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Startseite / Coronavirus: Die Lage in Heidelberg
Fragezeichen auf Heidelbeerfarbenem Grund (Stadt Heidelberg)

Gemeinsam gegen Corona
Mit einer Plakataktion bittet die Stadt Heidelberg Bürgerinnen und Bürger sich an den Aufruf der Bundesregierung zu halten und zu Hause zu bleiben.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, drucken Sie die Plakate gerne aus und bringen Sie in Ihrem Laden oder Wohnhaus an. Oder schreiben Sie uns, wenn wir Ihnen welche schicken können.
Zum Download

Informationen für Besucherinnen und Besucher
Heidelberg Marketing fasst auf seiner Webseite wichtige Informationen für Reisende nach Heidelberg und Besucherinnen und Besucher von Attraktionen zusammen. Mehr dazu 

Informationen für Unternehmen
Hier finden Sie Informationen für Unternehmen zum Thema Coronavirus. Mehr dazu 

Coronavirus: Die Lage in Heidelberg

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:

Gesundheitsamt – Rhein-Neckar-Kreis: www.rhein-neckar-kreis.de, Infotelefon 06221 522-1881 (Montag bis Sonntag, 7.30 bis 19 Uhr)

Stadt Heidelberg: Informationshotline zum Corona-Virus unter 06221 321 8212 (Montag bis Sonntag, 24 Stunden)

Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg (69,3 KB)
Allgemeinverfügung der Stadt Heidelberg zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19/Corona-Virus SARS-CoV2 (Stand 3. April 2020 (356,8 KB))

Plakat mit Aufruf zur Nachbarschaftshilfe (Foto: Stadt Heidelberg)

Hilfsangebote

Übersicht für Heidelberg


Piktogramm für Englische Sprache (Grafik: Stadt Heidelberg)

Sprachen

Chinesisch, Englisch, Türkisch...


Person mit Smartphone (Foto: Stadt Heidelberg)

Tipps

Gemeinsam die Zeit nutzen


Screenshot eines Youtube-Videos mit Oberbürgermeister Würzner

Statements

Auf dem Youtube-Kanal der Stadt


Informationen vom 8. April 2020

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 246 (Dienstag) auf 254 am Mittwoch gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises aktuell 340 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 254 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 125 Personen wieder vollständig gesundgeworden. Leider sind aber auch zwei weitere Todesfälle hinzugekommen. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer aus Heidelberg auf sechs erhöht.

Appell von Oberbürgermeistern, Landräten und Polizeipräsidenten: Bleiben Sie zuhause
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind nach derzeitiger Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) messbar und greifen. Damit dies so bleibt, wenden sich die beiden Oberbürgermeister der Städte Heidelberg und Mannheim, Professor Dr. Eckart Würzner und Dr. Peter Kurz, sowie die beiden Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises und Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Achim Brötel und Stefan Dallinger, und die Präsidenten der Polizeipräsidien Mannheim und Heilbronn, Andreas Stenger und Hans Becker, an die Bevölkerung:

„Das Osterfest 2020 wird anders sein, ohne Gottesdienste, ohne große familiäre Zusammenkünfte, ohne Urlaubsreisen. Für eine Diskussion über die Lockerung der momentan gültigen Maßnahmen ist es jetzt noch zu früh. Das Coronavirus ist eine Bedrohung für die Gesundheit und unser aller Ziel muss es vor allem sein, die Ausbreitung des Virus auch weiterhin zu verlangsamen. Nur dann können alle gut behandelt werden, die schwer erkranken. Wir alle bitten Sie, halten Sie weiter durch und bleiben Sie zuhause, soweit es möglich ist. Verzichten Sie auf Osterbesuche. Bringen Sie Ihre Familie und Ihre Freunde und auch sich nicht in Gefahr. Bitte halten Sie sich weiter alle an die Regeln!“

Weiterhin bitten die Oberbürgermeister und Landräte sowie die Polizeipräsidenten die Menschen in der Region, den Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten, die Hände regelmäßig und gründlich mit Seife zu waschen und die Regeln der Husten- und Niesetikette zu beachten. Zudem kann das Tragen auch selbstgenähter Masken zusätzlich unterstützen, sind sich die Verantwortlichen aus der Region einig. Diese seien zwar keine Medizinprodukte: „Dennoch kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aktuell sinnvoll sein und das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern“, so das Fazit.

Landesverordnung zu Heimen
Die Landesregierung Baden-Württemberg hat strengere Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen beschlossen. Demnach sollen die Bewohner ihre Einrichtung nur noch aus triftigen Gründen, wie zum Beispiel Arztbesuche, verlassen dürfen. Auch Spaziergänge sollen nach Möglichkeit nur noch auf dem Gelände der Einrichtungen stattfinden bzw. dann nur noch unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum möglich sein. Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie wichtig eine strikte Kontaktpersonenreduzierung gerade für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist.

In Baden-Württemberg sind laut Landesgesundheitsamt bereits 454 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegerinnen und Pfleger in entsprechenden Einrichtungen an COVID-19 erkrankt, 43 daran verstorben. Minister Lucha: „Grund dafür ist oft, dass Bewohnerinnen und Bewohner ihre Einrichtung verlassen oder von Angehörigen abgeholt werden – in dieser Zeit ist ein Schutz vor einer Infektion nicht in dem Maße gewährleistet, wie dies in den Einrichtungen der Fall ist. Das Ergebnis: Eine Schutzlücke entsteht. Diese Lücke wollen wir jetzt schließen – und haben deswegen eine Verordnung auf den Weg gebracht, mit der wir das Verlassen von Einrichtungen nur aus triftigen Gründen zulassen.“

Neue Verordnung zum Download

Lokal Einkaufen bei Heidelberger Geschäften und Gastronomie
Welche Läden und Restaurants in Heidelberg bieten ihre Produkte auch während der Corona-Pandemie zur Lieferung oder Abholung an? Wie kann ich lokale Geschäfte und Gastronomie in dieser Krise unterstützen, obwohl sie schließen mussten? Auf der Internetseite www.heidelberg.de/heidelbergkauftlokal der städtischen Wirtschaftsförderung erhalten Interessierte einen Überblick über Geschäfte und Gastronomiebetriebe in Heidelberg, die ihren Kundinnen und Kunden ihre Produkte trotz der Schließungen zuliefern oder zur Abholung („Take Away“) anbieten.
Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner appelliert: „Vor allem kleine Betriebe und inhabergeführte Geschäfte in Heidelberg kämpfen derzeit um ihre Existenz. Helfen Sie mit: Bestellen Sie vor Ort! Unterstützen Sie Ihr Geschäft um die Ecke! Viele Einzelhändler und Gastronomen bieten ihre Produkte trotz der Schließungen weiterhin online und zur Lieferung an.“

Heidelberger Forschungsallianz
In einer gemeinsamen Allianz treiben Forscherinnen und Forscher der Universität Heidelberg den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie aktiv voran – sie haben die Forschungs- und Entwicklungs-Taskforce fightCOVID@Heidelberg ins Leben gerufen. Beteiligt sind daran Wissenschaftler der beiden Medizinischen Fakultäten und der Universitätskliniken in Heidelberg und Mannheim, des BioQuant-Zentrums und des Zentrums für Molekulare Biologie sowie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim, die mit Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg zusammenarbeiten.

Die Taskforce führt zahlreiche Forschungsprojekte und Initiativen zum Coronavirus/COVID-19 in den Bereichen Antikörpertestung, Drug Screening, Krankheitsentwicklung (Pathogenese) und Impfstoffentwicklung zusammen und versammelt Experten verschiedener Disziplinen, darunter Immunologen, Virologen, Genomforscher, Psychologen und Bioinformatiker. Zu den zentralen Forschungsthemen der Taskforce gehören die Entwicklung serologischer Tests sowie die Prüfung antiviraler Wirkstoffe mit dem Schwerpunkt auf bereits zugelassenen Medikamenten, die im Rahmen von Heilversuchen direkt an Patienten erprobt werden können.

Informationen vom 7. April 2020

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 243 (Montag) auf 246 am Dienstag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises aktuell 348 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 246 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 110 Personen wieder vollständig gesundgeworden.

Offener Brief des Oberbürgermeisters
Mit einem offenen Brief hat sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner am Dienstag, 7. April 2020, an alle Heidelberger Bürgerinnen und Bürger zum anstehenden Osterfest gewandt: „Uns erwartet ein Osterfest, wie wir es noch nie erlebt haben. Wir müssen in diesem Jahr auf vieles verzichten, was wir gerne tun.“ Und Würzner weiter: „Vielleicht aber ist es für uns alle ein Trost: In Corona-Zeiten ist es ein gelebter Akt der Nächstenliebe, dass wir uns nicht sehen. Es ist das, was wir in Heidelberg gerade jeden Tag tun, zusammenhalten. Auch, wenn wir dabei räumlich getrennt sein müssen.“ Den vollständigen Text können Sie hier lesen

Fit bleiben im eigenen Wohnzimmer: Heidelberger Sportvereine bieten Online-Training an
Wie halte ich mich während der Corona-Pandemie trotz geschlossener Sportanlagen und Fitnessstudios zuhause fit? Das zeigen mehrere Heidelberger Sportvereine: Sie bieten Online-Trainingskurse an und erläutern dabei in Videos, wie man seinen Körper ganz einfach im eigenen Wohnzimmer ohne besondere Trainingsgeräte kräftigen und in Bewegung halten kann. Eine Auswahl öffentlich zugänglicher Angebote von Heidelberger Sportvereinen finden Sie hier

Abgesagte Sportveranstaltungen in Heidelberg
Wegen der Corona-Pandemie müssen in diesem Jahr viele Sportveranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. In Heidelberg können nun auch der SAS Halbmarathon der TSG 78 Heidelberg (geplantes Datum 26. April 2020), die Kinder-Fußball-EM (geplantes Datum 10. Juni 2020 – neuer Termin: 2. Juni 2021), das SAS Heidelberg Juniors & Girls Sevens 2020 (geplantes Datum 20./21. Juni 2020) und der NCT-Lauf (geplantes Datum 26. Juni 2020) nicht stattfinden.

Gesundheitsamt schreibt an Pflegedienste
Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist besonders für ältere und chronisch kranke Menschen gefährlich. Deshalb sind diese Risikogruppen besonders vor einer Infektion zu schützen. Hierzu können und müssen auch die Pflegekräfte der ambulanten Dienste in Heidelberg und im Landkreis in der derzeitigen schwierigen Situation ihren Beitrag leisten, teilt das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, mit.

Es sei außerordentlich wichtig, die ambulante Versorgung aufrecht zu erhalten und den Erkrankten schnelle Hilfe zukommen zu lassen. In einem Schreiben an die ambulanten Pflegedienste hat das Gesundheitsamt daher Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen in der ambulanten Pflege zusammengestellt, um die dort tätigen Mitarbeitenden bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen zu unterstützen. „Die Umsetzung der präventiven Schutzmaßnahmen, insbesondere der Schutz vor Tröpfcheninfektion ist besonders wichtig“, erklärt Dr. Britta Knorr, Ärztin im öffentlichen Gesundheitsdienst. In dem Brief, den alle ambulanten Pflegedienste in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis erhalten haben, wird außerdem auf die Vorgehensweise bei Verdachtsfällen aufmerksam gemacht: Sobald Symptome auftreten, muss der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin verständigt werden.

Informationen vom 6. April 2020

Neue Infektionen – zwei weitere Todesfälle
In Heidelberg gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, mitteilte, ist am 5. April ein über 80 Jahre alter Mann aus Heidelberg in einer Klinik verstorben. Am 6. April ist eine über 90 Jahre alte Frau aus Heidelberg ebenso in einer Heidelberger Klinik gestorben. Damit gibt es insgesamt vier Todesfälle mit Coronavirus in der Stadt.

Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 234 (Sonntag) auf 243 am Montag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises aktuell 356 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 243 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 107 Personen wieder vollständig gesundgeworden.

Gesundheitsamt bittet um Unterstützung bei Ermittlung von Infektionsketten
Beim Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für Heidelberg zuständig ist, läuft die Ermittlung von Kontakten nachweislich mit dem Coronavirus infizierter Personen auf Hochtouren. Fast 2.900 Kontaktpersonen konnten bereits ausfindig gemacht werden. Die Nachverfolgung von Infektionsketten ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen: Positiv Getestete werden von der Behörde aufgefordert, ihre engen Kontakte zu melden. Geschah dies bislang telefonisch, erhalten die Betroffenen nun per E-Mail einen Fragebogen und können ihre entsprechenden Daten ab sofort auf elektronischem Wege an das Gesundheitsamt übermitteln. Das neue Tool soll den Prozess beschleunigen und die weitere Bearbeitung der Fälle erleichtern. Im Fokus der Befragung sind Kontaktpersonen der „Kategorie I“. Nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts werden dieser Kategorie Menschen mit einem höheren Infektionsrisiko zugeordnet – wenn sie beispielsweise mit der infizierten Person mindestens einen 15-minütigen Gesprächs-(„Face-To-Face-“)Kontakt hatten.

Oberbürgermeister Prof. Würzner besuchte Tafelladen in der Südstadt

Der Tafelladen in der Südstadt bietet Menschen mit schmalem Geldbeutel auch während der Corona-Pandemie günstige Lebensmittel an: Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat am Freitag, 3. April, mit dem Caritasverband darüber gesprochen, wie die Stadt helfen kann. Nach mehrwöchiger Zwangspause steht der Tafelladen wieder für Menschen mit geringem Einkommen offen. Er ist bis auf Weiteres in die Kirche St. Michael umgezogen. Die Lebensmittelausgabe erfolgt mittwochs und freitags von 13 bis 16 Uhr. Jetzt erhalten Kunden auch das Angebot, die Lebensmittelpakete nach Hause liefern zu lassen.

Oberbürgermeister Prof. Würzner betonte: „Wir dürfen niemanden in unserer Gesellschaft vergessen. Das ist in dieser schwierigen Zeit wichtiger denn je. Die Tafelläden bieten vielen Menschen mit geringem Einkommen eine große Hilfe. Ich freue mich sehr, dass dieses Angebot in der Südstadt jetzt wieder zur Verfügung steht. Mit der Ausgabe in der Kirche wurde eine hervorragende Lösung gefunden. Die nötigen Sicherheitsabstände können dort gut eingehalten werden. Mit Unterstützung der Stadt wird das Angebot jetzt noch erweitert: Insbesondere ältere Kundinnen und Kunden erhalten die Möglichkeit, sich die Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen. Ich appelliere an die Seniorinnen und Senioren: Nutzen Sie diese Möglichkeit! Minimieren Sie dadurch Ihr Risiko einer Ansteckung! Mein herzlicher Dank gilt allen Betreibern und ehrenamtlichen Unterstützern der Tafelläden in Heidelberg.“

Kostenlose Nachttaxifahrten für Pflegekräfte: Stadt finanziert Berechtigungsscheine
Die Stadt unterstützt Pflege- und Hilfskräfte der öffentlichen Heidelberger Kliniken mit kostenlosen Nachttaxifahrten. Der reduzierte Sonderfahrplan der rnv bietet derzeit Fahrten bis etwa 23 Uhr an. Die Nachttaxifahrten gehen darüber hinaus und bringen Pflege- und Hilfskräfte zwischen 22 und 6 Uhr kostenlos zur Arbeitsstätte und nach Hause. In Ausnahmefällen sind Fahrten auch ab 20 und bis 6.30 Uhr möglich. Das Angebot ist zunächst für folgende Einrichtungen vorgesehen: Universitätsklinikum Heidelberg, Agaplesion-Bethanien-Krankenhaus, Krankenhaus Salem, Krankenhaus St. Vincentius, Nierenzentrum Heidelberg, SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg, Klinik Sankt Elisabeth und St. Josefskrankenhaus. Deren Leitungen erhalten von der Stadt Berechtigungsscheine für die kostenlosen Nachttaxifahrten. Die Berechtigung gilt für Taxis, die der Taxi-Zentrale angeschlossen sind, und für Fahrten innerhalb Heidelbergs sowie von und bis nach Eppelheim, Plankstadt, Neckargemünd, Neckarsteinach, Dossenheim, Schriesheim, Edingen-Neckarhausen, Ladenburg, Leimen, St. Ilgen und Sandhausen. Die Taxizentrale beteiligt sich mit einem Euro pro Fahrt an den Kosten. Den Restbetrag übernimmt die Stadt. Die Berechtigungsscheine sind zunächst bis 30. April 2020 gültig.

Stadt stellt Ladeninhabern Plakate zur Verfügung
Wie gehe ich als Ladenbesitzer, der aktuell noch öffnen darf, mit den Sicherheitsbestimmungen um? Worauf müssen Kunden in meinen Geschäftsräumen achten? Diese Fragen stellen sich viele Ladeninhaber. Für Klarheit sorgt eine Plakataktion der Stadt für Gewerbebetreibende: Zwei Plakatmotive stehen zur Verfügung, die heruntergeladen, ausgedruckt und im Laden aufgehängt werden können. Das eine Plakat enthält Hinweise wie „Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand“ oder „Tragen Sie möglichst einen Mundschutz“. Das zweite Plakat trägt die Aufschrift „Halten Sie bitte Abstand – vielen Dank!“ und zeigt ein passendes Piktogramm.

Plakat "Abstand halten" (Stadt Heidelberg)

Plakat "Halten Sie Abstand" zum Download (A3) (26,8 KB)
Plakat "Halten Sie Abstand" zum Download (A4) (26,8 KB)

Plakat "Hinweise für Bürger" (Stadt Heidelberg)

Plakat "Hinweise für Bürgerinnen und Bürger" zum Download (A3) (36,1 KB)
Plakat "Hinweise für Bürgerinnen und Bürger" zum Download (A4) (36,1 KB)

Informationen vom 4. April 2020

Neue Infektionen – zweiter Todesfall
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 226 (Freitag) auf 234 am Sonntag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 362 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 234 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 100 Personen wieder vollständig gesundgeworden.


Informationen vom 3. April 2020

Neue Infektionen – zweiter Todesfall
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 213 (Donnerstag) auf 226 am Freitag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 386 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 226 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 79 Personen wieder vollständig gesundgeworden. Die Zahl der Todesopfer ist auf zwei gestiegen – am Donnerstag verstarb laut Gesundheitsamt ein über 60 Jahre alter Mann in einer Heidelberger Klinik.

Covid-19-Koordinierungsstelle am Universitätsklinikum eingerichtet
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, hat gemeinsam mit den weiteren Krankenhäusern in Heidelberg sowie den kreiseigenen GRN-Kliniken unter Leitung des Universitätsklinikums Heidelberg eine Covid-19-Koordinierungsstelle eingerichtet. Als Partner und Schnittstelle zum Rettungsdienst arbeitet zudem die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar/Heidelberg (ILS) eng mit ihr zusammen. Die Covid-19-Koordinierungsstelle dient als zentrale Anlaufstelle für einen bedarfsentsprechenden Umgang mit stationär aufgenommenen Covid-19-Patienten. In Echtzeit haben die Ärztinnen und Ärzte mittels einer Software den Überblick, wo im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg welche Kapazitäten vorhanden sind. „Zusammenarbeit und Solidarität sind in der aktuellen Situation enorm wichtig. Wir haben in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis eine sehr gute Gesundheitsversorgung. Es freut mich, dass bei der Bewältigung der Corona-Pandemie alle Kliniken und Krankenhäuser gemeinsam agieren. So können Kapazitäten für Intensivpatienten bestmöglich ausgenutzt und bei Bedarf auch schneller ausgebaut werden“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Stadt dankt Bürgerinnen und Bürgern – Appell, Kontaktsperre weiter einzuhalten
Die große Mehrheit der Heidelbergerinnen und Heidelberger sowie die Gewerbetreibenden verhalten sich angesichts der aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach wie vor diszipliniert und einsichtig. Dies zeigt sich bei den Kontrollen von Stadt und Polizei. Trotz der vielen Menschen, die die Sonne genießen, gibt es sehr wenige Verstöße gegen die Vorgaben der Coronavirus-Verordnung. „Ich gehe davon aus, dass sich dies auch bei den nun steigenden Temperaturen nicht ändern wird. Dennoch werden die kommenden Tage ein weiterer Prüfstein sein. Deshalb appelliere ich an die Bevölkerung: Bitte bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Wenn Sie im Freien oder beispielsweise beim Einkaufen sind: Achten Sie auf den Mindestabstand“, sagt Ordnungs-Bürgermeister Wolfgang Erichson. Stadt und Polizei haben ihre Präsenz und den Kontrolldruck bereits massiv erhöht. Dieses Vorgehen wird die Stadt in den kommenden Tagen und Wochen fortführen.

Neckarwiese bleibt gesperrt – Beschränkte Aufenthaltsverbote für weitere Grünanlagen
Die Stadt Heidelberg hat mit einer neuen Allgemeinverfügung die Regelungen für die öffentlichen städtischen Grünanlagen verschärft. Für die Neckarwiese gilt ab Samstag, 4. April, ein unbeschränktes Aufenthaltsverbot, das insbesondere das Betreten, Verweilen und Lagern umfasst. In einer Reihe weiterer Grünanlagen gilt ein beschränktes Aufenthaltsverbot: Hier wird die Nutzung auf das Durchlaufen (beispielsweise Spazierengehen, Joggen, Ausführen von Hunden) und auf die durch die Stadt zur Verfügung gestellten Bänke unter Beachtung der Vorgaben der Corona-Verordnung (insbesondere 1,5 Meter Abstand, Kontaktverbot) beschränkt. Jegliches Niederlassen, Lagern oder Verweilen ist untersagt.
 
Vom beschränkten Aufenthaltsverbot betroffen sind:

  • das Neckarvorland in Wieblingen
  • der Grahampark
  • die Anlage Werderplatz
  • die Schwanenteichanlage
  • der Stadtgarten
  • die Anlagen Danteplatz, Zähringerstraße sowie Sickingenstraße
  • die Käthchen-Förster-Anlage
  • die Anlage am Oberdorfplatz
  • die alla hopp!-Anlage
  • der Heimgarten
  • die Josef-Ammann-Anlage
  • die Hostig
  • die Bühlersche Wiese
  • der Platz der Begegnung
  • der Ebert-Platz
  • das Kuchenblech
  • der Fürstendamm
  • der Schlautersteig
  • die Aussichtsplattform am Königstuhl
  • die Wolzel- und die Emmertsgrundsenke
  • der Zollhofgarten
  • die Promenade in der Bahnstadt

Wie bisher bleiben auch alle Schulhöfe, Spielplätze und Freizeitanlagen gesperrt. Hier sind jegliche Nutzung und der Aufenthalt untersagt. Auch Seniorentreffpunkte müssen geschlossen bleiben und der Betrieb von Infoständen im öffentlichen Raum ist nicht zulässig. Darüber hinaus gelten die Bestimmungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in ihrer jeweils gültigen Fassung. Die neue Allgemeinverfügung ersetzt die Verfügung der Stadt Heidelberg vom 19. März.

Abläufe von Bestattungen neu geregelt
Fünf Personen dürfen nun zusätzlich zum engsten Familienkreis an der Beisetzung direkt am Grab teilnehmen. Zum engsten Familienkreis gehören alle in gerader Linie verwandte Menschen, wie beispielsweise Eltern, Großeltern, Kinder und Enkelkinder. Zudem dürfen Personen, die mit der oder dem Verstorbenen im gleichen Haushalt zusammengelebt haben sowie deren Ehegatten, Lebenspartnerinnen und -partner oder Partnerinnen und Partner anwesend sein. Geistliche und Trauerredner sind auf den teilnehmenden Personenkreis nicht anzurechnen. Ebenso Bestatter und weitere Helfer, sofern sie nicht mit der Trauergemeinde in Kontakt stehen. Bisher galt bei Bestattungen eine Obergrenze von zehn Personen inklusive des engsten Freundes- und Familienkreises – aktuell wurde die erlaubte Personenzahl also erweitert.


Informationen vom 2. April 2020

Neue Infektionen – erster Todesfall
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat am Donnerstag den ersten Todesfall im Stadtgebiet Heidelberg bestätigt. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alte Frau, die in einer Heidelberger Klinik verstarb. „Es war leider nur eine Frage der Zeit, nun ist die erste Bürgerin aus Heidelberg an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden. Der Fall macht uns allen noch einmal klar: Das Virus ist gefährlich, es fordert Menschenleben. Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen, dass sich das Virus nicht schnell verbreitet. Nur dann wird unser Gesundheitssystem nicht überlastet. Nur dann bekommt jeder Erkrankte in unseren Kliniken die Behandlung, die er braucht“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 195 (Mittwoch) auf 213 am Donnerstag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 393 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 213 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 63 Personen wieder vollständig gesundgeworden.

Masken selbst nähen – sinnvoll, aber kein Medizinprodukt
Selbst genähte Gesichtsmasken können zertifizierte Medizinprodukte nicht ersetzen und sie bieten keinen nachgewiesenen Schutz – weder für den Träger/die Trägerin noch für Menschen in seinem/ihrem Umfeld. Dennoch kann das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes in der Corona-Krise sinnvoll sein. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte schreibt, dass „trotz dieser Einschränkungen geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen (können), die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ sowie gesundheitsbezogen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen. Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.“ weitere Informationen und Hinweise

Auch Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner ermuntert daher Bürgerinnen und Bürger, sich Masken selbst zu nähen und im Freundes- und Bekanntenkreis zu verteilen. „Ein einfacher, auch selbst genähter Mund-Nasen-Schutz ist für den Privatgebrauch immer besser als keine Maske“, erklärt Prof. Würzner. Die professionellen Masken sollten aktuell vor allem dem Gesundheitssektor vorbehalten sein – Ärztinnen und Ärzte, Alten- und Krankenpfleger brauchen diese dringend.

Eine Anleitung zum Selbstnähen von Masken des Theater Heidelberg gibt es hier zum Download. Die Schneiderei des Theaters stellt seit Ende März Masken her und übergibt die eigene Produktion an die Feuerwehr Heidelberg.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (2.v.r.) mit (v.l.) Rositza Bertolo, Kristin Voß und Roger Schladitz im Emmertsgrund. (Foto: Dittmer)
Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner (2.v.r.) sprach mit (v.l.) Rositza Bertolo, Kristin Voß und Roger Schladitz vom Stadtteilmanagement Emmertsgrund. (Foto: Dittmer)

OB Würzner besucht Quartiersmanagement Emmertsgrund
Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat sich am Mittwoch, 1. April 2020, mit Vertretern des Stadtteilmanagements Emmertsgrund über derzeitige Herausforderungen und Hilfen vor Ort zur Corona-Pandemie ausgetauscht. „Das Stadtteilmanagement leistet eine hervorragende Arbeit. Es ist gerade in dieser schwierigen Zeit ein Anker, der mit Orientierung und Unterstützung den Menschen auf dem Emmertsgrund Halt bietet. Wir haben in den Stadtteilen engagierte Personen, die die Informationen an ihre Mitmenschen weitergeben – zum Beispiel, wie die Verhaltensregeln umzusetzen sind und wo Seniorinnen und Senioren ein günstiges Mittagessen erhalten. Mein herzlicher Dank gilt den Stadtteilmanagements und Stadtteilvereinen auf dem Emmertsgrund und in ganz Heidelberg für ihre Arbeit. Bitte nutzen Sie als Bürgerinnen und Bürger diese hervorragenden Angebote vor Ort. Bleiben Sie insbesondere als ältere Menschen möglichst zu Hause“, sagte Prof. Würzner.

Gemeinderat fasst erstmals Beschlüsse im elektronischen Verfahren
Der Heidelberger Gemeinderat entscheidet bis Dienstag, 7. April, erstmals in seiner Geschichte in einem elektronischen Verfahren über insgesamt 22 Tagesordnungspunkte. Die baden-württembergische Gemeindeordnung sieht ein derartiges Verfahren für sogenannte „Gegenstände einfacher Art“ vor. Dabei handelt es sich aber nicht um eine digitale Gremiensitzung. Die Stadträtinnen und Stadträte haben mehrere Tage Zeit, sich Vorlagen zu Tagesordnungspunkten anzuschauen. Wenn sie mit einem Beschlussvorschlag nicht einverstanden sind, können sie schriftlich widersprechen. Wenn sie einverstanden sind, müssen sie gar nichts tun. Ein Tagesordnungspunkt gilt nur dann als beschlossen, wenn es keinen einzigen Widerspruch gibt. Die 22 Beschlussvorlagen für die Gemeinderäte sind wie bisher auch auf der Homepage der Stadt Heidelberg im Bürgerinformationssystem einsehbar.

Aufruf des Gesundheitsamts: Nicht mit dem Mietauto ins Abstrichzentrum
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, und das städtische Bürger- und Ordnungsamt bitten darum, für den Weg zum Abstrichzentrum auf dem Kirchheimer Messplatz keine Miet- oder Car-Sharing-Autos zu nutzen. So soll vermieden werden, dass sich Nachnutzer der Autos unwissend einer Infektionsgefahr aussetzen. Wer kein Auto besitzt, kann das Walk In-Testzentrum problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs wird nicht empfohlen.


Informationen vom 1. April 2020

Grafische Darstellung der Fallzahlen in Heidelberg (Stand: 1. April)

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 186 (Dienstag) auf 195 am Mittwoch gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 392 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 195 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 60 Personen wieder vollständig gesundgeworden.

Bürgerämter sowie Zulassungs-/Führerscheinstelle nur telefonisch erreichbar
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Stadtverwaltung Heidelberg alle städtischen Verwaltungsgebäude geschlossen. Ab sofort sind die Bürgerämter in den Stadtteilen sowie die Zulassungs- und Führerscheinstelle nur telefonisch unter der zentralen Telefonnummer 06221 58-47980 und per E-Mail an buergeramt@heidelberg.de erreichbar. Die Kfz-Zulassungsstelle hat die Telefonnummer 06221 58-43700 oder E-Mail kfz-zulassungen@heidelberg.de und die Führerscheinstelle ist unter der Telefonnummer 06221 58-13444 und per E-Mail an fuehrerscheinstelle@heidelberg.de erreichbar.

Kann ein Anliegen nicht telefonisch, schriftlich oder per E-Mail bearbeitet werden, besteht in dringenden und unaufschiebbaren Fällen die Möglichkeit, einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Persönliche Vorsprachen sind nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung in den Bürgerämtern Handschuhsheim, Kirchheim und Ziegelhausen sowie in der Kfz-Zulassungsstelle und der Führerscheinstelle möglich. Persönliche Termine sind dort auch für Bürgerinnen und Bürger aus allen anderen Stadtteilen möglich.  

Viele Anliegen können auch rund um die Uhr über das digitale Angebot erledigt werden. Die Online-Services sind zu finden unter www.heidelberg.de/formulare.

Öffentliche Spiel- und Bolzplätze sind gesperrt / Grünanlagen sind offen, aber Neckarvorland gesperrt
In Zeiten der Coronakrise ist der Aufenthalt auf öffentlichen Grün- und Spielflächen klar geregelt. Das oberste Gebot lautet: Abstand halten. Gesperrt sind deshalb öffentliche Spiel- und Bolzplätze. Dazu zählen auch Boulebahnen und sonstige öffentliche und private Freizeit- und Sportanlagen.

Die Heidelberger Grün- und Parkanlagen sind zugänglich, allerdings gelten hier die Regeln der Corona-Verordnung der Landesregierung: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Das Neckarvorland ist aktuell allerdings gesperrt. Hintergrund sind die Erfahrungen der Tage vor der weitgehenden Ausgangssperre. Es hatten sich sehr viele Menschen auf der Wiese aufgehalten – trotz aller Appelle zur sozialen Distanzierung. Aktuell nutzt die Stadt die Sperrung zudem für die im Frühjahr üblichen Pflege- und Reinigungsarbeiten.


Informationen vom 31. März 2020

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 171 (Montag) auf 186 am Dienstag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 398 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 171 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 50 Personen wieder vollständig gesundgeworden.

Empfehlungen des Gesundheitsamts zu Corona-Tests
Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, hat neue Empfehlungen für Tests auf Covid-19 ausgesprochen. Demnach empfiehlt das Amt, sich auf Covid-19 testen zu lassen, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben und akute Symptome wie Husten, Halsweh und Fieber zusammenkommen. Konkret erklärt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes: „Wenn man Symptome für Corona erkennt, sollte man sich testen lassen – und zwar, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet oder lebensälter ist beziehungsweise entsprechende Vorerkrankungen hat. Auch Risikopatienten sollten demnach unabhängig der Schwere der Symptomatik getestet werden.“

Getestet werden kann nur, wer vom Gesundheitsamt einen Code erhalten hat. Dieser wird nach telefonischem Kontakt bei der Hotline unter Telefon 06221 522-1881 (Montag bis Sonntag, 7:30 bis 19 Uhr) ausgegeben. Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, ruft bitte immer diese Nummer an. Aktuell stehen in der Region drei Testmöglichkeiten zur Verfügung: bei der GRN-Klinik in Sinsheim, das Drive-In-Testcenter in Schwetzingen (nur mit dem Auto anfahrbar) und das Abstrichzentrum auf dem Messegelände in Heidelberg-Kirchheim.

Neue Risikogebiete
Das Robert Koch-Institut hat die Länder Frankreich und Spanien vollständig in die Liste der internationalen Risikogebieten aufgenommen. Zuvor waren nur einige Regionen in Frankreich und Spanien als internationale Risikogebiete ausgewiesen. Die jeweils aktuelle Liste findet sich auf der Seite des Robert Koch-Instituts.

Notbetreuung auch in den Osterferien
Die Notbetreuung für Kita-Kinder, Kinder in der Tagespflege und Schulkinder bis einschließlich Klassenstufe 6 wird auch in den Osterferien vom 6. bis 17. April 2020 angeboten. Voraussetzung der Notbetreuung ist, dass die Erziehungsberechtigten der Kinder im Bereich der „kritischen Infrastruktur“ tätig sind und an ihren Arbeitsplätzen benötigt werden oder ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur tätig und der andere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist.
Die Kinder werden immer in jener Schule oder Kindertageseinrichtung betreut, die sie auch üblicherweise besuchten. Wer sein Kind zur Notbetreuung anmelden möchte, erhält die notwendigen Informationen und Anmeldeformalitäten dazu direkt von den Einrichtungen. Derzeit werden im Bereich der Kindertageseinrichtungen rund 260 Kinder betreut, davon sind circa ein Drittel unter drei Jahren. In der Kindertagespflege werden aktuell zwölf Kinder betreut. An den Schulen sind 85 Grundschulkinder in der Notbetreuung, circa sieben Kinder im Sekundarbereich. Einige Kinder sind nur tageweise angemeldet. In der Nachmittagsbetreuung von päd aktiv e.V. an den Schulen sind derzeit 77 Kinder.


Informationen vom 30. März 2020

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Gesamtzahl aller bislang positiv getesteter Personen von 155 (Sonntag) auf 171 am Montag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 424 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 171 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 41 Personen wieder vollständig gesundgeworden.

Herstellung von Handdesinfektionsmitteln: Oberbürgermeister besucht Firma Kluthe
Handdesinfektionsmittel gehören in der Corona-Pandemie zu den Produkten, die am Weltmarkt nur noch schwer zu bekommen sind. Der Krisenstab der Stadt Heidelberg unter Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hatte deshalb Anfang März den Kontakt zu den Chemischen Werken Kluthe aufgenommen. Das Heidelberger Unternehmen kann nun am Standort in Wieblingen kurzfristig in die Produktion einsteigen und im April rund 200.000 Liter produzieren. „Kluthe ist ein tolles Beispiel dafür, wie Heidelberger Unternehmen in der Corona-Krise direkt vor Ort helfen können. Insbesondere die Kliniken und Pflegeheime in Heidelberg und der gesamten Region benötigen dringend Handdesinfektionsmittel. Ich freue mich, dass sich Kluthe sofort bereit erklärt hat, hilft den Krankenhäusern und Einrichtungen sehr“, sagte Prof. Würzner bei einem Vor-Ort-Besuch am Montag. 

Neue Risikogebiete
Das Robert Koch-Institut hat die Region Île-de-France in Frankreich, den Bundesstaat New Jersey in den USA sowie das ganze Land Österreich als Risikogebiete eingestuft. Die vollständige Liste der Risikogebiete findet sich hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Stadt und Sportkreis bieten Unterstützung für Sportvereine
Die Corona-Krise stellt viele Heidelberger Sportvereine vor eine große Herausforderung. Eine wichtige Hilfestellung ist dieser schwierigen Zeit bieten die Stadt Heidelberg und der Sportkreis Heidelberg: Bei Fragen können sich die Sportvereine per E-Mail an das Amt für Sport und Gesundheitsförderung  (sportamt@heidelberg.de) sowie an den Sportkreis Heidelberg (info@sportkreis-heidelberg.de) wenden. Wichtige Informationen gibt es auch online unter www.heidelberg.de/coronavirus und beim Sportkreis unter www.sportkreis-heidelberg.de.
Die Stadt Heidelberg bietet beispielsweise an, dass Forderungen der Stadt zunächst bis zum 31. Juli 2020 zinslos gestundet werden können. Das gilt zum Beispiel für Gebühren, Gewerbesteuer, Grundsteuer und Mieten. Heidelberger Sportvereine und Einzelpersonen können zudem ab sofort online unter www.bw-soforthilfe.de einen Antrag auf einen einmaligen Zuschuss stellen – sofern für den Betroffenen durch die Corona-Krise ein massiver Liquiditätsengpass besteht. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.km-bw.de.

Abschluss der „Corona-Readings“ mit Carolin Emcke
Die „CoronaReadings“ des Interkulturellen Zentrums Heidelberg bei Twitter (IZ_heidelberg) haben bislang insgesamt über 11.000 Zugriffe verzeichnet. Zum Abschluss der „Wochen gegen Rassismus 2020“ liest Carolin Emcke am Freitag, 3. April 2020, 21 Uhr, auf dem IZ-Twitterkanal aus ihrem Buch „Gegen den Hass“. Carolin Emcke ist freie Publizistin und Philosophin. Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2016 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. In „Gegen den Hass“ schreibt Carolin Emcke über Rassismus, Extremismus und Demokratiefeindlichkeit und setzt diesem polarisierten Denken den Mut, zu widersprechen, entgegen.


Informationen vom 29. März 2020

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Zahl positiv getesteter Personen von 133 (Freitag) auf 155 am Sonntag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 404 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 155 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 39 Personen wieder vollständig gesundgeworden.

OB Prof. Würzner lobt besonnenes Verhalten am Wochenende
Die Heidelberger Bürgerinnen und Bürger haben sich am ersten Wochenende mit weitgehenden Kontaktbeschränkungen gut an die Regeln gehalten. Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner erklärte am Sonntag zur aktuellen Situation der Corona-Pandemie: „Die Menschen in Heidelberg haben auch an diesem Wochenende wieder hervorragend mitgezogen. Sie sind nur zu zweit oder mit den Kindern aus dem eigenen Haushalt ins Freie gegangen. Sie haben die ganze Vielfalt unserer Grünflächen in der Stadt genutzt. So haben sich alle insgesamt gut verteilt. Stark frequentiert waren die Promenade in der Bahnstadt, die kleine Neckarwiese am Haarlaß oder die Thingstätte. Selbst dort haben die Bürger aber den notwendigen Abstand eingehalten. Herzlichen Dank dafür. Diesen Weg müssen wir fortsetzen. Denn wir sind noch lange nicht über den Berg. Die Zahlen steigen jeden Tag“, erklärte Prof. Würzner.
Es sei nun enorm wichtig, sich auf den weiteren Verlauf der Pandemie möglichst gut einzustellen: „Wir sind jetzt in Heidelberg bei 155 Infizierten. Alle Kliniken in Heidelberg haben Großartiges geleistet, um sich gut vorzubereiten. Sie haben zusätzliche Intensiv-Betten geschaffen. Wir setzen uns als Stadt zusammen mit dem Land und dem Bund dafür ein, dass die Kliniken jederzeit mit genügend Material versorgt werden. Angesichts des weltweiten Bedarfs ist das aktuell keine leichte Aufgabe. Wir müssen die Produktion beispielsweise von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln wieder verstärkt in Deutschland leisten. Wir gehen diesen Weg bei uns in Heidelberg und ich bin sehr froh, dass die Landesregierung diesen Ansatz auch auf der Landesebene verfolgt", so Prof. Würzner.

Landesregierung aktualisiert Corona-Verordnung
Das Land Baden-Württemberg hat seine Verordnung zur Bewältigung der Corona-Epidemie aktualisiert. Die Änderungen gelten ab Sonntag, 29. März. Sie umfassen unter anderem die Notbetreuung von Kindern während der Osterferien. Die neue Verordnung im Volltext (69,3 KB) 

Außerdem hat das Land einen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Er regelt, wie Zuwiderhandlungen gegen die Corona-Verordnung bestraft werden. Bei Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen können die kommunalen Ortspolizeibehörden ein Bußgeld von 100 bis 1.000 Euro pro Person verhängen, teilt das Land mit. Wer eine eigentlich geschlossene Einrichtung wie beispielsweise einen Frisörsalon, eine Bar oder einen Club weiterbetreibt, muss 2.500 bis 5.000 Euro bezahlen. Personen, die eine für den Besucherverkehr geschlossene Einrichtung wie beispielsweise ein Krankenhaus oder Pflegeheim betreten, riskieren ein Bußgeld von 250 bis 1.500 Euro. Bei wiederholten Verstößen stehen Bußgelder bis zu 25.000 Euro im Raum. Den Bußgeldkatalog finden Sie ab sofort online unter: www.sozialministerium.baden-württemberg.de


Informationen vom 27. März 2020

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Zahl positiv getesteter Personen von 122 (Donnerstag) auf 133 am Freitag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 357 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 133 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 25 Personen wieder vollständig gesundgeworden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat am Freitag den vierten Todesfall in seinem Zuständigkeitsbereich bestätigt. Es handelt sich um einen über 80 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der in einer Kreisklinik starb.

#wircheckendas: DRK, Stadt und Kreis starten Helferbörse
Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Das Problem ist oft nur: Wie finden Helfer und Hilfsbedürftige zusammen? Hier möchte das Deutsche Rote Kreuz eine Vermittlerrolle übernehmen und startet dazu die Kampagne #wircheckendas. Die Stadt Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis unterstützen die Kampagne und bitten Bürgerinnen und Bürger, ihre Hilfsangebote dort zu melden.

Gesucht sind vor allem Menschen, die eine pflegerische Ausbildung haben, schon in der Pflege gearbeitet haben oder eine sonstige medizinische Ausbildung haben und nicht oder nicht mehr im Gesundheitswesen fest verplant sind. Darüber hinaus sollen sich auch Vereine, Organisationen oder Initiativen melden, die während der Coronavirus-Pandemie bereits ortsnah konkrete Hilfsangebote für die Bürgerinnen und Bürger im Stadt- und Landkreis anbieten.

Die Meldungen sind ab Montag, 30. März, möglich über eine Online-Plattform unter www.wircheckendas.de. Der DRK-Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V. hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreises zudem eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Nummer 07261-1441310 können sich Helferinnen und Helfer melden. Die Hotline ist ab sofort von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 17 Uhr erreichbar.

Appell zum Wochenende: Regeln einhalten, zu Hause bleiben
Vor einem Wochenende mit voraussichtlich schönem Frühlingswetter hat sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner noch einmal mit einem Appell an die Heidelbergerinnen und Heidelberger gewandt: „Bitte helfen Sie weiter mit, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen – das kommende Wochenende ist da ein nächster Prüfstein. Auch, wenn es schönes Wetter geben wird: Bitte bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Wenn Sie im Freien sind: Halten Sie Abstand. Helfen Sie mit, dass es keine Menschengruppen im öffentlichen Raum gibt.“ Gleichzeitig dankte der OB der großen Zahl an Menschen, die die neuen Regeln schon befolgen und sich an die Vorgaben halten. Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei werden die Einhaltung weiterhin kontrollieren.

Infektionsschutzgesetz: Erste Strafbefehle
Verstöße gegen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen und gegen die Bestimmungen der häuslichen Quarantäne werden bestraft. Das stellen Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Mannheim in einer Mitteilung noch einmal klar. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat demnach erstmals beim Amtsgericht Heidelberg den Erlass von Strafbefehlen gegen insgesamt 15 Personen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz beantragt. Die Personen hatten sich im öffentlichen Raum gemeinsam aufgehalten und waren von der Polizei kontrolliert worden. Darüber hinaus ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 20-jährigen Mann, der trotz Infektion mit dem Coronavirus die häusliche Quarantäne verlassen hatte.

„Bei strafrechtlich relevanten Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz stimmen wir uns eng mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg ab. Die zeitnahen Anträge auf Erlass von Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Heidelberg sind für mich ein deutliches Signal. Dies zeigt, dass es sich nicht um Bagatelldelikte, sondern um Straftaten handelt, die konsequent verfolgt und sanktioniert werden", betonte Polizeipräsident Andreas Stenger.

Gemeinderat beschließt Hilfspakete für Wirtschaft, kulturelle und soziale Einrichtungen
Mit einem Maßnahmenpakt unterstützt die Stadt Heidelberg die lokale Wirtschaft: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. März 2020 einstimmig die „Heidelberger Wirtschaftsoffensive“ beschlossen. Die Maßnahmen kommen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen, Hotellerie, (Solo-)Selbstständigen, Existenzgründern und Freiberuflern – auch aus der Kultur- und Kreativwirtschaft – zugute.

„Wir stehen in dieser Krise fest an der Seite unserer Heidelberger Betriebe und Selbstständigen. Das gilt für das mittelständische Unternehmen ebenso wie den kleinen Laden an der Ecke und den jungen, kreativen Freiberufler. Unsere Wirtschaftsförderung vermittelt ganz konkrete Hilfe. Ich kann die Betriebe nur ermuntern, dieses Angebot zu nutzen“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. Mehr dazu

Mit einem weiteren Paket unterstützt die Stadt Heidelberger Einrichtungen und Privatpersonen und stärkt die Handlungsfähigkeit der Verwaltung in der Corona-Krise. Von den vorübergehenden Maßnahmen profitieren insbesondere auch kulturelle und soziale Einrichtungen in der Stadt. Ziel ist es, dadurch die notwendige Liquidität sicherzustellen. Daneben werden die Befugnisse des Oberbürgermeisters vorübergehend ausgeweitet, um ein schnelles Handeln in der Krise zu ermöglichen. Hinzu kommen Maßnahmen zur Sicherung des städtischen Haushalts. Der Heidelberger Gemeinderat hat das Paket in seiner Sitzung am 26. März 2020 beschlossen.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: „Unser Maßnahmenpaket bietet schnelle und ganz konkrete Hilfe. Wir haben dabei viele im Blick: Die vielen Bürger und Familien, die jetzt weniger Einkommen haben. Die kulturellen Einrichtungen, sozialen Projekte und Vereine, die jetzt eine Durststrecke vor sich haben. Sie brauchen jetzt ganz besonders unsere Unterstützung.“ Mehr dazu

Lesungen und Konzerte des Interkulturellen Zentrums live auf Twitter
Das Interkulturelle Zentrum (IZ) Heidelberg bietet abends ein kulturelles Programm auf seinem Twitterkanal an. Die „CoronaReadings“ und „CoronaConcerts“ gibt es fast täglich ab 21 Uhr bis zum 8. April 2020 auf Twitter unter IZ_heidelberg.

Auch in den nächsten Wochen bietet das IZ bis zu drei Lesungen pro Woche an. Am Freitag, 27. März 2020, liest Berit Glanz aus ihrem Debütroman „Pixeltänzer“, für den sie mit dem Literaturpreis und dem Publikumspreis Mecklenburg-Vorpommern 2017 ausgezeichnet wurde. Am Montag, 30. März, ist Nils Pickert mit seinem Buch „Prinzessinenjungs“ zu hören. Darin plädiert er für eine größere Freiheit von Geschlechterrollen bei der Erziehung von Jungen. Am Mittwoch, 1. April, liest Düzen Tekkal aus ihrem Buch „#GermanDream – Wie wir ein besseres Deutschland schaffen".

Weitere Lesungen sind geplant. Mehr Informationen zu den „CoronaReadings“ gibt es im Internet unter www.iz-heidelberg.de und auf dem Twitterkanal des Interkulturellen Zentrums Heidelberg.


Informationen vom 26. März 2020

Neue Infektionen
Im Stadtgebiet Heidelberg ist die Zahl positiv getesteter Personen von 118 (Mittwoch) auf 122 am Donnerstag gestiegen. Insgesamt befinden sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, aktuell 358 Personen in Quarantäne. Von den seit Beginn der Corona-Pandemie 122 gemeldeten Infizierten aus Heidelberg sind zwischenzeitlich schon 23 Personen wieder vollständig gesundgeworden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat am Donnerstag auch den dritten Todesfall in seinem Zuständigkeitsbereich bestätigt. Es handelt sich um einen unter 50 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der in einer Klinik in Heidelberg starb.

Neue Risikogebiete
Das Robert Koch-Institut hat seine Liste der Risikogebiete aktualisiert: www.rki.de
Die chinesische Provinz Hubei, der Ursprung der Corona-Pandemie, zählt nicht mehr zu den Risikogebieten. Neu als Risikogebiete eingestuft wurden in Spanien die Regionen Navarra, La Rioja und Paìs Vasco sowie in der Schweiz die Kantone Tessin, Waadt und Genf.

Theater näht Gesichtsmasken
Das Theater und Orchester Heidelberg folgt einem Aufruf der Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden und näht Atemschutzmasken für die städtische Feuerwehr Heidelberg. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner begrüßt die Aktion: „Kreativität und Solidarität – genau das ist es, was wir jetzt in der aktuellen Krise brauchen. Ich freue mich sehr über die tolle Aktion unseres Theaters.“

Den dafür benötigten Baumwollstoff bezieht die Kostümabteilung aus ihrem eigenen Lager. Drähte, die zur Stabilisation in die Masken eingenäht werden, stammen aus der Beleuchtungsabteilung des Theaters. Die Schneiderinnen und Schneider nähen die Masken zu Hause und betreten die Werkstätten des Theaters nur, um sich mit Material zu versorgen.

Informationskanäle der Stadt stark genutzt
Die Informationskanäle der Stadt Heidelberg werden durch die Bürgerinnen und Bürger in der Corona-Pandemie sehr stark genutzt. Die zu Beginn der Pandemie Ende Februar eigenes eingerichtet telefonische Hotline (06221 321 8212) wurde bislang über 5.400 Mal angerufen – im Schnitt also rund 200 Anrufer pro Tag. Die städtische Webseite www.heidelberg.de wurde seit dem 26. Februar rund 375.000 besucht – das ist mehr als das Fünffache des üblichen Monatsdurchschnitts, der bei rund 70.000 Besuchen liegt. Ergänzt wird die Webseite durch die sozialen Medien. Die Stadt Heidelberg ist auf Twitter, Facebook und Instagram unterwegs.

Die Plakatkampagne „Gemeinsam gegen Corona!“ ruft mittlerweile im ganzen Heidelberger Stadtgebiet dazu auf, zu Hause zu bleiben. Plakatiert wurde auch in englischer und türkischer Sprache. Die Stadt Heidelberg bietet die Plakate unter www.heidelberg.de/coronavirus auch zum Herunterladen und Selbstausdruck an.

Wochenmarkt Rohrbach wird verlegt
In Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist auf dem angestammten Platz des samstäglichen Wochenmarkts vor dem Rathaus in Rohrbach nicht genügend Platz, damit der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Menschen eingehalten werden kann. Ab Samstag, 28. März 2020, werden die Marktstände deshalb bis auf Weiteres auf den Kerweplatz an der Achim-von-Arnim-Straße verlegt. Der Wochenmarkt ist von Oktober bis Ende März samstags geöffnet von 8 bis 13 Uhr und an den Samstagen ab April bis September von 7 bis 13 Uhr. Alle anderen Wochenmärkte in den Stadtteilen sind wie gewohnt geöffnet.

Ansprechpartner zum Thema Kinderschutz
Die Corona-Krise stellt auch besondere Anforderungen an das Leben von Familien. Der Umgang mit Konflikten, Unsicherheiten und Ängsten sowie ein konstruktives Miteinander sind jetzt wichtig. In einer solchen Ausnahmesituation sind Ansprechpartner für individuelle Notlagen eine große Hilfe.

Anlaufstelle Frühe Hilfen: Telefon: 06221 56 38030

Beratung in Fragen des Kinderschutzes durch Fachkräfte, die vom Kinder- und Jugendamt beauftragt sind. Aktuell sind folgende Stellen erreichbar (die Beratungen sind vorzugsweise per Telefon abzurufen):

  • AWO-Kinderschutzzentrum: Telefon: 06221 7392132 (telefonische Erreichbarkeit ausgeweitet)
  • Institut für analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie AKJP, Telefon: 06221 439198
  • Psychologische Beratungsstelle Caritas, Telefon: 06221 409024
  • Kinder- und Jugendamt, Allgemeiner Sozialer Dienst, Telefon: 06221 58-31510
  • Bundesweit erreichbare kostenlose „Nummer gegen Kummer“ (116 111) für Kinder und Jugendliche und das Elterntelefon (0800 111 0550)

Unterstützung für Hilfebedürftige
Von den wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind auch in Heidelberg viele Menschen betroffen. Sofern das Einkommen nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, können sich Erwerbsfähige an das Jobcenter Heidelberg wenden (www.jobcenter-hd.de). Wer dauerhaft voll erwerbsgemindert ist oder die maßgebliche Rentenaltersgrenze erreicht hat, erhält Informationen zur Hilfegewährung beim Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg, Telefon 06221 58-37000, E-Mail: sozialamt@heidelberg.de.

Für Menschen mit Behinderung bietet das Amt für Soziales und Senioren zwei weitere Beratungsnummern aus dem Bereich des Fachdienstes Teilhabe und Pflege an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind telefonisch erreichbar unter den Rufnummern 06221 58-38100 und 58-38640.

Hilfe und Beratung für pflegende Angehörige bietet der Pflegestützpunkt Heidelberg, Telefon 06221 58-49000, E-Mail: pflegestuetzpunkt@heidelberg.de.


Ältere Informationen zur Lage in Heidelberg

Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Das Gesundheitsamt ist auch für Heidelberg zuständig. Die Hotline steht unter der Nummer 06221 522-1881 von Montag bis Sonntag zwischen 7.30 und 19 Uhr für Fragen zur Verfügung. Informationen online gibt es unter www.rhein-neckar-kreis.de.

Auch das Landesgesundheitsamt hat ein Bürgertelefon zum Coronavirus unter der Telefonnummer 0711 904-39555 eingerichtet (9 bis 16 Uhr), Online-Infos gibt es dort unter www.gesundheitsamt-bw.de 

Eine Informationshotline der Stadt Heidelberg zum Coronavirus ist unter 06221 321 8212 erreichbar.

Bei Fragen zur Durchführung der Allgemeinverfügung der Stadt Heidelberg oder der Landesverordnung des Landes Baden-Württemberg können Sie sich an das Bürgeramt wenden unter 06221 58-17702 und -13540 oder per E-Mail: buergeramt@heidelberg.de

Das Robert Koch-Institut informiert aktuell auf seiner Webseite: www.rki.de. Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Auf der Webseite des Robert Koch-Instituts gibt es auch die aktuellen Fallzahlen für Deutschland. Die weltweiten Zahlen sind auf der Webseite der Weltgesundheitsorganisation abrufbar.

Weitere Infos und Empfehlungen zum Coronavirus gibt es als "Häufige Fragen und Antworten" sowohl beim Robert Koch-Institut als auch beim Landesgesundheitsamt. Oder auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Weitere Informationen

Antworten auf häufige Fragen

Downloads

Plakat "Abstand halten" (Stadt Heidelberg)

Plakat "Halten Sie Abstand" zum Download (A3) (26,8 KB)
Plakat "Halten Sie Abstand" zum Download (A4) (26,8 KB)

Plakat "Hinweise für Bürger" (Stadt Heidelberg)

Plakat "Hinweise für Bürgerinnen und Bürger" zum Download (A3) (36,1 KB)
Plakat "Hinweise für Bürgerinnen und Bürger" zum Download (A4) (36,1 KB)