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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos
www.heidelberg.de/
behindertenbeauftragte

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Corona-Pandemie

Weltweit kämpfen Menschen und Staaten damit, Erkrankungen mit dem Corona-Virus zu verhindern. Dazu gibt es wichtige Hinweise und Vorschriften. Bitte beachten Sie diese. Damit sich das Virus nicht weiterverbreiten kann. Es gibt auch Unterstützungsangebote, damit Ihre Versorgung sichergestellt ist. All das haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die Aktion Mensch bündelt barrierefreie Informationen und aktualisiert diese laufend. mehr dazu

Weitere Informationen zum Infektionsschutz finden Sie auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die BZgA hat außerdem Erklärvideos herausgegeben. mehr dazu

Über die Lage in Heidelberg informiert die Stadt Heidelberg in einfacher Sprache. mehr dazu

Die Landesregierung Baden-Württemberg aktualisiert ständig die Corona-Verordnungen je nach Entwicklung der Pandemie. Mit Beschluss vom 17. November 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) geändert. mehr dazu
Erneut haben Bund und Länder über das weitere Vorgehen beraten. Die Novembermaßnahmen haben das exponentielle Wachstum zwar stoppen können, die Zahlen bleiben aber weiter auf einem zu hohen Niveau. mehr dazu
Auf dieser Seite bietet das Sozialministerium alle aktuellen Informationen im Überblick.
Die Landesregierung richtet ein Bürgerforum Corona ein. mehr dazu
Hier mehr zur Allgemeinverfügung der Stadt Heidelberg und zu Informationen zur aktuellen Lage.

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung berät weiterhin - auch zu allen Themen und Fragen, die rund um Teilhabe wegen und während der Corona-Pandemie auftauchen und Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen beschäftigen. Erreichbar per Mail, telefonisch unter 06221 161331 zu den bekannten Sprechzeiten (Montag und Mittwoch von  10 bis 12 Uhr, Donnerstag von 14 bis 16 Uhr) und persönlich in den Beratungsräumen (wichtig: nur nach vorheriger Terminvereinbarung!).

Maskenpflicht und Ausnahmen aus medizinischen Gründen

Was muss man beachten, wenn man eine Mund-Nasen-Maske trägt? Das erklärt die Stadt Mannheim in Leichter Sprache (214,3 KB). Das gilt auch für Heidelberg.

Wenn aus medizinischen Gründen keine Maske getragen werden kann, entfällt die Maskenpflicht. Dies muss mit einer ärztlichen Bestätigung nachgewiesen werden. Dieses Informationsblatt (86,9 KB) kann ausgedruckt und mitgeführt werden, um Konflikte mit Personal in Geschäften, Lokalen und öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Befreiung von der Maskenpflicht mit ärztlichem Attest
Die Kommunale Behindertenbeauftragte wirbt um Verständnis, wenn Menschen aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Es häufen sich Rückmeldungen von Betroffenen, die wegen der ärztlich bestätigten Ausnahme von der Maskenpflicht Probleme bekommen haben. Daher wirbt die Kommunale Behindertenbeauftragte für Verständnis und Rücksichtnahme. mehr dazu

Eine allgemeine Befreiung von der Maskenpflicht durch Vorlage des Schwerbehindertenausweises gibt es für gehörlose und schwerhörige Menschen nicht mehr. Für die Befreiung von der Maskenpflicht ist eine ärztliche Bescheinigung nötig. Auf der Bescheinigung muss keine Diagnose angegeben werden. Ärzt*innen können auch dann Bescheinigungen ausstellen "wenn Personen als Begleitpersonen von Schwerhörigen, Gehörlosen oder von Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung unterwegs sind und eine sichere Kommunikation durch eine Mund-Nasen-Bedeckung dieser Begleitpersonen in Frage gestellt ist." 

Entschädigungsansprüche bei Schließungen von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Das Ministerium für Soziales und Integration hat ein Merkblatt zu Entschädigungsansprüchen nach §§ 56 bis 58 Infektionsschutzgesetz im Fall von Schließungen der Einrichtung oder Gruppen der Einrichtung herausgegeben. mehr dazu (399,1 KB)

Belastungen pflegender Angehöriger während der Corona-Pandemie

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat sich dafür eingesetzt, dass pflegende Angehörige Corona-Akuthilfen erhalten: "Pflegende Angehörige leisten in der Corona-Krise Enormes und springen ein, wenn die professionelle Pflege zum Beispiel wegen Schließungen von Tagespflegeeinrichtungen ausfällt. Sie haben unseren großen Dank, aber auch konkrete Unterstützung verdient. Deshalb habe ich mich sehr dafür eingesetzt, dass die Akuthilfen, die im Mai in Kraft getreten sind, bis zum Ende des Jahres 2020 verlängert werden. Wer coronabedingt Angehörige pflegt und erwerbstägig ist, erhält durch die Verlängerung auch weiterhin bis zum 31.12.2020 das Recht, bis zu 20 Arbeitstage pro Akutfall der Arbeit fernzubleiben. Auch das Pflegeunterstützungsgeld wird für diese Zeit verlängert. Die Regelungen sind für viele Angehörige von großer Bedeutung, um durch diese schwierige Zeit zu kommen.“

Benachteiligung behinderter Menschen während Pandemie verhindern – Forderungskatalog der ISL

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) zeigt in ihren im September 2020 vorgelegten Forderungen auf, wie im Falle eines erneuten Lockdowns verhindert werden kann, dass behinderte Menschen während einer Pandemie nicht noch stärker benachteiligt werden, als sie dies ohnehin schon sind. Die ISL-Referentin Jessica Schröder hat sich mit diesem Thema intensiv beschäftigt und ein Forderungspapier erstellt: „Die Corona-Pandemie hat in erschreckender und schockierender Weise aufgezeigt, dass behinderte Menschen noch stärker als in der Vergangenheit, in dieser Krisensituation allein gelassen, isoliert und benachteiligt werden“.

Menschenrechte in der Krise

Die Corona-Krise wirft viele ethisch und rechtlich brisante Fragen auf. Aktion Mensch e.V. hat Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen mit und ohne Behinderung um ihre Meinung zu einem komplexen Thema gebeten. mehr dazu

Corona-Maßnahmen rechtfertigen keine Diskriminierung!

Beim Einkaufen, in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen müssen derzeit Mund-Nasen-Masken getragen werden. Wie oben erläutert gibt es Ausnahmen aus „medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen“ (z.B. Behinderung, Asthma). Viele Geschäfte darf man nur mit einem Einkaufswagen betreten. Dies ist für Menschen, die auf Hilfsmittel wie Rollstuhl, Rollator oder andere Gehhilfen angewiesen sind, nicht möglich. 
Wenn deshalb der Zutritt verweigert wird, handelt es sich um eindeutige Verstöße gegen das Antidiskriminierungsgesetz (AGG). "Die Maskenpflicht oder auch die Einkaufswagenpflicht ist an sich eine neutrale Regelung. Sie trägt dazu bei, das Infektionsrisiko zu senken. Sie ist insofern sachlich gerechtfertigt." so der Landesverband der Körper- und Mehrfachbehinderten Baden-Württemberg. Er weist darauf hin, dass die Maßnahme verhältnismäßig sein muss (§ 3 Abs. 2 AGG). Da aufgrund behinderungsbedingter Einschränkungen das Befolgen der Regel nicht möglich ist, muss eine Ausnahme vorgesehen werden. Dadurch kann sich zwar im Einzelfall das Infektionsrisiko erhöhen – aber in einem zu vernachlässigendem Umfang. Die Ungleichbehandlung ist deshalb auch nicht zur Vermeidung von Gefahren, der Verhütung von Schäden oder anderen Zwecken vergleichbarer Art (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 AGG) gerechtfertigt – und ist somit ein klarer Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat bereits etliche solcher Fälle in Zeiten von Corona gesammelt und veröffentlicht. Wenn Sie von solchen Diskriminierungen betroffen sind, können Sie sich dagegen wehren! Auch in Heidelberg gibt es dafür Anlaufstellen. mehr dazu

Vielfach wurde Menschen mit Behinderungen der Zutritt zu Ladengeschäften und Verkehrsmittel untersagt. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. hat sich dafür eingesetzt, auf die Ausnahmeregelung hinzuweisen und besser zu kommunizieren. Sozialminister Lucha MdL hat Mitte Juni an den Handelsverband sowie an die Verkehrsunternehmen geschrieben und diese auf die geltenden Ausnahmen hingewiesen. Darin heißt es unter anderem:„Das Hausrecht eines Ladeninhabers findet seine Grenze, wenn gegen die Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) verstoßen wird. Ein Verstoß gegen das AGG und mithin eine Diskriminierung liegt vor, wenn einer Person der Zutritt zu einem Geschäft verwehrt wird, für die aus oben genannten Gründen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) unzumutbar ist.“ Trotzdem bleibt es ein leidiges Thema und der Landesverband hat es unter unser „Ärger der Woche“ erneut im lvkm-Blog „inklusiv im Krokodil“ aufgegriffen. mehr dazu

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat ihre Einschätzung zur Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen durch die Verweigerung von Ausnahmen von der Maskenpflicht veröffentlicht. Bei der Zutrittsverweigerung berufen sich die Geschäftsinhabenden regelmäßig auf ihr Hausrecht und auf entsprechende Verfügungen der Länder. Gleichzeitig schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Kund*innen davor, wegen einer Behinderung benachteiligt zu werden. mehr dazu

Die Zahl der Diskriminierungsfälle im Zusammenhang mit COVID-19 steigt. Dazu hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine Pressemeldung herausgegeben. mehr dazu

Corona-Maßnahmen mit Fingerspitzengefühl umsetzen

Der Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb), die Interessenvertretung aller Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten in Heidelberg, hat eine Pressemitteilung herausgegeben und fordert die Betreiber von Geschäften, aber auch unsere Mitbürger*innen dazu auf, in diesen Zeiten sensibler mit Menschen mit Behinderungen umzugehen. mehr dazu

Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu Prävention und Management von Covid-19 in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Das Robert-Koch-Institut hat in seine Empfehlungen zu Prävention und Management von Covid-19 auch die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung aufgenommen. Die aktualisierten Empfehlungen wurden nun veröffentlicht.

Forderung der Lebenshilfe nach bundesweit einheitlichen Teststrategien

In einem Positionspapier geht die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V insbesondere auf den Seiten 5 und 6 auf den Umgang mit Risikopersonen ein. Ulla Schmidt, die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe sagt: Menschen mit Behinderung in Wohnstätten müssen geschützt werden. Vor Ansteckung mit der Krankheit und vor Einsamkeit. mehr dazu

Lockerung der Besuchsverbote in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen

Zum 1. Juli 2020 wurde eine Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen erlassen. Hierzu zählen auch gemeinschaftliche Wohnformen für Menschen mit Behinderungen. Trotz aller Beschränkungen gab es weitere Lockerungen. Keine zeitliche Beschränkung der Besuchszeit, Besuche in den Zimmern wieder möglich, im Regelfall Beschränkung der Besucher auf 2 Personen je Bewohner und Tag, nach Verlassen der Einrichtung (z.B. für einen Spaziergang) müssen Bewohner nicht 14 Tage lang Maske tragen. Besuchswünsche sollen bei der Einrichtung vorab angemeldet werden. Die Besucher*innen müssen von der Einrichtung registriert werden. Der Gesundheitsschutz steht im Vordergrund und die Hygieneregeln müssen unbedingt eingehalten werden. 
CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in der ab 1. September 2020 gültigen Fassung. mehr dazu

Ende Mai hatte das Sozialministerium in einem Schreiben an Pflegeeinrichtungen darauf hingewiesen, dass über die CoronaVO Besuchsregelungen hinausgehende Einschränkungen der Besuche von Heimbewohner*innen nicht rechtens sind. Dies betrifft insbesondere die Beschränkung des Besuchs auf einen Tag pro Woche, auf eine festgelegte Person oder einen kategorischen Ausschluss von Besuchen im Bewohnerzimmer.

Schulische Inklusion kommt bei Corona unter die Räder

Kinder und Jugendliche mit Behinderung dürfen nicht zu Verlierern der Corona-Pandemie werden. Dies fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in einer Stellungnahme.

Schulöffnungen ändern wenig daran, dass Inklusion in der Coronakrise brach liegt. Familien mit beeinträchtigen Kindern und Jugendlichen sind besonders betroffen und fühlen sich weitgehend alleingelassen. mehr dazu

Informationen für verschiedene Zielgruppen

Hinweise für besonders gefährdete Menschen

Ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sowie Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Auch haben Menschen, die auf persönliche Assistenz angewiesen sind, engen Kontakt mit anderen Menschen ohne Möglichkeit, Abstand zu halten. Der Verein SOZIALHELDEN e.V. hat Informationen zusammengefasst. mehr dazu

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet aktuelle und fachlich gesicherte Informationen zu Anzeichen, Testverfahren und warum ältere Menschen besonders gefährdet sind. Außerdem gibt es Informationen und Wissenswertes zur häuslichen Quarantäne. mehr dazu

Expertinnen des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim bietet Menschen über 65 Jahren telefonisch eine psychiatrische und psychologische Beratung an. Montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, Telefonnummer 0621 1703-3030. mehr dazu

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) des ZsL bietet eine Beratungs-Hotline "Selbstbestimmt Leben“. Daneben sind auch Online-Gruppenangebote geplant, um Menschen mit Behinderungen zusammenzubringen und die Situation so gemeinsam besser meistern zu können. Die Beratungshotline ist unter Tel.  0157  34441934 erreichbar.

Informationen in Leichter oder Einfacher Sprache

Für viele Menschen mit Behinderung ist es gerade schwer.
Dafür gibt es eine besondere Telefon-Nummer.
Die besondere Telefon-Nummer ist 0157 34441934
Dazu Information in Leichter Sprache.

Einfach Heidelberg e.V. informiert zum Schutz gegen das Corona-Virus.

Neue Zeitung in leichter Sprache: aktuell zum Corona-Virus. mehr dazu (1,319 MB)

Zwei Lehrerinnen haben Videos „Corona Virus einfach erklärt“ erstellt. mehr dazu

Auch vom Sozialministerium gibt es einen Film. mehr dazu

Informationen zum Schutz vor dem Corona-Virus gibt es auch als Plakat (899,7 KB)zum Ausdrucken oder als Übersichtstext zusammengefasst. mehr dazu (315,3 KB)

Hinweise für Autist*innen

Auf dieser Webseite gibt es Tipps und Tricks, um als Autist*in durch die Krise zu kommen.

Hinweise für blinde und sehbehinderte Menschen

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. hat in einem neuen Internet-Angebot nützliche Informationen zusammengestellt. Das Angebot wird ergänzt und aktualisiert. mehr dazu

Auch der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. hat einige Tipps und Informationen thematisch gegliedert und zusammengestellt.

Hinweise für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Die aktuelle Situation ist für Angehörige von Menschen mit Demenz sehr belastend. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. hat Überlegungen und Anregungen zur Unterstützung zusammengestellt. mehr dazu

Hinweise für Menschen mit Hörbehinderung

Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg hat auf seiner Homepage eine Informationsseite mit ausführlichen Informationen über Corona eingestellt. mehr dazu
Hier finden Sie eine E-Mail-Fax-Vorlage (192,8 KB), die Sie an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt richten können und hier eine Vorlage (1,374 MB)für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg bietet einen Video-Chat, bei dem Fragen zu Corona in Deutscher Gebärdensprache gestellt werden können. mehr dazu

Die Berater*innen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) bieten zusätzlich zu ihren Beratungen Informationen, Unterstützung und Unterhaltung für Menschen mit Hörbehinderung per Videochat. mehr dazu
Ege Karar: E-Mail: e.karar-eutb@lv-gl-bw.de - montags und dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr 
Benjamin Gutwein: E-Mail: b.gutwein-eutb@lv-gl-bw.de - mittwochs und donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ein Faxformular bei Corona-Verdacht entwickelt.

Behördenauskunft ohne Worte: Das 115-Gebärdentelefon

Möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern sollen allgemeine Informationen und Leistungen der öffentlichen Verwaltung zur Verfügung stehen. Mit Hilfe des 115-Gebärdentelefons beantworten Ihnen gehörlose und hörbehinderte Beraterinnen und Berater gerne Ihre Fragen zu Leistungen der öffentlichen Verwaltung. mehr dazu

Hilfe bei psychischer Belastung

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen wie Isolation stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe will Betroffene daher mit digitalen Angeboten unterstützen. mehr dazu

Das Ministerium für Soziales und Integration hat gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet. Die kostenfreie Nummer 0800 377 377 6 ist ab sofort freigeschaltet. Expertinnen und Experten stehen täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. mehr dazu

Die Telefonseelsorge steht auch in dieser schwierigen Zeit beratend zur Seite. Sie ist erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123. Ihr Anruf ist kostenfrei.

Hilfe bei häuslicher Gewalt: "Stärker als Gewalt"

Die Corona-Pandemie schränkt das tägliche Leben stark ein. Quarantäne und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften - in dieser Situation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Gleichzeitig wird es für Betroffene schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. 

„Stärker als Gewalt“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die Initiative will erreichen, dass mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben und sich wehren, wenn sie von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind. Mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen sollen darin bestärkt werden, hinzusehen und ihnen zu helfen. In der Corona-Krise sollen mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ alle Betroffenen Hilfe finden, die zu Hause von Gewalt bedroht sind.

Informationen in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache stehen auf der Website „Stärker als Gewalt“ zur Verfügung.

Unterstützungsangebote in Heidelberg

Sozialberatung

Sozialberatung trotz - und wegen - der Krise und Hilfe in existenzieller Not bieten verschiedene Anbieter von Sozialberatungen, unter anderem
Arbeiterwohlfahrt, Telefon 06221 392114 oder leuzinger@awo-heidelberg.de
Caritas, Telefon 06221 33030 oder caritas@caritas-heidelberg.de
Deutsches Rotes Kreuz, Telefon 06221 90100 oder servicezentrale@drk-rn-heidelberg.de
Diakonie, Telefon 06221 53750 oder diakonie@dwhd.de
Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg, Telefon 06221 9052414 oder sozialdienst@jkg-heidelberg.org
VbI (im Auftrag des Paritätischen), Telefon 06221 970366 oder sozialberatung@vbi-heidelberg.de
An jedem Wochentag finden Sie in Heidelberg eine Anlaufstelle für Allgemeine Sozialberatung in verschiedenen Stadtteilen. mehr dazu

Versorgung mit Dingen des alltäglichen Bedarfs

Gerade Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen zählen zu den besonders gefährdeten  Personengruppen und sollten Ansteckungsrisiken vermeiden. Damit die Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs dennoch sichergestellt werden kann, haben sich Unterstützungsnetzwerke gebildet.  Nehmen Sie diese Unterstützungsangebote an!

Die Initiative „Quaranteen“ bietet Hilfe für Menschen, die zur Risikogruppe gehören und sich aufgrund der Corona-Pandemie so wenig wie möglich unter Menschen aufhalten wollen oder dürfen. Da die Zahl der Neuinfektionen wieder massiv ansteigt und damit auch das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, fährt „Quaranteen“ das Netzwerk wieder hoch und die Studierenden sind bereit, Aufträge entgegenzunehmen. Kontakt unter Telefon: 0152 06182379 oder per E-Mail quaranteen.hd@gmail.com

Viele Tafelläden mussten schließen, es wurden jedoch andere Möglichkeiten der Verteilung geschaffen. mehr dazu (491,2 KB)
Die Südstadt-Tafel richtet eine Verteilung in der benachbarten Kirche St. Michael ein. Dies können Sie nutzen, wenn Sie einen Kundenausweis des Tafelladens haben. mehr dazu (174,5 KB)
Menschen mit Behinderung sollten die örtlichen Hilfsangebote zur Abholung nutzen.

manna gibt Backwaren aus. Dienstags und donnerstags von 9 bis 11 Uhr werden für Menschen mit kleinem Geldbeutel gespendete Backwaren im manna-Café in der Plöck 18 ausgegeben. mehr dazu

Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Heidelberg vermittelt Freiwillige an Hilfesuchende aus Risikogruppen oder in Quarantäne, die durch die momentane Situation in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. mehr dazu

Für alle, die Hilfe brauchen (Einkäufe und Besorgungen.....), bieten auch "Fridays for Future" ihre Unterstützung an, der Transport wird mit Lastenrädern organisiert. Kontakt per Mail oder Telefon 017627005723.

Auch über Kirchengemeinden wird Hilfe angeboten: So beispielsweise im Stadtteil Wieblingen: Die Aktionen von Kreuzgemeinde und St-Bartholomäus-Gemeinde werden ökumenisch koordiniert. Kontaktaufnahme ist per Mail möglich. Außerdem kann man sich telefonisch täglich zwischen 10-14 Uhr oder per SMS unter der Nummer 0157 33958549 melden.

Folgende Sanitätshäuser bieten einen Lieferservice an:
- adViva GmbH, Telefon 06221 73923-0
- GHD Sanitätshaus, Telefon 06221 70540
- Maisch Orthopädie Technik Zentrum Wieblingen GmbH, Telefon 06221 82020
- Sanitätshaus Beck e.K. Dossenheim, Telefon 06221 876670
- Sanitätshaus Mayer & Rexing GmbH, Telefon 06221 7558230
- Sanitätshaus Kiefer KG, Telefon 06221 20360
- Sanitätshaus Schneider GmbH & Co. KG Leimen, Telefon 06224 1757800

Weitere wichtige Informationen

Digitale Unterstützung für Menschen mit Behinderung

Mit dem Projekt „Connect – Wir stärken soziale Teilhabe“ unterstützt die Bürgerstiftung Heidelberg diejenigen Menschen, deren Leben durch die Auswirkungen der Corona-Krise stark eingeschränkt ist. Dazu zählen auch die Menschen mit Behinderung im Wohnverbund der Lebenshilfe Heidelberg, die sich über eine Spende von mehreren Tablets samt Lausprechern freuen können. mehr dazu

Hilfsprogramm der Aktion Mensch zur Sicherung von Arbeitsplätzen

Die Aktion Mensch möchte gemeinnützige Inklusionsunternehmen und von der Aktion Mensch geförderte Zuverdienstbetriebe mit dem Förderprogramm: Aktion Neue Corona - Soforthilfe unterstützen. mehr dazu

Hilfen für Soziale Dienstleistende und Einrichtungen der Fürsorge

Der Bund hat neben Soforthilfen für die Wirtschaft auch ein Sozialschutz-Paket geschnürt. Es umfasst unter anderem Hilfen für Soziale Dienstleistende und Einrichtungen der Fürsorge. Das Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ gibt dazu weitere Informationen. mehr dazu

Wer erhält lebensrettende Behandlungen, falls die Kapazitäten nicht für alle reichen?

In der Presse liest man von der sogenannten Triage. Das bedeutet, dass entschieden werden muss, wer Hilfe bekommt. Bei einem schweren Verlauf einer Erkrankung mit dem Corona-Virus kann eine Beatmung notwendig werden. In Ländern wie Italien kam es so weit, dass die Beatmungsgeräte nicht ausreichen. Wer soll darüber entscheiden, wer in einem solchen Fall intensivmedizinische Behandlung erhält? Wann wird eine Behandlung als nicht vielversprechend angesehen und deshalb nicht durchgeführt? Was bedeutet das für Menschen mit Behinderungen und alte Menschen?

Der deutsche Ethik-Rat hat über diese Fragen diskutiert und Empfehlungen abgegeben.

Sieben medizinische Fachgesellschaften veröffentlichten Handlungsempfehlungen, um Ärzt*innen und Mediziner*innen Orientierung bei der Frage zu geben, welche Patient*innen lebensrettende Behandlungen erhalten sollen und welche nicht. 

Diese Empfehlungen der medizischen Fachgesellschaften werden seitens der Behindertenbewegung heftig krisiert, da nach deren Auffassung beispielsweise Menschen mit neuromuskulären und neurologischen Erkrankungen dadurch diskriminiert werden. Die Aktions-Plattform AbilityWatch e.V. kritisiert die Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften scharf.

Runder Tisch "Triage" durch die LIGA Selbstvertretung (DPO Deutschland), die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) sowie das Forum behinderter Juristinnen und Juristen (FbJJ) als (zeitlich begrenzte) Online-Diskussion ins Leben gerufen. Dieses partizipative Format des runden Tisches soll zur Meinungsbildung genutzt werden und zur Aufforderung an den Deutschen Bundestag, nicht länger zum Thema „Triage“ zu schweigen. mehr dazu

Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht zu verfassen. Gerade wenn es um die Frage einer intensivmedizinischen Behandlung mit invasiver Behandlung wie bei einer schweren Corona-Erkrankung geht, ist es wichtig, sich mit den eigenen Wünschen auseinandergesetzt und diese formuliert zu haben.

Häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Der Berufsverband Österreichischer Psycholog*innen hat eine Internetseite mit Informationen und Tipps eingerichtet, damit es besser gelingt auf soziale Kontakte zu verzichten. Dort gibt es Informationsblätter in verschiedenen Sprachen zur Unterstützung, diese herausfordernde Zeit gut zu überstehen. mehr dazu