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Leistungen

Widerlegung der vermuteten Kampfhundeeigenschaft beantragen

Hunde der folgenden Rassen gelten als besonders gefährlich und aggressiv:

  • American Staffordshire Terrier,
  • Bullterrier und
  • Pit Bull Terrier.

Ihre Eigenschaft als Kampfhund wird deshalb vermutet. Dies gilt auch für Kreuzungen untereinander.

Daneben kann die Kampfhundeeigenschaft im Einzelfall amtlich festgestellt werden, vor allem von Hunden der folgenden Rassen und deren Kreuzungen untereinander:

  • Mastiff, Bullmastiff,
  • Staffordshire Bullterrier,
  • Dogo Argentino, Bourdeaux Dogge,
  • Fila Brasileiro,
  • Mastin Espanol, Mastino Napoletano und
  • Tosa Inu

Die Feststellung erfolgt regelmäßig beim Vorliegen von Anzeichen, die auf eine gesteigerte Aggressivität oder Gefährlichkeit hinweisen, zum Beispiel nach einem Beißvorfall.

Achtung: Nach § 1 Abs. 1 der Kampfhundeverordnung kann auch jeder andere Hund einer nicht gelisteten Rasse mit individuell gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren als Kampfhund eingestuft werden.

Wenn Sie einen Hund, dessen Kampfhundeeigenschaft vermutet wird oder amtlich festgestellt ist, halten wollen, benötigen Sie eine Erlaubnis zum Halten eines Kampfhundes.

Die Erlaubnispflicht gilt nicht, wenn die Vermutung der Kampfhundeeigenschaft widerlegt ist.

Eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Feststellung, dass die Kampfhundeeigenschaft widerlegt ist, ist eine Verhaltensprüfung. Zusätzlich müssen Sie nachweisen, dass sich Ihr Hund nicht stärker aggressiv und gefährlich gegenüber Menschen und Tieren verhält als andere Hunde. 

Es reicht nicht aus, wenn Ihr Hund die Verhaltensprüfung besteht, sich aber deutlich aggressiv verhält.

Hinweis: Hat Ihr Hund einmal die Verhaltensprüfung bestanden, erweist sich aber zu einem späteren Zeitpunkt als gesteigert aggressiv und gefährlich, dann gilt er unwiderlegbar als Kampfhund.

Zuständige Stelle

die Gemeinde-/Stadtverwaltung, in deren Bezirk Sie wohnen

Sicherheit und Ordnung

Persönlicher Kontakt

Michael Blum

Abteilungsleiter Sicherheit und Ordnung

Telefon06221 58 17720
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.21
Cornelia Plank

Sachgebietsleiterin Polizei-, Waffen- und allgemeines Ordnungsrecht, Infektionsschutzgesetz

Telefon06221 58 17705
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.02
Aufgaben

Polizei-, Waffen- und allgemeines Ordnungsrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz, Infektionsschutzgesetz

Theresa Büchner

Stellvertretende Sachgebietsleiterin Polizei-, Waffen- und allgemeines Ordnungsrecht, Infektionsschutzgesetz

Telefon06221 58 17702
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.02
Aufgaben

Polizei- und allgemeines Ordnungsrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz, Infektionsschutzgesetz

Michael Lamade

Sachbearbeiter

Telefon06221 58 17700
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.01
Aufgaben

Vollzug der Kampfhundeverordnung, Waffenrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

Anna Braun

Sachbearbeiterin

Telefon06221 58 17790
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.01
Aufgaben

Vollzug der Kampfhundeverordnung, Waffenrecht, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

Hans-Peter Weber

Sachbearbeiter

Telefon06221 58 17800
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 0.01
Aufgaben

Nationales Waffenregister, Waffen- und Sprengstoffrecht, Jagd- und Fischereirecht

Patrick Schmitt

Sachgebietsleiter Kommunaler Ordnungsdienst (KOD), Versammlungsrecht und Polizeirecht, stellvertretender Leiter der Abteilung Sicherheit und Ordnung

Telefon06221 58 17350
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 4.05
Aufgaben

Kommunaler Ordnungsdienst, Versammlungsrecht und Polizeirecht

Franziska Fuchs

Stellvertretende Sachgebietsleiterin Kommunaler Ordnungsdienst (KOD), Versammlungsrecht und Polizeirecht

 

Telefon06221 58 17810
Fax06221 58 49330
Gebäude Bergheimer Str. 69, 69115 Heidelberg
Raum 4.05
Aufgaben

Versammlungsgesetz, Polizeirecht, Kommunaler Ordnungsdienst

Leistungsdetails

Voraussetzungen

für die Widerlegung der Kampfhundeeigenschaft

  • Ihr Hund verhält sich nicht stärker aggressiv und gefährlich gegenüber Menschen und Tieren als andere Hunde.
  • Ihr Hund besteht die Verhaltensprüfung für Kampfhunde.

Verfahrensablauf

Die Widerlegung der vermuteten Kampfhundeeigenschaft müssen Sie schriftlich bei der zuständigen Stelle beantragen. Legen Sie die Bescheinigung über die bestandene Verhaltensprüfung Ihrem Antrag bei.

Die zuständige Stelle teilt Ihnen anschließend mit, welche Unterlagen oder Nachweise zur Widerlegung der Kampfhundeeigenschaft sie zusätzlich benötigt.

Fristen

je nach Gemeinde unterschiedlich

Erforderliche Unterlagen

  • Bescheinigung über die bestandene Verhaltensprüfung
  • Nachweis, dass Ihr Hund keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen und Tieren aufweist
    Hinweis: Die zuständige Stelle entscheidet nach ihrem Ermessen darüber,
    • wie Sie das nachweisen müssen und
    • ob es von Ihnen nachgewiesen wurde.

Weitere Unterlagen können erforderlich sein. Wenden Sie sich für Informationen an die zuständige Stelle.

Kosten

je nach Gemeinde unterschiedlich

Bearbeitungsdauer

je nach Gemeinde unterschiedlich

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 15.06.2020 freigegeben.