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Infos vor Ort
In einem Bauwagen am Haupteingang der Stadthalle werden montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr Pläne und mehr gezeigt. Wer noch mehr wissen und sehen möchte, kann sich bei einem Rundgang durch die Stadthalle am Samstag, 7. Dezember, um 11 Uhr und am Dienstag, 17. Dezember, um 18 Uhr die Sanierung erläutern lassen. Anmeldungen und Anfragen per E-Mail an sekretariat@heidelberg-marketing.de. 

Fragezeichen. (Grafik: Stadt Heidelberg)

Oft gefragt
Häufige Fragen und Antworten zur Sanierung der Stadthalle. mehr dazu

Stadthalle im Frühling (Foto: Pellner)

Der Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates hat in seiner Sitzung am Mittwoch, 25. September 2019, mit großer Mehrheit die Maßnahmengenehmigung zum Sanierungskonzept des Büros Waechter + Waechter Architekten bestätigt. mehr dazu

OB Prof. Würzner dankt Großspendern für einzigartiges Engagement
Mehrere Großspender haben sich bereit erklärt, die Kosten für die Sanierung der Heidelberger Stadthalle in Höhe von voraussichtlich 28 Millionen Euro zu übernehmen. Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat am Freitagabend, 13. April 2018, im Rathaus den Großspendern seinen Dank für ihr enormes Engagement ausgesprochen.

Die Stadthalle in Heidelberg. (Foto: Stadt Heidelberg)

Stadthalle: Sanierung der „guten Stube“ Heidelbergs

Die Stadthalle bietet seit 1903 unterschiedlichsten Veranstaltungen in Heidelberg ein Zuhause. Das Kongresshaus am Neckar ist jedoch in die Jahre gekommen und wird aktuell bis 2022 umfassend im Inneren saniert. Der Haupt- und Finanzausschuss des Heidelberger Gemeinderats hat im September 2019 das Sanierungskonzept des renommierten Architektenbüros Waechter + Waechter aus Darmstadt mit großer Mehrheit bestätigt. Die Stadthalle mit ihrem historischen Ambiente wird sich in Zukunft auf ihre Stärken konzentrieren können: als gute Stube Heidelbergs, für Kultur auf internationalem Niveau genauso wie Nutzungen durch kulturelle Initiativen, Vereine und die Bürgerschaft. Zudem wird die Stadthalle mit abendlichen Empfängen eine ideale Ergänzung zum neuen Tagungszentrum bieten. Konferenzen und Tagungen ziehen dagegen künftig aus der Stadthalle in das neue Konferenzzentrum in der Bahnstadt.

Stimmen zur Sanierung der Stadthalle

Elias Grandy. (Foto: Felix Broede)

Elias Grandy, Generalmusikdirektor, Theater und Orchester Heidelberg: „Es ist ein großes Glück für unsere Stadt, dass es dank der großzügigen Spenden von Wolfgang Marguerre und anderen Unterstützern möglich wird, die Stadthalle als Konzertsaal aufzuwerten. Durch die fahrbaren Podien werden endlich alle Zuschauer im Parkett das gesamte Orchester sehen und hören können. Zumal der Entwurf von Waechter & Waechter die Möglichkeit bietet, die Stadthalle nach wie vor für verschiedene Veranstaltungsarten, wie beispielsweise Bälle, zu nutzen.“

Uschy Szott (Foto: Floreani)

Uschy Szott, Haus der Jugend, Leiterin des Jugendtanztages: „Jugendtanztag und Stadthalle Heidelberg sind seit über 30 Jahren verbunden. Für die meisten Tänzerinnen und Tänzer bleibt ein Aufritt auf dieser Bühne in lebenslanger Erinnerung. In dem bisher sehr offenen Austausch über die Neugestaltung der Stadthalle wurden Anregungen und Kritik berücksichtigt. So wurde eine Zentralbühne sofort verworfen, als mehrere Nutzer eine Frontalbühne forderten. Besonders freuen wir uns auch auf Verbesserungen hinter den Kulissen.“

Thorsten Schmidt. (Foto: Nikolaj Lund)

Thorsten Schmidt, Intendant „Heidelberger Frühling“: „Mit der Beauftragung eines Akustikgutachtens aus dem weltweit agierenden Hause Müller-BBM hat man sich für die Sanierung der Stadthalle eine der renommiertesten Adressen ausgesucht. Ich bin glücklich, dass so nun die Voraussetzungen für ein hochkarätiges Konzerterlebnis mit der Sanierung dieses weiterhin wunderschönen Saals unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes für alle Musikbegeisterten optimiert werden können – für Auge und Ohr.“


Hervorragende Bedingungen für vielfältige Nutzungen

Durch die Sanierung wird sich die Stadthalle wieder stärker an den Originalzustand annähern. Es entsteht eine erheblich verbesserte Konzertsituation für Publikum und Künstler. Die Stadthalle wird damit zu der dringend notwendigen, adäquaten Spielstätte für die Konzertveranstaltungen in der Stadt, vor allem aber auch für den Heidelberger Frühling. Das Festival ist mit rund 130 Veranstaltungen und rund 48.000 Besuchern eines der größten Konzertfestivals Deutschlands.

Für das Hausorchester der Stadt, das Philharmonische Orchester, wird die Stadthalle ebenso hervorragende Bedingungen bieten wie auch für die vielen kulturellen Initiativen und Vereine, etwa beim Jugendtanztag oder den gesellschaftlichen Bällen, Festen und Empfängen.

Flexibilität durch Hubböden

Die unterschiedliche Nutzung der Stadthalle wird unter anderem durch den Einbau von Hubböden gewährleistet. Damit sind sowohl ansteigende Sitzreihen möglich als auch eine durchgehende Ebene. Die Bedürfnisse bisheriger Veranstaltungen werden dabei genauso berücksichtigt wie die Ansprüche künftiger Events. Die Besucherinnen und Besucher werden auf den Sitzplätzen eine bessere Sicht auf die Bühne erhalten und von einer deutlich verbesserten Akustik profitieren. 

Das hat das Akustikgutachten des renommierten Büros Müller-BBM betont. Die Verbesserungen beruhen auf sieben Maßnahmen – von der Schaffung eines ansteigenden Parketts bis zu Vergrößerungen von Raumvolumen und Bühnenfläche. Die Maßnahmen führen nur im Verbund zu den gewünschten Verbesserungen und einem sehr guten Konzertsaal. Insbesondere durch ansteigende Sitzreihen und seitliche Wandflächen im Parkett wird für die Besucherinnen und Besucher das Klangerlebnis gesteigert sowie die Wahrnehmung, „sich vom Klang umhüllt zu fühlen“.

Das Sanierungskonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Heidelberg, Heidelberg Marketing als Betreiberin der Stadthalle, einem Nutzerkreis und der Denkmalschutzbehörde des Landes erarbeitet. Der Kostenrahmen beträgt 32,9 Millionen Euro. Es liegen konkrete Zusagen für Spenden und Sponsoring in Höhe von 23 Millionen Euro vor.

Der Heidelberger Unternehmer Wolfgang Marguerre unterstützt gemeinsam mit seiner Familie und seinem Unternehmen Octapharma die Sanierung der Stadthalle im Umfang von 20 Millionen Euro. Einen Teil des Betrages leisten er und seine Familie in Form einer privaten Großspende. Zudem steuert das Unternehmen Octapharma, das Wolfgang Marguerre aufgebaut hat und bis heute von seiner Familie geführt wird, eine wertvolle Unterstützung in Form einer Sponsoring-Partnerschaft bei. Die Sanierung wird zudem von folgenden namhaften Persönlichkeiten unterstützt: Dr. Manfred Lautenschläger, Dr. Jobst Wellensiek, Prof. Dr. Dietrich Götze, Dr. Renate Keysser-Götze, Günter Reimann-Dubbers und Achim Wessendorf.

So geht es weiter

Die Stadthalle ist seit Anfang August 2019 geschlossen, um vorbereitende Arbeiten für die Sanierung vornehmen zu können. Der Beginn der Sanierungsarbeiten ist für Mitte 2020 vorgesehen. Die Stadthalle soll zum 25. Geburtstag des Musikfestivals Heidelberger Frühling im Jahr 2022 wiedereröffnet werden.

Parallel dazu wird auch das neue Konferenzzentrum in der Bahnstadt gebaut. Die Synergien und das Vermarktungspotenzial beider Häuser soll ab Betriebsbeginn des Konferenzzentrums optimal genutzt werden. Die städtische Heidelberger Kultur- und Kongressgesellschaft mbH (HKK) wird den Betrieb der Stadthalle im Einklang mit dem neuen Konferenzzentrum übernehmen.

Weitere Infos

Alle Pressemitteilungen im Überblick

Präsentation Akustikgutachten Müller-BBM (2,5 MB)

Präsentation Waechter + Waechter Architekten (11,747 MB)

Klarstellung zu Offenem Brief
Derzeit sammelt die Initiative „Konzertfreunde der Stadthalle“ Mit-Unterzeichner für einen Offenen Brief. Heidelberg Marketing stellt in einer Antwort an die Initiatoren der Initiative klar: Der Brief und ein ergänzendes Infoschreiben enthalten eine ganze Reihe falscher Aussagen und damit ungerechtfertigter Vorwürfe. Zur Klarstellung (359,6 KB)