Mögliche Straßenumbenennungen in Heidelberg

Vorschläge im Haupt- und Finanzausschuss behandelt / Gemeinderat entscheidet abschließend

Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Heidelberg (HAFA) hat am Mittwoch, 5. Februar 2025 über die möglichen Straßenumbenennungen beraten. Die Beschlüsse aus dem HAFA gehen nun abschließend zur Entscheidung in den nächsten Gemeinderat, der am Donnerstag, 20. Februar 2025, tagt. Vorab hatten bereits die sieben betroffenen Bezirksbeiräte über die Vorschläge für die Umbenennungen diskutiert.

Betroffene Straßen und Sitzungsergebnisse des HAFA

  • Marga-Faulstich-Straße (Bahnstadt)
    Der HAFA hat einstimmig für eine Umbenennung nach der US-amerikanischen Biologin Rachel Carson votiert, wie von der Verwaltung vorgeschlagen wurde.
  • Karl-Kollnig-Platz (Handschuhsheim)
    Nach längerer Diskussion stimmte der HAFA mehrheitlich für eine Umbenennung in Anette-Albrecht-Platz – der erste Vorschlag seitens der Stadt.
  • Ernst-Rehm-Straße (Kirchheim)
    Ebenso wie der Bezirksbeirat stimmte auch der HAFA dem Verwaltungsvorschlag mehrheitlich zu, die Straße nach der im Nationalsozialismus verfolgten Heidelberger Ärztin Johanna Geißmar umzubenennen.
  • Felix-Wankel-Straße
    Der Verwaltungsvorschlag, die Felix-Wankel-Straße nach dem Heidelberger Architekten Siegfried Seidemann umzubenennen, wurde vom HAFA mehrheitlich beschlossen.
  • Haberstraße (Rohrbach)
    Der Verwaltungsvorschlag, den Namen der Haberstraße beizubehalten, erhielt eine Mehrheit im HAFA.
  • Richard-Kuhn-Straße (Wieblingen)
    Mit großer Mehrheit stimmte der HAFA für den Verwaltungsvorschlag „Am Lerchenbuckel“.
  • Reinhard-Hoppe-Straße (Ziegelhausen)
    Der HAFA hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Straße nach der langjährigen Ziegelhäuser Gemeinderätin und Ehrenamtlichen der Arbeiterwohlfahrt Berta Steinbächer umzubenennen.
  • Rudolph-Stratz-Weg (Ziegelhausen)
    Bei dieser Straße votierte der HAFA einstimmig für den vorgeschlagenen Namen Lehwiesenweg.

Hintergrund

Auf Beschluss des Gemeinderats hat in den vergangenen Jahren eine Kommission für Straßenbenennungen untersucht, ob Heidelberger Straßen nach Personen benannt sind, deren historisches Handeln zumindest teilweise nicht heutigen gesellschaftlichen Grundwerten entspricht. In ihrem im Mai 2023 veröffentlichten Abschlussbericht empfiehlt die Kommission dem Gemeinderat, in neun Fällen eine Umbenennung in Betracht zu ziehen.

Nach intensiver Öffentlichkeitsbeteiligung sowie zwischenzeitlicher Auswertung und Aufbereitung der eingegangenen Vorschläge durch die Kommission für Straßenbenennungen gingen die resultierenden Vorschläge zum Jahresende 2024 in den Gremienlauf.

Nach den finalen Beschlüssen im Gemeinderat am 20. Februar 2025 werden die Straßennamen im Heidelberger Stadtblatt öffentlich bekannt gemacht. Anschließend beginnt eine einmonatige Widerspruchsfrist. Mit der Umsetzung beschlossener Umbenennungen ist bis zum Sommer 2025 zu rechnen. Die Stadt Heidelberg benachrichtigt Anwohnerinnen und Anwohner betroffener Straßen schriftlich im Falle einer Adressänderung. Sie müssen dann – wie bei einem Umzug – ihre neue Adresse den für sie zuständigen Institutionen wie Banken, Versicherungen und Schulen, etc. mitteilen.

Ergänzend: Unter www.heidelberg.de/straßennamen finden Sie den Kommissionsbericht sowie weitere Informationen. Auf der Seite wird über aktuelle Entscheidungen aus den Gremien und weitere Schritte im Zuge eines möglichen Adresswechsels informiert.

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