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Schulsozialarbeit
Plöck 2a
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-38060

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Drei Schulkinder beim Heidelberger Brückenaffen

Heidelberger Schulwegweiser
Mit dem Schulwegweiser will die Stadt Heidelberg Familien bei ihrer Entscheidung für eine weiterführende Schule unterstützen. mehr dazu

Jugend-/ Schulsozialarbeit an Heidelberger Schulen

Ein Qualitätsmerkmal ganzheitlicher Bildung

Heidelberg ist seit Jahren eine der führenden Kommunen in der Schulsozialarbeit. 2002 wurde das niederschwellige Jugendhilfeangebot in allen damaligen Heidelberger Haupt- und Förderschulen erfolgreich eingeführt. Seitdem erfolgt mit starker Unterstützung des Gemeinderates der schrittweise Ausbau an alle öffentlichen Schulen. Heute wird Schulsozialarbeit in Heidelberg an Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen, Gymnasien, Sonderpädagogischen Beratungs- und Bildungszentren und in Form von Jugendsozialarbeit an beruflichen Schulen umgesetzt.

Kinder spielen zusammen
Schulsozialarbeiter Stephan Wandernoth beim Antiaggressionstraining mit Grundschülerinnen und -schülern der Wilckensschule in Bergheim. (Foto: Peter Dorn)

Angebote

Die Schulsozialarbeit ist ein präventives, sozialpädagogisches Angebot der Kinder- und Jugendhilfe für alle Heidelberger Schülerinnen und Schüler. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen und zur besseren Bewältigung individueller Problemlagen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind (§ 13 SGB VIII). Ziele sind unter anderem Ausgrenzung vorbeugend entgegenzuwirken sowie Kinder und Jugendliche ganzheitlich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. In Zusammenarbeit mit Schulleitung, Lehrkräften und Personensorgeberechtigten unterstützen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter die jungen Menschen bei der Integration in der Schule und ihr soziales Umfeld. Bei der Jugendsozialarbeit steht die Förderung der Selbstständigkeit sowie der Verantwortungsübernahme für die persönliche Lebensplanung im Vordergrund.

Zu den Aufgaben der Schulsozialarbeit zählen zum Beispiel:

  • Sozialpädagogische Gruppen- und Projektarbeit, Angebote im Klassenverband sowie Einzelfallhilfe
  • Sozialpädagogische Beratung von Schülerinnen und Schülern, Personensorgeberechtigten und Lehrkräften
  • Offene Angebote
  • Inner- und außerschulische Vernetzung
  • Mitwirkung an der Öffnung der Schule für und in das Gemeinwesen
  • Berücksichtigung und Vermittlung von Angeboten im Stadtgebiet
  • Mitwirkung an der Gestaltung von Schule als Lebens- und Lernort

Die Jugend-/ Schulsozialarbeitenden arbeiten zwar im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe, sind aber fachlich unabhängig. Persönliche Daten werden vertraulich behandelt. Die Beratung ist freiwillig und kostenfrei. 

Heidelberg investiert

Die Stadt investiert für die Schulsozialarbeit jährlich rund 1,8 Millionen Euro, rund 400.000 Euro davon stammen aus Landeszuschüssen.
Im aktuellen Schuljahr 2022/23 arbeiteten im Auftrag der Stadt 40 pädagogische Fachkräfte von sieben freien Jugendhilfeträgern an 33 Schulstandorten. Insgesamt profitierten im Schuljahr 2021/22 rund 10.700 Schülerinnen und Schüler an öffentlichen allgemeinbildenden Schulen sowie mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler von öffentlichen beruflichen Schulen vor Ort von der Schul- beziehungsweise Jugendsozialarbeit.

Wissenschaftlich belegt: positive Effekte

Die wissenschaftliche Begleitung der Schulsozialarbeit durch die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg belegt deren positive Effekte: So gab es weniger unentschuldigte Fehlzeiten und Nicht-Versetzungen, die Lehrkräfte sprachen von einem Gefühl der Entlastung und die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler erlebte die Schulsozialarbeit als wertvolle Ansprechpartnerin bei Problemen.

Träger der Schulsozialarbeit

Weitere Infos

Projekt Weichensteller - Eine wissenschaftliche Begleituntersuchung zur Schulsozialarbeit in Heidelberg