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Stadtarchiv
Max-Joseph-Straße 71
69126 Heidelberg
Telefon 06221 58-19800
Fax 06221 58-4619800

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Eingangsbereich Stadtarchiv

Stadtarchiv

Liebe Heidelbergerinnen und Heidelberger,
 
das Virus ist in Heidelberg leider noch immer präsent. Wir alle spüren die Folgen am eigenen Leib: Der Shut-Down ließ Schulen, Spielplätze und Einkaufsstraßen wie in einer Geisterstadt erscheinen. Nach Monaten relativer Normalität müssen wir jetzt wieder mit der einen oder anderen Einschränkung leben.

Heidelberger Brückenaffe mit Mund-Nasen-Schutz. (Foto: Stadt Heidelberg)

Wie erleben Sie diese Zeit? Was wird Ihnen und uns in Erinnerung bleiben? Schreiben Sie uns, schicken Sie ein Foto an stadtarchiv@heidelberg.de – bitte unter Angabe Ihres vollständigen Namens und Ihrer Anschrift für evtl. Rückfragen. (Mit der Übersendung willigen Sie in eine evtl. Veröffentlichung ein).
So tragen Sie dazu bei, dass wir die Corona-Krise im historischen Gedächtnis der Stadt verankern können.

Zum historischen Gedächtnis der Stadt werden nach der Krise auch die Masken gehören, mit denen wir dem Virus seit vielen Wochen begegnen sollen – überall dort, wo eine größere Anzahl von Menschen zusammenkommt: Beim Einkaufen, beim Bus- und Bahnfahren usw. Die Träger einer Mund-Nasen-Schutzmaske sind damit nicht länger in der „Negativecke“ der „Übervorsichtigen“ – wir alle müssen uns maskieren, um andere und uns vor Infektionen zu schützen. Dass die 08/15-Maske vielerorts vergriffen war, beflügelte die Kreativität: Unterschiedlichste Materialien erwiesen sich als geeignet und keine Farbe war/ist zu bunt!

Das Stadtarchiv hat die modischsten, medizinisch wirksamsten, nachhaltigsten (bzw. biologisch am Einfachsten abbaubar) und skurrilsten Masken gesammelt und von einer Jury bewerten und prämieren lassen.
Der Jury gehörten an:
Holger Buchwald, stellvertrenter Leiter Stadtredaktion Heidelberg
Katharina Kromminga, Theater der Stadt Heidelberg/Leiterin der Kostümabteilung
Univ.-Prof. Dr. med. Markus A. Weigand, Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie (Heidelberg), Vorsitzender der Deutschen Sepsisgesellschaft e.V.
Das Team des Agenda-Büros: Nicole Juling, Regina Hammes, Kristina Wetzel, Laila Gao
Janine Würzner, Inhaberin Nähcafé "Janines Schätzchen"

Bedingung für die Teilnahme war: Die Masken mussten selbstgemacht und funktional sein.

Wir danken Ihnen Allen für Ihre Einsendungen und zeigen Ihnen hier nun die Siegermasken:

Gewinnerin in der Kategorie „modischste Maske“

Hierzu schreibt die Einsenderin Dr. So-yoon Gunter aus Wieblingen: „Eigentlich gebührt die Ehre ja meiner Tochter, Noa Marie Gunter (16 Jahre). Ich habe die Maske nur genäht, sie hat sie mit Acrylfarbe angemalt. Die Motivation, einen Mund auf die Maske zu malen, war, dass wir merkten, selbst wenn man unter der Maske lächelt, sieht man das gar nicht...“

Dr. So-yoon Gunter, die Gewinnerin in der Kategorie "modischste Maske" (Foto: privat)
Dr. So-yoon Gunter, die Gewinnerin in der Kategorie "modischste Maske" (Foto: privat)

Gewinnerin in den Kategorien „skurrilste und nachhaltigste Maske“

Die Einsenderin Sylvia Großkinsky informierte uns: „Gisela Lasser, die Kinderbeauftragte der Altstadt (die übrigens öfter in der RNZ erschien, weil sie zu dritt mehrere Tausende Masken genäht und den gesamten Erlös gespendet haben) hat diese Maske speziell für meinen Mann genäht!!!!

Norbert Großkinsky mit der extra für ihn von Gisela Lasser genähten Maske (Foto: privat)
Norbert Großkinsky mit der extra für ihn von Gisela Lasser genähten Maske (Foto: privat)

Gewinner in der Kategorie „medizinisch wirksamste Maske“

Die Maske von Ralf Mühlenbeck bedeckt umfassend Mund und Nase und schließt gut ab. 

Ralf Mühlenbeck aus dem Pfaffengrund ist der Sieger in der Kategorie "medizinisch wirksamste Maske" (Foto: privat).
Ralf Mühlenbeck aus dem Pfaffengrund ist der Sieger in der Kategorie "medizinisch wirksamste Maske" (Foto: privat). 

Die Gewinnerinnen/der Gewinner durften sich etwas aus dem Publikationsangebot des Stadtarchivs aussuchen. Die Entscheidung fiel zugunsten von "Von der Concession zur Consumption ... Eine kleine Heidelberger ‚Wirtschafts‘-Geschichte" von Volker von Offenberg und der E-Book-Version von "Das Heidenloch: Ein fantastisch-mythologischer Roman" von Martin Schemm. Sehen Sie hier die glücklichen Gewinner... 

...Sylvia Großkinsky (rechts) und Ralf Mühlenbeck (Mitte), links daneben Dr. Michael Braun, Mitarbeiter des Archivs.
...Sylvia Großkinsky (rechts) und Ralf Mühlenbeck (Mitte), links daneben Dr. Michael Braun, Mitarbeiter des Archivs. Es fehlt Dr. So-yoon Gunter. (Foto: Stadtarchiv HD)

Vielen Dank für Ihre Zusendungen!

Das Team des Stadtarchivs Heidelberg

Zur Abwendung einer weiteren Ausbreitung von COVID-19 beachten Sie bitte díe folgenden Informationen:

Wir bieten Ihnen wieder unsere gewohnten Serviceleistungen (Einsichtnahme in Archivalien usw.) an. Im Sinne Ihrer wie unserer Gesundheit gelten freilich die bewährten Hygienevorschriften bis auf Weiteres weiter; das Gebäude darf nur mit Maske betreten werden, die Mund und Nase bedeckt.
Die persönliche Benutzung/ der Besuch des Archivs bedarf wie auch sonst der vorherigen Kontaktaufnahme und Terminabsprache (was uns zudem Gelegenheit gibt, gegebenenfalls bereits  Archivalien für Ihren Besuch vorzurichten) mittels folgender Kontaktdaten:
 
E-Mail: stadtarchiv@heidelberg.de
Telefon: 06221 58-19800
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Archivsatzung (103,4 KB)