Familie aktuell

Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 04. November 2026

Vortrag: Kinder- und Jugendbeteiligung in Zeiten knapper Kassen

In diesen Zeiten knapper kommunaler Kassen richtet sich der Blick auch auf die künftige Rolle der Kinder- und Jugendbeteiligung. Wenn deutschlandweit die finanziellen Spielräume in Kommunen kleiner werden, besteht die Gefahr, dass Beteiligung als freiwillige Zusatzaufgabe in den Hintergrund rückt. Gleichzeitig gibt es in Deutschland eine wachsende demografische Schieflage sowie einen wachsenden Vertrauensverlust in öffentliche Institutionen und politische Parteien. Vor diesem Hintergrund lädt Hey Heidelberg, die Anlaufstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung der Stadt Heidelberg, zum Vortrag „Kinder- und Jugendbeteiligung in Zeiten knapper Kassen“ am Dienstag, 17. November 2026, 17 bis 18.30 Uhr, im Bürgerhaus Bahnstadt ein.   Der Referent Sebastian Kurtenbach, Autor des Buches „Kinder – Minderheiten ohne Schutz“, geht den Fragen nach, welche Bedeutung die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Zukunft spielen und welchen Beitrag sie für Zusammenhalt und Kommunalentwicklung leisten kann. Dabei nimmt er die Herausforderungen für Kinder und Jugendliche in einer sich rasant verändernden gesellschaftlichen Dynamik in den Blick und ordnet die Bedeutung der Kinder- und Jugendbeteiligung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und kommunaler Entwicklungen ein. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.   Der Vortrag ist kostenlos und offen für alle Interessierten – mit Anmeldung unter heyheidelberg.de/projekte/fachvortrag-kurtenbach . Eine kurzfristige Teilnahme ist ebenso möglich. Wer Unterstützung braucht, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, wendet sich per E-Mail an buergerbeteiligung@heidelberg.de
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 03. November 2026

Heidelberger Martinszüge 2026

Wenn Kinder mit ihren Familien gemeinsam mit Laternen und Gesang durch die Straßen ziehen, ist wieder Martinszeit. Auch dieses Jahr finden rund um Sankt Martin (11. November) wieder Martinszüge in ganz Heidelberg statt. Die ersten Martinszüge der Stadtteilvereine beginnen am Freitag und Samstag, 6. und 7. November 2026. Die Martinszüge werden oft von einer als Sankt Martin verkleideten Person auf einem Pferd angeführt und es werden Martinsmännchen an die teilnehmenden Kinder verteilt. Nach den Zügen laden einige Veranstalter zum gemütlichen Beisammensein mit Punsch, Glühwein, Musik und einem Martinsfeuer ein. Nähere Informationen zu den Angeboten der Martinszüge sind auf den Internetseiten der veranstaltenden Stadtteilvereine verfügbar.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 03. November 2026

„Wenn jeder Schultag zählt“: Stadt Heidelberg veranstaltet Fachtag Schulabsentismus

Fehlzeiten von Schülerinnen und Schülern nehmen bundesweit zu und stellen Schulen, Familien, Jugendhilfe und Politik vor große Herausforderungen. Hinter Schulabsentismus verbergen sich oft komplexe individuelle, familiäre oder gesellschaftliche Ursachen. Wie betroffene Kinder und Jugendliche frühzeitig unterstützt werden können und welche Konzepte sich in der Praxis bewährt haben, steht im Mittelpunkt des Heidelberger Fachtags „Schulabsentismus“ am Mittwoch, 11. November 2026, zu dem das Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg Fachpublikum in die Südstadt-Chapel, Rheinstraße 12/4, eingeladen hat.   Was kann Schule leisten, wo braucht es Unterstützung von außen und welche Ansätze haben sich bewährt? Darüber sprechen Fachleute aus Wissenschaft, Schule, Schulpsychologie, Jugendhilfe und Verwaltung. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Praxis und die Frage, wie Zusammenarbeit gelingen kann. Eröffnet wird die Fachtagung von Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.   Den fachlichen Auftakt gestaltet der Leipziger Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Heinrich Ricking, einer der profiliertesten Experten auf diesem Gebiet. Unter dem Titel „Jeder Schultag zählt: Schulabsentismus verstehen und wirksam handeln“ beleuchtet er unterschiedliche Erscheinungsformen des Schulabsentismus, deren Hintergründe sowie erfolgversprechende Präventions- und Interventionsstrategien.   Anschließend stehen in Workshopformaten Praxisbeispiele und konkrete Lösungsansätze im Mittelpunkt. Vorgestellt werden unter anderem das Absentismuskonzept der Max-Hachenburg-Schule Mannheim, erfolgreiche Strategien der Sophie-Scholl-Realschule Karlsruhe, die Heidelberger Modellprojekte gegen Schulabsentismus sowie Beratungsangebote der Schulpsychologischen Beratungsstelle Heidelberg.   Auch Wissenschaft und Bildungspolitik bringen ihre Perspektiven ein. Mitarbeitende des Kultusministeriums Baden-Württemberg diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden über wirksame Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Dr. Lukas Kleinhenz von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eröffnet zudem einen wissenschaftlichen Blick auf Schulabsentismus aus der Perspektive von Resonanz und Entfremdung.   Die Stadt Heidelberg setzt mit dem Fachtag bewusst auf Vernetzung. Denn die Erfahrung zeigt: Schulabsentismus lässt sich nur dort nachhaltig begegnen, wo Schulen, Eltern, Jugendhilfe, Beratungseinrichtungen und Verwaltung gemeinsam handeln. Der Fachtag soll dazu beitragen, erfolgreiche Ansätze bekannt zu machen und neue Impulse für die Praxis zu entwickeln.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 30. Oktober 2026

Stadt sucht Pflegefamilien für Kinder

Das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg sucht Familien oder Paare, die bereit und in der Lage sind, einem Kind in Notsituationen vorübergehend oder auf Dauer ein Zuhause zu geben. Die Eltern der Kinder zwischen null und fünf Jahren befinden sich in schwierigen Lebenssituationen, akuten Krisen oder sind psychisch oder physisch erkrankt. In Einzelfällen ist eine Rückkehr des Kindes in seine Familie nicht mehr möglich. Die Kinder sind deshalb meist sehr belastet und benötigen im Alltag viel Zuwendung und Halt. Eine Pflegefamilie sollte Krisenerfahrung und Lebensfreude besitzen sowie das Interesse, eine Herausforderung anzunehmen.   Die Stadt bietet Familien, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, eine individuelle und ausführliche Begleitung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestellenvermittlung und -betreuung sowie eine finanzielle Vergütung. Nähere Auskünfte erhalten Interessierte bei Katie Gackenheimer, Telefon 06221 58-37770, oder Iris Söhngen, Telefon 06221 58-31701, sowie im Internet unter www.heidelberg.de/pflegekinder .
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 29. Oktober 2026

Familie, Beruf und Finanzen fair teilen: Workshop für Paare

Wie lassen sich Beruf, Familie und Partnerschaft miteinander vereinbaren? Wer reduziert nach der Familiengründung die Arbeitszeit? Wie werden Kinderbetreuung, Haushalt und organisatorische Verantwortung insgesamt aufgeteilt? Und welche langfristigen Auswirkungen haben diese Entscheidungen auf Einkommen und soziale Absicherung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der kostenfreie Workshop „Zukunftswerkstatt Familie – Equal Care – Equal Pay“ am Freitag, 20. November 2026, von 17 bis 20 Uhr im Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Eppelheimer Straße 13. Das Angebot richtet sich an Paare mit Kinderwunsch sowie an Eltern mit jüngeren Kindern mit Wohnsitz in Heidelberg.   Mit der Familiengründung wird die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit häufig neu ausgehandelt. Entscheidungen darüber, wer beruflich kürzertritt und wer einen größeren Teil der Kinderbetreuung, Hausarbeit und organisatorischen Verantwortung übernimmt, können weitreichende Folgen für die berufliche Entwicklung, das Einkommen und die eigenständige soziale Absicherung haben. Eine partnerschaftliche Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit ist deshalb nicht nur eine private Frage. Equal Care ist eine wichtige Voraussetzung für gleiche Chancen im Erwerbsleben und wirtschaftliche Eigenständigkeit.
Gruppenfoto vor den neuen Wohnungen mit Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuc
Durch die umfassende Sanierung des Gebäudes in der Ingrimstraße in der Altstadt wurden sechs Wohnungen für Menschen ab 60 Jahren geschaffen. Im Innenhof des sanierten Ensembles gaben (von links) Oberbürgermeister Eckart Würzner, Sari Buddensiek und Markus Müller (BM Architekten), Roberta Finotti (Hochbauamt) und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck einen Überblick über die Modernisierung. (Foto: Phillip Rothe)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Altstadt: Stadt schafft neuen Wohnraum dank einer Nachlassverfügung

Für das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus in der Ingrimstraße 14 in der Heidelberger Altstadt bricht ein neues Kapitel an. Die Stadt hat das rund 250 Jahre alte Gebäude, das sie im Jahr 1979 erworben hatte, seit Februar 2024 umfassend saniert und umgebaut. Möglich wurde dies dank einer privaten Nachlassverfügung eines Ehepaares, das in der Ingrimstraße 14 bis zu seinem Lebensende im Zuge eines Nießbrauchrechts gewohnt hatte. Ihr Erbe von rund einer Million Euro vermachten sie der Stadtverwaltung mit der Auflage, ihr früheres Heim in Wohnungen umzubauen, in denen mindestens eine Person über 60 Jahren lebt und deren Haushaltseinkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Die Stadt nahm das Erbe an und verpflichtete sich damit, die Vorgaben umzusetzen. Sechs sanierte Wohnungen, die ab dem Frühjahr 2027 bezogen werden, sind in Kürze fertiggestellt.
Nachrichten Stadt Heidelberg
Meldung vom 16. Oktober 2026

Kinder- und Jugendhilfe, Chancengleichheit und Soziales: Mehr Planungssicherheit für Träger

Soziale Träger und Einrichtungen von Leistungen außerhalb des Pflichtaufgabenbereichs im Sozialen, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bereich Antidiskriminierung und Chancengleichheit, die 2026 institutionelle Zuwendungen der Stadt Heidelberg erhalten haben, werden überwiegend auch 2027 auf gleichbleibendem Niveau gefördert. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 15. Oktober 2026 noch vor den anstehenden Haushaltsberatungen für die Jahre 2027/28 einstimmig beschlossen.   „Die aktuelle Haushaltslage stellt uns als Stadtverwaltung und damit auch die Zuwendungsempfängerinnen und Zuwendungsempfänger vor große Herausforderungen. Sie führt dazu, dass sich die Beratung und Verabschiedung des Haushaltes für 2027/28 bis in das kommende Jahr verzögert. Mit dem jetzigen Beschluss schaffen wir in einer finanziell angespannten Situation auch für die Träger von Leistungen außerhalb des Pflichtaufgabenbereichs im Sozialen, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bereich Antidiskriminierung und Chancengleichheit zumindest für 2027 eine gewisse Planungssicherheit“, sagt Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit.   Die Zuwendungsempfänger erhalten zunächst vorläufige Bewilligungsbescheide und zur Sicherstellung ihrer Angebote für das erste Halbjahr bis zu 40 Prozent des für 2027 vorläufig bewilligten Zuschusses ausgezahlt. Weitere Abschlagszahlungen in Höhe von 40 Prozent folgen dann im Juli 2027. Die Verabschiedung des Haushaltes für 2027 und 2028 durch den Gemeinderat ist am 29. April 2027 geplant. Im Anschluss muss dieser noch durch das Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt werden. Nach Rechtkraft des Haushalts werden die vorläufigen Bewilligungen in abschließende Bewilligungen umgewandelt. Bedürfnissen der Zuwendungsempfänger soll auf diesem Wege gleichermaßen Rechnung getragen werden wie der schwierigen Haushaltssituation der Stadt.
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