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Sitzungen des Migrationsbeirates
Die Sitzungstermine und die Tagesordnung der Migrationsbeirats-Sitzungen finden Sie hier

Rednerpult mit zwei Mikros und Blick auf Stühle und Tische im Sitzungssaal (Foto: Stadt Heidelberg)

Migrationsbeirat berufen
Der neue Migrationsbeirat wurde im Juli 2019 berufen. Das sind die Mitglieder. mehr dazu

Icon Einfache Sprache (Foto: Stadt Heidelberg)

Informationen zum neuen Migrationsbeirat gibt es auch in einfacher Sprache. mehr dazu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Sven Richard
Referat des Oberbürgermeisters / Sitzungsdienste
Marktplatz 10
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-10190
Fax 06221 58-10590

Der neue Heidelberger Migrationsbeirat (Foto: Rothe)

Migrationsbeirat

Interessenvertretung von Menschen mit ausländischen Wurzeln

Hier zu Hause. Heidelberg ist eine gastfreundliche und weltoffene Stadt. Das bunte Stadtbild wird nicht nur von zahlreichen Touristen aus Nah und Fern geprägt, sondern auch von rund 56.000 Menschen mit Migrationshintergrund, die hier leben. Bereits seit über zwanzig Jahren gibt es eine Interessenvertretung der ausländischen Bürgerinnen und Bürger in Heidelberg.

Interessenvertretung. Im Juli 2019 wurde der neue Migrationsbeirat berufen. Im Mai 2021 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Ziel des Beirats ist es, Vorurteile abzubauen und das gemeinsame Zusammenleben verschiedener Kulturen zu erleichtern.

Mitsprache. Als offizieller Ansprechpartner berät das Gremium den Heidelberger Gemeinderat und sorgt dafür, dass die Interessen ausländischer Bürgerinnen und Bürger gehört werden: mehr dazu

Orte der Begegnung. Um das gegenseitige kulturelle Verständnis zu verbessern, hat die Stadt das Interkulturelle Zentrum (IZ) eingerichtet. Es ist ein Ort des kulturellen Austauschs und eines der zentralen Projekte des Heidelberger Kommunalen Integrationsplans (KIP).

Informationen für Ausländische Bürgerinnen und Bürger

Aktuelles

Podiumsdiskussion: „Wie kann eine vielfältige Gesellschaft gelingen – politische Antworten vor der Wahl“ mit den Vertreterinnen und Vertretern der Parteien

Plakat zur Podiumsdiskussion

Unter dem Titel „Wie kann eine vielfältige Gesellschaft gelingen – politische Antworten vor der Wahl“ findet am 12. September um 17:00 Uhr im Foyer des Dezernat 16, Emil-Maier-Straße 16 die Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien statt. Nach intensiver Vorbereitung, großem Engagement und enger Zusammenarbeit aller beteiligten Träger widmet sich die Veranstaltung der kommenden Bundestagswahl am 26. September.

Die deutsche Gesellschaft ist vielfältig. Damit sie weiterhin gelingt und alle Menschen gleichberechtigte Teile von ihr sind, braucht es Politikerinnen und Politiker, die sich dafür stetig einsetzen. Inhaltlich stehen daher vor allem die Themen im Fokus, die verstärkt Menschen betreffen, die Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung erfahren. Welche Inhalte bieten die Parteien, um Rassismus und anderen Diskriminierungsformen entgegenzuwirken? Welche Standpunkte vertreten sie und welche konkreten Ansätze bieten sie an?

Nach Grußworten von Bürgermeisterin Stefanie Jansen (Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg), Yasemin Soylu (Vorstandsvorsitzende, Mosaik Deutschland e.V.) und Jaswinder Pal Rath Singh (Vorsitzender des Migrationsbeirates der Stadt Heidelberg) werden an der Diskussion teilnehmen: Franziska Brantner (Bündnis 90/ Die Grünen), Alexander Föhr (CDU), Malte Kaufmann (AFD), Zara Dilan Kiziltas (Die Linke), Elisabeth Krämer (SPD) und Tim Nusser (FDP). Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Carmen Colinas (Neue deutsche Medienmacher*innen).

Die Veranstaltung wird getragen und organisiert vom Migrationsbeirat der Stadt Heidelberg in enger Zusammenarbeit mit Mosaik Deutschland e.V. und dem Antirassismus Netzwerk Heidelberg.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und findet in Präsenz statt. Es gilt die 3G-Regel. Die Veranstaltung wird auch live über Facebook zugänglich sein.

Der Migrationsbeirat bietet offene Sprechstunden an

Der Migrationsbeirat der Stadt Heidelberg (MBR) bietet ab September 2020 offene Sprechstunden für Heidelberger Bürgerinnen und Bürger in seinen Räumlichkeiten im Landfriedhaus in der Bergheimer Straße an.
 
In den offenen Sprechstunden kontaktiert der Migrationsbeirat einzelne Beratungsstellen, leistet Verweisberatung und leitet Hilfe suchende Personen an relevante Beratungsstellen weiter.
Darüberhinaus nimmt der MBR Anliegen und Anregungen der Heidelberger Bürgerinnen und Bürger mit Migrationsgeschichte auf und integriert diese in seine politische Arbeit.
 
Sprechstundenzeit:
Donnerstag, 17 bis 18 Uhr
 
Adresse:
Bergheimer Str. 147
69115 Heidelberg
4 OG., Zimmer 403/404
 
Kontakt:
Telefon: 06221 5810365
 
Sprachen:
Bosnisch, Bulgarisch, Dari, Deutsch, Englisch, Hindi, Kroatisch, Paschtu, Persisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Türkisch

Der Migrationsbeirat bietet Hilfestellung bei der Anmeldung zur Impfung

Der Migrationsbeirat der Stadt Heidelberg weist darauf hin, dass ältere MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund beim Impfen oft durch das Raster fallen. Nach Auswertung einer Studie, an der auch die Universität Heidelberg teilgenommen hat, steht fest, dass nur ca. 20 Prozent der über 80-Jährigen mit der Anmeldung zur Impfung zurechtkommen und nur ca. 1 Prozent der Anmeldungen in den Impfzentren an Menschen mit Migrationshintergrund vergeben werden

Der Migrationsbeirat der Stadt Heidelberg bietet an, während seiner Sprechstunden donnerstags, von 17.00 – 18.00 Uhr, Hilfestellung bei der Anmeldung zur Impfung zu leisten. BürgerInnen mit Migrationshintergrund, die keinen Zugang zum Internet oder keine Kraft haben, längere telefonische Warteschleifen in Kauf zu nehmen, können sich telefonisch oder persönlich in der Landfriedstraße 147, Zimmer 403/ 404, 69115 Heidelberg, Telefonnr. 06221  58-10365, Hilfe holen. mehr dazu

Heidelberger Migrationsbeirat mit neuem Vorstand

Jaswinder Pal Rath ist der neue Vorsitzende des Heidelberger Migrationsbeirats. In der Sitzung am 5. Mai 2021 wählten die Mitglieder den 49-Jährigen an die Spitze des Gremiums. Erste stellvertretende Vorsitzende ist künftig Liudmilla Hahn. Zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden wurde Davor Andelic gewählt. mehr dazu

A la recherche du temps perdu?

Neun Menschen starben in der Nacht vom 19. Februar 2020 in Hanau in Folge eines rassistischen Anschlags: Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu. Einen Prozess und Konsequenzen für den Täter konnte es nicht geben, denn er brachte sich im Nachgang zur Mordserie selbst um. Doch gab es politische Konsequenzen aus dem Attentat? Hat man für die Hinterbliebenen adäquat gesorgt? Geht man als Gesellschaft wirksam gegen Rassismus vor? mehr dazu

Der Migrationsbeirat lädt Fraktionen aus dem Gemeinderat zum konstruktiven Austausch ein

Der Austausch zwischen dem sich Ende 2019 neu gegründeten Migrationsbeirat und den Parteifraktionen aus dem Gemeinderat hatte wegen der ungewöhnlichen Corona bedingten Unterbrechungen eine lange Anlaufzeit. 

Der Migrationsbeirat konnte nun Mitglieder der Fraktionen in direkten Gesprächen oder in Video-Konferenzen treffen und integrationspolitische Themen ansprechen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten und an Visionen für die zukünftige Kooperation arbeiten. Regelmäßige und häufigere Treffen wurden bereits mit den Fraktionen der Grünen, der SPD und der CDU vereinbart.

Zur Pressemitteilung

Mitglieder des Heidelberger Migrationsbeirates unterstützten den stillen Protest gegen Rassismus und Diskriminierung am Mannheimer Schlossplatz

Protest gegen Rassismus und Diskriminierung am Mannheimer Schlossplatz. (Foto: MBR)
Protest gegen Rassismus und Diskriminierung am Mannheimer Schlossplatz. (Foto: MBR)

8 Minuten und 46 Sekunden: So lang rang der Afroamerikaner George Floyd nach Luft und kämpfte um sein Leben bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis in den USA und so lang dauerte die Schweigezeit auf der friedlichen Demonstration im Mannheimer Schlosshof.
Der Heidelberger Migrationsbeirat unterstützte den Protest und solidarisierte sich mit den circa 4.000 Demonstrationsteilnehmern, die ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzten und daran erinnerten, dass Menschen nicht nur in den USA davon betroffen sind.
Dass sich so viele Menschen aller Nationalitäten an dem friedlichen Protest beteiligten trug in Anbetracht der zur gleichen Zeit nur wenige Kilometer weiter in der Wormser Innenstadt stattfindenden rechtsradikalen Kundgebung zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“, auf der sich lediglich wenige Dutzend Rechtsextreme einfanden, zu einer klaren Positionierung der Region bei, die zudem Verstärkung und emotionale Solidaritätsbekundungen vieler Prominenten und lokalen Politiker erhielt.
Bundesweit fanden in etwa 25 deutschen Städten die sogenannten „Silent Demos“, die stillen Demonstrationen, unter unterschiedlichen Mottos statt. Auch in Mannheim war überall "Nein zu Rassismus! Black lives matter" zu lesen.