Bei Fragen zur Gesundheit wenden Sie sich bitte an: 

Amt für Sport und Gesundheitsförderung
Tiergartenstraße 13/1
69121 Heidelberg
Fax (0 62 21) 5 84 63 44 01

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Bei Fragen zum Katastrophenschutz wenden Sie sich bitte an:

Frank Karlein und Andrea Caspar-Thron  
Feuerwehr
Baumschulenweg 4
69124 Heidelberg
Mobiltelefon (0 62 21) 5 82 10 57

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Bei Fragen zum Hitzeaktionsplan wenden Sie sich bitte an: 

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Palais Prinz-Carl, Kornmarkt 1
69117 Heidelberg
Fax (0) 6 22 15 81 80 00

Infos für Einrichtungen und Institutionen

Kitas und Schulen

Hohe Temperaturen können für Kinder besonders belastend sein. Kitas und Schulen gehören zu den Lebenswelten von Kindern und sollten sich auf die immer häufiger auftretenden Hitzewellen vorbereiten. Ebenso sollte auch das Personal in Kita und Schule vor Hitzebelastung geschützt werden. Auf der Homepage Klima.Mensch.Gesundheit der BZgA finden sie ausführliche Informationen und Materialien wie Kinder und Erwachsene in Kita und Schule auch an heißen Tagen gut geschützt sind. Weitere Infos zur vulnerablen Gruppe der Kleinkinder erhalten Sie hier.

Weitere Infos

Sonnenschutz für Kinder in Kindergarten und Grundschule Infobroschüre für Eltern (BfS)
Clever in Sonne und Schatten - Tipps für Eltern (Krebshilfe)
Kommunikationsleitfaden - Kinder vor Hitze schützen (KLUG e.V.)


Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- oder Betreuungseinrichtungen können während Hitzewellen besonders gefährdet sein. Wir möchten Sie mit folgenden Hinweisen dabei unterstützen, Ihre Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Diese Tipps lassen sich auch auf ihr eigenes Wohlergehen beziehen.

  • Informieren und reagieren: Informieren Sie sich über nahende Hitzewellen. Eine Registrierung für einen entsprechenden Newsletter des Deutschen Wetterdienstes ist hier ganz einfach möglich: Anmeldung zum Newsletter (DWD). Teilen Sie Ihrem Kollegium die Nachricht mit, und animieren Sie auch externe Besucher (bspw. Angehörige, Ergo- und Physiotherapeuten), sich zu informieren und Maßnahmen zu treffen.
  • Arzneimittelversorgung überprüfen: Hitzewellen können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Stimmen Sie sich deswegen mit der behandelnden Ärztin oder mit dem behandelnden Arzt über die Anpassungen der Medikamentendosis ab.
  • Höhere Aufmerksamkeit: Bewohner oder Bewohnerinnen, die besonders gefährdet sind, sollten vermehrt kontrolliert werden. Unter der Kontrolle fallen die Messung von Körpertemperatur, Blutdruck und Puls, Begutachtung der Haut, Schleimhäute und Venenfüllung sowie das Achten auf Anzeichen von Bewusstseinsveränderungen. Plötzlich, möglicherweise hitzebedingt, auftretende Symptome sind ernst zu nehmen.
  • Trinken und Essen: Achten Sie darauf, dass die Bewohnerinnen und Bewohner Ihrer Einrichtung genügend trinken und eisgekühlte Getränke möglichst vermieden werden. Sinnvoll ist es, die Aufnahme von Getränken zu protokollieren, um die notwendige Versorgung sicherzustellen. Als Trinkmotivation kann gemeinsames Trinken oder auch eine Trinkuhr dienen, auch Trinkerinnerungen können helfen. Bei der Zubereitung von Essen sollte auf die Verwendung leichter Speisen (bspw. wasserreiches Obst und Gemüse) geachtet werden.
  • An Hitze anpassen (draußen): Außerhalb der Räumlichkeiten sollten die Bewohnerinnen und Bewohner auf luftige Kleidung und den Aufenthalt auf schattigen Plätzen achten, direkte Sonneneinwirkung sollte vermieden werden. Begrünung und kleinere Baumaßnahmen (bspw. Sonnensegel) können hier sehr hilfreich sein. Der Tagesablauf der Personen sollte so gestaltet sein, dass Aufenthalt draußen an besonders heißen Tageszeiten vermieden wird. Auf körperlich anstrengende Tätigkeiten sollte möglichst verzichtet werden.
  • An Hitze anpassen (drinnen): Die Räumlichkeiten sollten kühl gehalten werden. Neben einfachen Baumaßnahmen (bspw. Rollläden) kann beispielsweise regelmäßiges Lüften in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sowie die Verwendung nasser Tücher im Raum eine kühlende Wirkung innerhalb der Räumlichkeiten erzielen. Ventilatoren eignen sich nur bis zu Temperaturen bis zu 35 °C. Wichtig ist es, den Personen einen guten Schlaf zu ermöglichen. Neben einem guten Raumklima hilft hierbei leichte Bettwäsche sowie Frottee-Handtücher unter dem Kopfkissen. 

Weitere Infos

Tipps für Pflege- und Betreuungseinrichtungen (BZgA
Ernährungsempfehlungen für Pflegeeinrichtungen bei starker Hitze (ExTrass)
Gesund Trinken im Alter (Kompakt.)

Klinken und Arztpraxen

Hohe Temperaturen können in medizinischen Einrichtungen nicht nur für Patienten, sondern auch für das Personal belastend sein. Wenn Sie in einer Klinik oder Arztpraxis tätig sind, finden Sie hier einige hilfreiche Links zu Hitzeschutz-Maßnahmen sowie zu besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten.

Weitere Infos

Heidelberger Hitze-Tabelle (Universitätsklinikum Heidelberg)
Musterhitzeschutzplan für Krankenhäuser (Ärzteschaft Berlin)
Hitzeaktionspläne für Kliniken und Pflegeheime (Springer Pflege)

Sportvereine und -verbände

Hohe Temperaturen können Sportaktivitäten erheblich beeinträchtigen und die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler gefährden. Sportvereine und Verbände können Maßnahmen ergreifen, um ihre Mitglieder vor den Auswirkungen extremer Hitze zu schützen.

Hier sind einige Hitzeschutztipps und mögliche Anpassungsmaßnahmen:

  • Verantwortung übernehmen: Seien Sie sich Ihrer großen Verantwortung als Trainer oder Trainerin insbesondere an Hitzetagen bewusst.
  • Anpassen von Trainingszeit, -umfang und -inhalt. Verlegen Sie Trainingszeiten und Wettkämpfe auf die kühleren Tageszeiten. Reduzieren Sie die Dauer der Aktivitäten und planen Sie weniger Ausdauertraining, sondern mehr Koordination oder Taktik.
  • Kühlen ermöglichen: Stellen Sie im Training Wassereimer, kühlende Handtücher, Kühlpads oder Eiswürfel zur Verfügung. Stellen Sie Sonnenschirme oder Pavillons für beschattete Pausen oder Trainingseinheiten auf.
  • Ausreichend Trinken. Führen Sie gemeinsame Trinkpausen ein, um die Sportlerinnen und Sportler dazu zu animieren vor, während und nach dem Training zu trinken.
  • Regelmäßige Pausen. Planen Sie regelmäßige Pausen an einem schattigen oder kühlen Ort ein. Pausen können zur Abkühlung, zum Trinken und zur Pulskontrolle genutzt werden.
  • Atmungsaktive Kleidung tragen: Tragen Sie Kleidung aus leichten, hellen und atmungsaktiven Materialen und achten Sie auf eine Kopfbedeckung.
  • Sonnencreme auftragen. Alle freiliegenden Hautpartien sollten mit einem hohen Lichtschutzfaktor geschützt sein.
  • Überwachen der Gesundheit. Schulen Sie Trainerinnen/Trainer und Betreuerinnen/Betreuer darin, die Symptome von hitzebedingten Erkrankungen wie Hitzeerschöpfung, Hitzeschlag und Hitzekrämpfe zu erkennen. Stellen Sie Erste-Hilfe-Ausrüstung und kühlende Maßnahmen (z. B. Kühlpads, Sprühflaschen, feuchte Tücher) bereit.
  • Risikogruppen im Blick haben. Achten Sie besonders vorsichtig auf Kinder und Jugendliche, ältere Sportlerinnen und Sportlern sowie Personen mit gesundheitlichen Vorbelastungen (z. B. Diabetes).
  • Akute Erkrankungen. Bei akuter Erkrankung (z. B. Fieber oder Magen-Darm-Erkrankung) darf nicht trainiert werden.

Weitere Infos

Sport bei hohen sommerlichen Temperaturen Sport bei hohen sommerlichen Temperaturen - was Kinder und Jugendliche beachten sollten (DGSP)
Musterhitzeschutzplan für den organisierten Sport (KLUG e.V.)
Klimawandel und Gesundheit (DOSB)

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