Veranstaltungen, Projekte, Kommunales Suchthilfenetzwerk
Die Kommunale Suchtbeauftragte organisiert regelmäßig Veranstaltungen und Schulungen, um zum Thema Sucht und Konsum zu informieren und Hemmnisse abzubauen, sich Unterstützung zu suchen. Hierzu braucht es Kooperationspartner und ein gut aufgestelltes Suchthilfenetzwerk. Welche Veranstaltungen aktuell geplant sind und wie das kommunale Suchthilfenetzwerk funktioniert, ist hier nachzulesen.
ESCAPE - Wege in die Sucht, Wege hinaus
Über Sucht wird oft geschwiegen. Mit der neuen Heidelberger Filmreihe „Escape – Wege in den Rausch, Wege hinaus“, soll das wichtige Thema aus der Tabuzone geholt werden. Die Reihe startete im Wintersemester 25/26 und geht nun in die zweite Runde. ESCAPE ist eine Kooperation mit der Gloria Filmtheaterbetriebe GmbH und Univital, dem universitären Gesundheitsmanagement der Universität Heidelberg. Über den Vorverkauf können Sie sich heute schon einen Platz reservieren. Studierende und Beschäftige der Uni Heidelberg erhalten einen Sonderpreis auf die Eintrittskarten. Nach den Filmen gibt es jeweils die Möglichkeit, an einem moderierten Publikumsgespräch teilzunehmen.
Rethink your HDrink
Jedes Semester bietet die Kommunale Suchtbeauftragte eine studentische Peer-Schulung an. Mehr Informationen sind hier nachzulesen.
Der Kurs für das Sommersemester 2026 hat bereits begonnen: Am Dienstag, 5. Mai, Dienstag 12. Mai, Montag 18. Mai und Dienstag 9. Juni, jeweils von 16 bis 19 Uhr - treffen sich die Studierenden. Wer mehr erfahren möchte, meldet sich bei der Kommunalen Suchtbeauftragten Eva Leichman.
Aktionswoche Alkohol 2026
Unter dem Motto "Entdecke wie viel mehr in dir steckt - mit weniger oder ganz ohne Alkohol!" organisiert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. auch dieses Jahr mit Unterstützung zahlreicher Kooperationspartner:innen die bundesweite Aktionswoche Alkohol. Auch das Kommunale Suchthilfenetzwerk der Stadt Heidelberg beteiligt sich vom 13. bis 21. Juni. Mehr Infos zu der bundesweiten Aktionswoche Alkohol finden Sie auf der Aktionsseite im Internet.
Es sind gleich zwei Veranstaltungen in diesem Jahr geplant, für der Oberbürgermeister die Schirmherrschaft übernommen hat. Neben der Kommunalen Suchtbeauftragten werden die Veranstaltungen von einem breiten Bündnis durchgeführt: AOK Rhein-Neckar-Odenwald, Barsis e.V., Haus der Jugend, Heidelberger Selbsthilfebüro, Sportkreis Heidelberg, Suchtberatungsstellen (AGJ, BW LV, Stadtmission), Uniklinik Heidelberg (Station Roller) und noch viele weitere haben folgendes geplant:
- Am Sonntag, den 14. Juni, organisiert das Bündnis zur Aktionswoche Alkohol ein alkoholfreies Public Viewing für das WM-Fußballspiel der deutschen Mannschaft gegen Curacao. Ab 17 Uhr steht das Haus der Jugend für alle Generationen offen. Hier wird ein buntes Begleitprogramm mit attraktiven Preisen angeboten, auch für Essen und Trinken wird gesorgt. Um 19 Uhr findet dann die Live-Übertragung in der Sporthalle statt, so kann auch wetterunabhängig das Spiel genossen werden. Der Eintritt ist frei.
- Am Dienstag, den 16. Juni, bietet das Karlstorkino eine Sondervorstellung an. Der Film Alki Alki lädt ein über Probleme, die durch Alkoholkonsum entstehen können, nachzudenken. Nach der Filmvorführung stehen Expertinnen und Experten aus der Region zu einem Gespräch bereit, um über das Suchthilfesystem und Sucht allgemein zu informieren. Mehr Infos auf der Homepage des Karlstorkinos.
- Der Kreuzbund Heidelberg macht den Auftakt der Aktionswoche Alkohol in Heidelberg beim Fest der Kirche (Bonifatiusgemeinde) am 14.06. von 10:30 - 16:30 Uhr und serviert leckere, alkoholfreie Cocktails auf dem Wilhelmsplatz.
Kommunales Suchthilfenetzwerk
Zur Sicherstellung der örtlichen Suchtprävention und der Kommunalen Suchthilfeplanung empfiehlt das Land Baden-Württemberg allen Land- und Stadtkreisen Kommunale Suchtbeauftragte/Beauftragte für Suchtprävention einzustellen, um Kommunale Suchthilfenetzwerke einzurichten und fördert diese Stellen entsprechend (Empfehlung für die Entwicklung und Einrichtung von Kommunalen Suchthilfenetzwerken in Baden-Württemberg). Seit 1997 wird diese Empfehlung in Heidelberg umgesetzt. Mehr zu der Arbeit der Beauftragten für Suchtprävention und Kommunalen Suchtbeauftragten in Baden-Württemberg erfahren Sie auf der Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft BfS/KSB.


