Trinkhalme und Rührstäbchen,
  • Luftballonstäbe,
  • Wattestäbchen.

Ab 2023...

... muss die Gastronomie Mehrwegalternativen für Essen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Ausgenommen von dieser Pflicht sind kleine Betriebe, mit

  • maximal fünf Beschäftigten und
  • maximal 80 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Diese müssen auf Wunsch mitgebrachte Gefäße befüllen und ausdrücklich auf diese Möglichkeit hinweisen (zum Beispiel mit Informationstafeln). 


Mehrwegsysteme sind...

... echte Klimaschützer.

Die Mengen an Verpackungen haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Die Mehrwegpflicht bietet die Chance für eine sauberere Umwelt.

Mehrwegsysteme in der Praxis:

  • Die Kundschaft bringt eigene Mehrwegbehälter mit.
  • Die Gastronomie verkauft geeignete Mehrwegbehälter zum Mitnehmen.
  • Die Gastronomie bietet Behälter im Leih- oder Pfandsystem an.

Systemübersicht

Eine kompakte Übersicht über die verschiedenen Systeme und deren Anbieter, sowie nützliche Informationen und Tipps zum Thema, gibt die Initiative Essen in Mehrweg.


Aus hygienischer Sicht...

... gilt grundsätzlich:

  • Die Verantwortung für Material oder Eignung mitgebrachter Behältnisse obliegt der Kundschaft.
  • Durch die Corona-Pandemie ist es sowohl für die Kundschaft, als auch für die Gastronomie, besonders wichtig, die allgemeinen Empfehlungen zur Hygiene einzuhalten. 

Der Lebensmittelverband Deutschland hat auf seiner Website drei Merkblätter veröffentlicht. Die Leitlinien sind bundesweit von den Überwachungsbehörden anerkannt. 

Bei weiteren Fragen zu diesem Themenkomplex wenden Sie sich bitte an die Lebensmittelüberwachung im Bürgeramt der Stadt Heidelberg oder Ihren zuständigen Verband.