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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos
www.heidelberg.de/
behindertenbeauftragte

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Corona-Pandemie

Weltweit kämpfen Menschen und Staaten damit, Erkrankungen mit dem Corona-Virus zu verhindern. Dazu gibt es wichtige Hinweise und Vorschriften. Bitte beachten Sie diese. Damit sich das Virus nicht weiterverbreiten kann. Es gibt auch Unterstützungsangebote, damit Ihre Versorgung sichergestellt ist. All das haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die Aktion Mensch bündelt barrierefreie Informationen und aktualisiert diese laufend. mehr dazu

Weitere Informationen zum Infektionsschutz finden Sie auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die BZgA hat außerdem Erklärvideos herausgegeben. mehr dazu

Die Landesregierung Baden-Württemberg aktualisiert ständig die Corona-Verordnungen je nach Entwicklung der Pandemie. Das Sozialministerium bündelt die Informationen. mehr dazu

Über die Lage in Heidelberg informiert die Stadt Heidelberg. mehr dazu

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung berät weiterhin - auch zu allen Themen und Fragen, die rund um Teilhabe wegen und während der Corona-Pandemie auftauchen und Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen beschäftigen. Erreichbar per Mail, telefonisch unter 06221 161331 zu den bekannten Sprechzeiten (Montag und Mittwoch von  10 bis 12 Uhr, Donnerstag von 14 bis 16 Uhr) und persönlich in den Beratungsräumen (wichtig: nur nach vorheriger Terminvereinbarung!).
Im August macht die EUTB-Beratungsstelle Sommerpause und ab September findet wieder Beratung statt.  

Das Selbsthilfebüro öffnet seine Räume wieder. Treffen unter Einhaltung der Corona-Regeln sind wieder möglich. mehr dazu

Corona-Warn-App steht zum download bereit

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob es Kontakt mit einer Corona-infizierten Person gab und ob sich daraus ein Ansteckungsrisiko Corona ergibt. Die Daten werden dezentral auf dem eigenen Handy gespeichert. Download und Nutzung der App ist vollkommen freiwillig. Die App ist kostenlos. Weitere Informationen und Download-Möglichkeit auf den Seiten der Bundesregierung.
Informationen in Leichter Sprache und in Gebärdensprache. mehr dazu

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes

In der neuesten Verordnung hat das Land auch weitere Lockerungen bei den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verkündet. mehr dazu

Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung

Die Maskenpflicht und das Abstandsgebot gelten weiterhin. 
Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen
- im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen, und
- in Läden und Einkaufszentren
eine Alltagsmaske oder eine andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Was muss beachten, wenn man eine Mund-Nasen-Maske trägt? Das erklärt die Stadt Mannheim in Leichter Sprache (214,3 KB). Das gilt auch für Heidelberg.

Folgende gesundheitliche Ausnahmen und Ausnahmen für Menschen mit Behinderung gibt es:
Wenn aus medizinischen Gründen keine Maske getragen werden kann, entfällt die Maskenpflicht. Sofern dies nicht offensichtlich ist, ist für spätere Kontrollen ein Nachweis erforderlich. Dies kann beispielsweise durch eine ärztliche Bestätigung erfolgen.
Auch für Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung keine Masken auf- oder absetzen können, besteht keine Maskenpflicht.
Auch schwerhörige oder gehörlose Menschen, die auf das Mundbild oder eine besonders deutliche Aussprache in der Kommunikation angewiesen sind sowie deren Begleitpersonen müssen keine Maske tragen.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Befreiung von der Maskenpflicht mit ärztlichem Attest
Die Kommunale Behindertenbeauftragte wirbt um Verständnis, wenn Menschen aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.

Es häufen sich Rückmeldungen von Betroffenen, die wegen der ärztlich bestätigten Ausnahme von der Maskenpflicht Probleme bekommen haben. Daher wirbt die Kommunale Behindertenbeauftragte für Verständnis und Rücksichtnahme. mehr dazu

Für viele Menschen ist es gut und wichtig, die Lippenbewegungen beim Sprechen und die Mimik zu sehen. Eine Gemeinschaftsinitiative in Mannheim hat sich auf den Weg gemacht und eine „Maske mit BLICK“ entwickelt. mehr dazu

DER PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und der Landesverband der Gehörlosen bitten um Rücksicht auf hörbehinderte Menschen: "Wir möchten die Öffentlichkeit bitten, in diesen Zeiten besonders aufmerksam gegenüber gehörlosen Menschen zu sein. Die Maskenpflicht beeinträchtigt die ohnehin schwierigen Kommunikationsbedingungen noch zusätzlich, mit denen die Betroffenen tagtäglich in ihrem Alltag konfrontiert sind“, so die Vorstandsvorsitzende. mehr dazu

Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg hat dazu Informationen in einem Merkblatt zusammengestellt. Auch informiert er, wo man Masken mit durchsichtigem Mundbereich kaufen kann.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. hält Masken mit Sichtfenster nicht für eine allgemeingültige Lösung. Er fordert: "Die Möglichkeiten der Kommunikation müssen vielfältiger sein!" mehr dazu

Unterstützung sehbehinderter und blinder Menschen

Wie können sehende Menschen in Corona-Zeiten sehbehinderte und blinde Menschen unterstützen? Wie viel Hilfe ein sehbehinderter Mensch braucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab und Hilfe anzubieten, ist niemals falsch und auch aus sicherer Entfernung möglich. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. hat eine Umfrage durchgeführt, welche Unterstützung von den Betroffenen gewünscht ist. mehr dazu

Corona-Maßnahmen rechtfertigen keine Diskriminierung!

Beim Einkaufen, in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen müssen derzeit Mund-Nasen-Masken getragen werden. Wie oben erläutert gibt es Ausnahmen aus „medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen“ (z.B. Behinderung, Asthma). Viele Geschäfte darf man nur mit einem Einkaufswagen betreten. Dies ist für Menschen, die auf Hilfsmittel wie Rollstuhl, Rollator oder andere Gehhilfen angewiesen sind, nicht möglich. 
Wenn deshalb der Zutritt verweigert wird, handelt es sich um eindeutige Verstöße gegen das Antidiskriminierungsgesetz (AGG). "Die Maskenpflicht oder auch die Einkaufswagenpflicht ist an sich eine neutrale Regelung. Sie trägt dazu bei, das Infektionsrisiko zu senken. Sie ist insofern sachlich gerechtfertigt." so der Landesverband der Körper- und Mehrfachbehinderten Baden-Württemberg. Er weist darauf hin, dass die Maßnahme verhältnismäßig sein muss (§ 3 Abs. 2 AGG). Da aufgrund behinderungsbedingter Einschränkungen das Befolgen der Regel nicht möglich ist, muss eine Ausnahme vorgesehen werden. Dadurch kann sich zwar im Einzelfall das Infektionsrisiko erhöhen – aber in einem zu vernachlässigendem Umfang. Die Ungleichbehandlung ist deshalb auch nicht zur Vermeidung von Gefahren, der Verhütung von Schäden oder anderen Zwecken vergleichbarer Art (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 AGG) gerechtfertigt – und ist somit ein klarer Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat bereits etliche solcher Fälle in Zeiten von Corona gesammelt und veröffentlicht. Wenn Sie von solchen Diskriminierungen betroffen sind, können Sie sich dagegen wehren! Auch in Heidelberg gibt es dafür Anlaufstellen. mehr dazu

Vielfach wurde Menschen mit Behinderungen der Zutritt zu Ladengeschäften und Verkehrsmittel untersagt. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. hat sich dafür eingesetzt, auf die Ausnahmeregelung hinzuweisen und besser zu kommunizieren. Sozialminister Lucha MdL hat Mitte Juni an den Handelsverband sowie an die Verkehrsunternehmen geschrieben und diese auf die geltenden Ausnahmen hingewiesen. Darin heißt es unter anderem:„Das Hausrecht eines Ladeninhabers findet seine Grenze, wenn gegen die Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) verstoßen wird. Ein Verstoß gegen das AGG und mithin eine Diskriminierung liegt vor, wenn einer Person der Zutritt zu einem Geschäft verwehrt wird, für die aus oben genannten Gründen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) unzumutbar ist.“ Trotzdem bleibt es ein leidiges Thema und der Landesverband hat es unter unser „Ärger der Woche“ erneut im lvkm-Blog „inklusiv im Krokodil“ aufgegriffen. mehr dazu

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat ihre Einschätzung zur Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen durch die Verweigerung von Ausnahmen von der Maskenpflicht veröffentlicht. Bei der Zutrittsverweigerung berufen sich die Geschäftsinhabenden regelmäßig auf ihr Hausrecht und auf entsprechende Verfügungen der Länder. Gleichzeitig schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) Kund*innen davor, wegen einer Behinderung benachteiligt zu werden. mehr dazu

Zur Bedrohung durch das Virus kommen Hass und Ausgrenzung

Die Zahl der Diskriminierungsfälle im Zusammenhang mit COVID-19 steigt. Dazu hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eine Pressemeldung herausgegeben. mehr dazu

Diversity in Zeiten von Corona

Die Welt scheint aufzuatmen, Lockerungen winken und doch geht es für manche erst richtig los. Ein Kommentar des BiBeZ e.V. zum Diversity-Tag am 26. Mai. mehr dazu

Corona-Maßnahmen mit Fingerspitzengefühl umsetzen

Der Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb), die Interessenvertretung aller Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten in Heidelberg, hat eine Pressemitteilung herausgegeben und fordert die Betreiber von Geschäften, aber auch unsere Mitbürger*innen dazu auf, in diesen Zeiten sensibler mit Menschen mit Behinderungen umzugehen. mehr dazu

Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu Prävention und Management von Covid-19 in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Das Robert-Koch-Institut hat in seine Empfehlungen zu Prävention und Management von Covid-19 auch die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung aufgenommen. Die aktualisierten Empfehlungen wurden nun veröffentlicht.

Lockerung der Besuchsverbote in Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen

Zum 1. Juli 2020 (befristet bis 31. August 2020) wurde eine neue Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen erlassen. Hierzu zählen auch gemeinschaftliche Wohnformen für Menschen mit Behinderungen. Trotz aller Beschränkungen gibt es nun weitere Lockerungen. Keine zeitliche Beschränkung der Besuchszeit, Besuche in den Zimmern wieder möglich, im Regelfall Beschränkung der Besucher auf 2 Personen je Bewohner und Tag, nach Verlassen der Einrichtung (z.B. für eine Spaziergang) müssen Bewohner nicht 14 Tage lang Maske tragen. Besuchswünsche sollen bei der Einrichtung vorab angemeldet werden. Die Besucher*innen müssen von der Einrichtung registriert werden. Der Gesundheitsschutz steht im Vordergrund und die Hygieneregeln müssen unbedingt eingehalten werden. mehr dazu

Ende Mai hat das Sozialministerium in einem Schreiben an Pflegeeinrichtungen darauf hingewiesen, dass über die CoronaVO Besuchsregelungen hinausgehende Einschränkungen der Besuche von Heimbewohner*innen nicht rechtens sind. Dies betrifft insbesondere die Beschränkung des Besuchs auf einen Tag pro Woche, auf eine festgelegte Person oder einen kategorischen Ausschluss von Besuchen im Bewohnerzimmer.

Aufhebung der Quarantäne-Empfehlung in Alten- und Pflegeheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg teilt mit, dass in die Einrichtungen zurückkehrende Personen nicht mehr pauschal als ansteckungsverdächtig zu betrachten sind. Die Empfehlung zur Durchführung einer 14-tägigen Quarantäne wird deshalb aufgehoben.

Schulische Inklusion kommt bei Corona unter die Räder

Kinder und Jugendliche mit Behinderung dürfen nicht zu Verlierern der Corona-Pandemie werden. Dies fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Sonderpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in einer Stellungnahme.

Schulöffnungen ändern wenig daran, dass Inklusion in der Coronakrise brach liegt. Familien mit beeinträchtigen Kindern und Jugendlichen sind besonders betroffen und fühlen sich weitgehend alleingelassen. mehr dazu

Corona-Krise im historischen Gedächtnis der Stadt verankern

Das Heidelberger Stadtarchiv sammelt Eindrücke und Erinnerung über die Zeit der Corona-Pandemie in Heidelberg. Tragen Sie dazu bei, dass auch die Sichtweise von Menschen mit Behinderungen in das historische Gedächtnis der Stadt einfließt! mehr dazu

Online-Umfrage: COVID-19 Monitoring der Rechte von Menschen mit Behinderungen

Ein Verbund internationaler Menschenrechtsorganisationen will weltweit ein besseres Verständnis für die Herausforderungen, vor denen Menschen mit Behinderungen durch Covid-19 stehen, bekommen. Sie führen dazu eine Online-Befragung durch.

Informationen für verschiedene Zielgruppen

Hinweise für besonders gefährdete Menschen

Ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen sowie Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Auch haben Menschen, die auf persönliche Assistenz angewiesen sind, engen Kontakt mit anderen Menschen ohne Möglichkeit, Abstand zu halten. Der Verein SOZIALHELDEN e.V. hat Informationen zusammengefasst. mehr dazu

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet aktuelle und fachlich gesicherte Informationen zu Anzeichen, Testverfahren und warum ältere Menschen besonders gefährdet sind. Außerdem gibt es Informationen und Wissenswertes zur häuslichen Quarantäne. mehr dazu

Expertinnen des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim bietet Menschen über 65 Jahren telefonisch eine psychiatrische und psychologische Beratung an. Montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, Telefonnummer 0621 1703-3030. mehr dazu

Die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) des ZsL bietet eine Beratungs-Hotline "Selbstbestimmt Leben“. Daneben sind auch Online-Gruppenangebote geplant, um Menschen mit Behinderungen zusammenzubringen und die Situation so gemeinsam besser meistern zu können. Die Beratungshotline ist unter Tel.  0157  34441934 erreichbar.

Informationen in Leichter oder Einfacher Sprache

Einfach Heidelberg e.V. informiert zum Schutz gegen das Corona-Virus.

Neue Zeitung in leichter Sprache: aktuell zum Corona-Virus. mehr dazu (1,319 MB)

Zwei Lehrerinnen haben Videos „Corona Virus einfach erklärt“ erstellt. mehr dazu

Auch vom Sozialministerium gibt es einen Film. mehr dazu

Informationen zum Schutz vor dem Corona-Virus gibt es auch als Plakat (899,7 KB)zum Ausdrucken oder als Übersichtstext zusammengefasst. mehr dazu (315,3 KB)

Hinweise für Autist*innen

Auf dieser Webseite gibt es Tipps und Tricks, um als Autist*in durch die Krise zu kommen.

Hinweise für blinde und sehbehinderte Menschen

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. hat in einem neuen Internet-Angebot nützliche Informationen zusammengestellt. Das Angebot wird ergänzt und aktualisiert. mehr dazu

Der Referent für elektronische Hilfsmittel für blinde Menschen, Christian Stahlberg, informiert über ein kostenloses Angebot von JAWS, Zoomtext, Fusion und Supernova. Für alle, die im Homeoffice arbeiten, aber nicht die richtige Software-Ausstattung dafür haben, könnte dieses Angebot von den Firmen Vispero und Dolphin eine kleine Hilfe sein.

Vispero bietet für berufliche Zwecke kostenlose Aktivierungen an, die 90 Tage bzw. bis zum 30. Juni 2020 die uneingeschränkte Nutzung der Programme JAWS, Zoomtext oder Fusion ermöglichen.
 
Laut Auskunft zweier Hilfsmittelfirmen steht allen Vispero-Händlern die Möglichkeit offen, solche Lizenzen für Kunden zu beantragen. Es dauert meist nur 24 Stunden, bis der Freischaltcode da ist. Setzen Sie sich bei Bedarf bitte mit der Bezugsquelle in Verbindung, von der Sie Ihre Hilfsmittelausstattung erhalten haben. Wenn Sie einen beruflichen Bedarf deutlich machen können, wird man Ihnen sicher helfen.

Auch Dolphin bietet für sein Programm Supernova Hilfe an. Hier sind Lizenzen auf eine 30-tägige Nutzung beschränkt. Bitte kontaktieren Sie bei Bedarf ebenfalls die Bezugsquelle, von der Sie ihren Supernova Screenreader oder die Supernova Großschrift-Software bekommen haben.

Herr Stahlberg ist per E-Mail christian.stahlberg@bbsb.org oder telefonisch unter 0911 3940067 erreichbar.

Auch der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. hat einige Tipps und Informationen thematisch gegliedert und zusammengestellt.

Hinweise für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Die aktuelle Situation ist für Angehörige von Menschen mit Demenz sehr belastend. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. hat Überlegungen und Anregungen zur Unterstützung zusammengestellt. mehr dazu

Hinweise für an Depression erkrankte Menschen

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen wie Isolation stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe will Betroffene daher mit digitalen Angeboten unterstützen. mehr dazu

Hinweise für Menschen mit Hörbehinderung

Das Team des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Baden-Württemberg e.V. hat eine Stellungnahme zur Situation von Menschen mit Hörbehinderungen veröffentlicht. mehr dazu

Das TV-Team der badischen Landeskirche war zu Gast bei der Hobbyschneiderin Silke Rönspies, die auch durchsichtige Masken fertigt und bei der Gemeindepfarrerin für die Hörgeschädigtengemeinde Heidelberg-Mannheim, Melanie Keller-Stenzel. mehr dazu

Zu Arbeitsrechtlichen Fragen und Antworten hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Homepage viele Informationen in DGS eingestellt. mehr dazu

Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg hat auf seiner Homepage eine Informationsseite mit ausführlichen Informationen über Corona eingestellt. mehr dazu
Hier finden Sie eine E-Mail-Fax-Vorlage (192,8 KB), die Sie an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt richten können und hier eine Vorlage (1,374 MB)für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg bietet einen Video-Chat, bei dem Fragen zu Corona in Deutscher Gebärdensprache gestellt werden können. mehr dazu

Die Berater*innen der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) bieten zusätzlich zu ihren Beratungen Informationen, Unterstützung und Unterhaltung für Menschen mit Hörbehinderung per Videochat. mehr dazu
Ege Karar: E-Mail: e.karar-eutb@lv-gl-bw.de - montags und dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr 
Benjamin Gutwein: E-Mail: b.gutwein-eutb@lv-gl-bw.de - mittwochs und donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ein Faxformular bei Corona-Verdacht entwickelt.

In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass der Landesverband der Gehörlosen Notfallausweise erstellt hat. Darin können Menschen mit Hörbehinderung Angaben über ihre Person und ihre Gesundheit machen. Im medizinischen Notfall kann dieser Ausweis z.B. dem Notarzt oder dem Personal im Krankenhaus wichtige Informationen liefern. In der Geschäftsstelle können noch ein paar Restexemplare bestellt werden.

Tele-Unterricht in Deutscher Gebärdensprache

Der MDR stellt jeden Tag für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren eine Schulstunde online – auch in Gebärdensprache. mehr dazu

Behördenauskunft ohne Worte: Das 115-Gebärdentelefon

Möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern sollen allgemeine Informationen und Leistungen der öffentlichen Verwaltung zur Verfügung stehen. Mit Hilfe des 115-Gebärdentelefons beantworten Ihnen gehörlose und hörbehinderte Beraterinnen und Berater gerne Ihre Fragen zu Leistungen der öffentlichen Verwaltung. mehr dazu

Hilfe bei psychischer Belastung

Das Ministerium für Soziales und Integration hat gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet. Die kostenfreie Nummer 0800 377 377 6 ist ab sofort freigeschaltet. Expertinnen und Experten stehen täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. mehr dazu

Die Telefonseelsorge steht auch in dieser schwierigen Zeit beratend zur Seite. Sie ist erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123. Ihr Anruf ist kostenfrei.

Hilfe bei häuslicher Gewalt: "Stärker als Gewalt"

Die Corona-Pandemie schränkt das tägliche Leben stark ein. Quarantäne und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften - in dieser Situation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Gleichzeitig wird es für Betroffene schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. 

„Stärker als Gewalt“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die Initiative will erreichen, dass mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben und sich
wehren, wenn sie von körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen sind. Mehr Menschen im Umfeld von betroffenen Personen sollen darin bestärkt werden, hinzusehen und ihnen zu helfen. In der Corona-Krise sollen mit der Aktion „Zuhause nicht sicher?“ alle Betroffenen Hilfe finden, die zu Hause von Gewalt bedroht sind.

Informationen in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache stehen auf der Website „Stärker als Gewalt“ zur Verfügung.

Unterstützungsangebote in Heidelberg

Sozialberatung

Sozialberatung trotz - und wegen - der Krise und Hilfe in existenzieller Not bieten verschiedene Anbieter von Sozialberatungen, unter anderem
Arbeiterwohlfahrt, Telefon 06221 392114 oder leuzinger@awo-heidelberg.de
Caritas, Telefon 06221 33030 oder caritas@caritas-heidelberg.de
Deutsches Rotes Kreuz, Telefon 06221 90100 oder servicezentrale@drk-rn-heidelberg.de
Diakonie, Telefon 06221 53750 oder diakonie@dwhd.de
Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg, Telefon 06221 9052414 oder sozialdienst@jkg-heidelberg.org
VbI (im Auftrag des Paritätischen), Telefon 06221 970366 oder sozialberatung@vbi-heidelberg.de
An jedem Wochentag finden Sie in Heidelberg eine Anlaufstelle für Allgemeine Sozialberatung in verschiedenen Stadtteilen. mehr dazu

Versorgung mit Dingen des alltäglichen Bedarfs

Gerade Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen zählen zu den besonders gefährdeten  Personengruppen und sollten Ansteckungsrisiken vermeiden. Damit die Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs dennoch sichergestellt werden kann, haben sich Unterstützungsnetzwerke gebildet.  Nehmen Sie diese Unterstützungsangebote an!

Viele Tafelläden mussten schließen, es wurden jedoch andere Möglichkeiten der Verteilung geschaffen. mehr dazu (491,2 KB)
Die Südstadt-Tafel richtet eine Verteilung in der benachbarten Kirche St. Michael ein. Dies können Sie nutzen, wenn Sie einen Kundenausweis des Tafelladens haben. mehr dazu (174,5 KB)
Menschen mit Behinderung sollten die örtlichen Hilfsangebote zur Abholung nutzen.

manna gibt Backwaren aus. Dienstags und donnerstags von 9 bis 11 Uhr werden für Menschen mit kleinem Geldbeutel gespendete Backwaren im manna-Café in der Plöck 18 ausgegeben. mehr dazu

Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Heidelberg vermittelt Freiwillige an Hilfesuchende aus Risikogruppen oder in Quarantäne, die durch die momentane Situation in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. mehr dazu

Für alle, die Hilfe brauchen (Einkäufe und Besorgungen.....), bieten auch "Fridays for Future" ihre Unterstützung an, der Transport wird mit Lastenrädern organisiert. Kontakt per Mail oder Telefon 017627005723.

Auch über Kirchengemeinden wird Hilfe angeboten: So beispielsweise im Stadtteil Wieblingen: Die Aktionen von Kreuzgemeinde und St-Bartholomäus-Gemeinde werden ökumenisch koordiniert. Kontaktaufnahme ist per Mail möglich. Außerdem kann man sich telefonisch täglich zwischen 10-14 Uhr oder per SMS unter der Nummer 0157 33958549 melden.

Eine Übersicht über Geschäfte, die einen Lieferservice anbieten, stellt die Rhein-Neckar-Zeitung zur Verfügung.

Die folgenden Sanitätshäuser bieten einen Lieferservice an:
- adViva GmbH, Telefon 06221 73923-0
- GHD Sanitätshaus, Telefon 06221 70540
- Maisch Orthopädie Technik Zentrum Wieblingen GmbH, Telefon 06221 82020
- Sanitätshaus Beck e.K. Dossenheim, Telefon 06221 876670
- Sanitätshaus Mayer & Rexing GmbH, Telefon 06221 7558230
- Sanitätshaus Kiefer KG, Telefon 06221 20360
- Sanitätshaus Schneider GmbH & Co. KG Leimen, Telefon 06224 1757800

Weitere wichtige Informationen

Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen erhalten Ausgleich für den Verdienstausfall in der Corona-Krise

Menschen mit Behinderungen, die im Arbeitsbereich der WfbM beschäftigt sind, haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Durch die Schließung der WfbM in der Corona-Krise haben durch den Wegfall des WfbM-Lohns erhebliche finanzielle Einbußen gedroht. Damit die Beschäftigten nicht nur auf die Grundsicherung verwiesen werden, wurde nun die Ausgleichsabgabe-Verordnung geändert. Die Integrationsämter sollen daraus die Lohnausfälle ausgleichen. Die Regelung ist auf das Jahr 2020 beschränkt. mehr dazu

Neue Corona-Verordnung Werkstätten für behinderte Menschen

Ab 23. Juli 2020 bis 31. August 2020 ist eine neue Corona-Verordnung WfbM in Kraft. Diese Verordnung enthält erneut auch Regelungen für die berufliche Rehabilitation sowie Angebote der Eingliederungshilfe (Interdisziplinäre Frühförderung, heilpädagogische Angebote, Familienentlastende Dienste). Bei diesen Angeboten gibt es keine starren Personenobergrenzen mehr. In den Werkstätten für behinderte Menschen entfallen die Regelungen der Notbetreuung.

Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner fordert auch in der Corona-Krise Recht auf Teilhabe

Die Landesbehindertenbeauftragte stellt in einer Pressemitteilung klar, dass Maßnahmen zum Infektionsschutz Menschen mit Behinderungen und Vorerkrankungen nicht ausschließen dürfen, diese Menschen haben ein Recht auf Teilhabe. mehr dazu

Digitale Unterstützung für Menschen mit Behinderung

Mit dem Projekt „Connect – Wir stärken soziale Teilhabe“ unterstützt die Bürgerstiftung Heidelberg diejenigen Menschen, deren Leben durch die Auswirkungen der Corona-Krise stark eingeschränkt ist. Dazu zählen auch die Menschen mit Behinderung im Wohnverbund der Lebenshilfe Heidelberg, die sich über eine Spende von mehreren Tablets samt Lausprechern freuen können. mehr dazu

Hilfsprogramm der Aktion Mensch zur Sicherung von Arbeitsplätzen

Die Aktion Mensch möchte gemeinnützige Inklusionsunternehmen und von der Aktion Mensch geförderte Zuverdienstbetriebe mit dem Förderprogramm: Aktion Neue Corona - Soforthilfe unterstützen. mehr dazu

Hilfen für Soziale Dienstleistende und Einrichtungen der Fürsorge

Der Bund hat neben Soforthilfen für die Wirtschaft auch ein Sozialschutz-Paket geschnürt. Es umfasst unter anderem Hilfen für Soziale Dienstleistende und Einrichtungen der Fürsorge. Das Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ gibt dazu weitere Informationen. mehr dazu

Wer erhält lebensrettende Behandlungen, falls die Kapazitäten nicht für alle reichen?

In der Presse liest man von der sogenannten Triage. Das bedeutet, dass entschieden werden muss, wer Hilfe bekommt. Bei einem schweren Verlauf einer Erkrankung mit dem Corona-Virus kann eine Beatmung notwendig werden. In Ländern wie Italien kam es so weit, dass die Beatmungsgeräte nicht ausreichen. Wer soll darüber entscheiden, wer in einem solchen Fall intensivmedizinische Behandlung erhält? Wann wird eine Behandlung als nicht vielversprechend angesehen und deshalb nicht durchgeführt? Was bedeutet das für Menschen mit Behinderungen und alte Menschen?

Der deutsche Etihk-Rat hat über diese Fragen diskutiert und Empfehlungen abgegeben.

Sieben medizinische Fachgesellschaften veröffentlichten Handlungsempfehlungen, um Ärzt*innen und Mediziner*innen Orientierung bei der Frage zu geben, welche Patient*innen lebensrettende Behandlungen erhalten sollen und welche nicht. 

Diese Empfehlungen der medizischen Fachgesellschaften werden seitens der Behindertenbewegung heftig krisiert, da nach deren Auffassung beispielsweise Menschen mit neuromuskulären und neurologischen Erkrankungen dadurch diskriminiert werden. Die Aktions-Plattform AbilityWatch e.V. kritisiert die Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaften scharf.

Runder Tisch "Triage" durch die LIGA Selbstvertretung (DPO Deutschland), die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) sowie das Forum behinderter Juristinnen und Juristen (FbJJ) als (zeitlich begrenzte) Online-Diskussion ins Leben gerufen. Dieses partizipative Format des runden Tisches soll zur Meinungsbildung genutzt werden und zur Aufforderung an den Deutschen Bundestag, nicht länger zum Thema „Triage“ zu schweigen. mehr dazu

Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht zu verfassen. Gerade wenn es um die Frage einer intensivmedizinischen Behandlung mit invasiver Behandlung wie bei einer schweren Corona-Erkrankung geht, ist es wichtig, sich mit den eigenen Wünschen auseinandergesetzt und diese formuliert zu haben.

Fachverbände für Menschen mit Behinderung sehen Regelungsbedarf

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung haben eine Stellungnahme zum Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutze der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite vom 20. April 2020 abgegeben. Sie fordern die Absicherung der Interdisziplinären Frühförderung, der Komplexleistung Frühförderung, der Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) und der Medizinischen Zentren für Erwachsene mit intellektuellen Beeinträchtigungen (MZEB) sowie die Kostenübernahme für Schutzausrüstung in Behinderteneinrichtungen.

Menschen mit Behinderungen und alte Menschen: Bedarfe abdecken, Benachteiligung verhindern!

Das Institut für Menschenrechte fordert, dass die coronabedingten Einschränkungen einzelner Menschenrechte verhältnismäßig sein und ständig überprüft werden müssen. mehr dazu

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine Stellungnahme zur aktuellen Corona-Pandemie vorgelegt: "Das Recht auf gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie".
Darin fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte Bund, Länder und Kommunen dazu auf, besondere Gefahrenlagen für Menschen mit Behinderungen zu identifizieren sowie Maßnahmen zu treffen, die ihnen Schutz und Sicherheit gewährleisten. "Restriktionen zur Eindämmung des Corona-Virus dürfen Menschen mit Behinderungen nicht diskriminieren oder besonderen Risiken aussetzen", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts, anlässlich der Veröffentlichung einer Stellungnahme der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts zu den Rechten auf Leben und Gesundheit von Menschen mit Behinderungen. Staatliche Maßnahmen, Informationen der Gesundheitsbehörden sowie Informationen zu Versorgungs- und Unterstützungsleistungen müssten der Öffentlichkeit in Gebärdensprache und allen Arten und Formaten zur Verfügung gestellt werden, einschließlich zugänglicher digitaler Technologie, Untertiteln, Weiterleitungsdiensten, Textnachrichten, leicht lesbarer und einfacher Sprache.

Auch der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, fordert, die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker zu berücksichtigen. mehr dazu

Mitmachaktion „Wir schreiben Zeitgeschichte. Unser Corona-Alltag.“

Der Landesverband der Körper- und Mehrfachbehinderten (LVKM) ruft zu einer Mitmachaktion auf. Gerade für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen und deren Angehörige ist diese Zeit sehr belastend:  Kitas, Schulkindergärten, Schulen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sind seit Wochen zu. Es gibt keine Grup­penangebote der Familienentlastenden Dienste (FED).  Um etwas gegen die Vereinsamung zu tun, ruft der Vernand zur Mitmachaktion „Wir schreiben Zeitgeschichte. Unser Corona-Alltag.“ auf. Gesammelt werden Geschichten, Gedanken, Lieder, Fotos, Freizeittipps gegen den Lagerkoller noch bis zum 30. Juni 2020. Diese werden als Beitrag zur Zeitgeschichte veröffentlicht: "Denn irgendwann blicken wir zurück und fragen uns, wie es war, damals während der Corona-Krise.", so der LVKM.

Familien allein zuhause: Blog zur Situation von Eltern behinderter Kinder in Corona-Zeiten

Alle Familien stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Umso größer sind diese jedoch für Familien mit behinderten Kindern. Darüber berichtet niemand. Die Familien sind schon in "Normalzeiten" stark belastet. Nun  sind sie in eine Extremsituation, weil alle Entlastungs- und Unterstützungsangebote weggefallen sind: Schulkindergarten, Schule, Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätten – alles ist zu. Wann und wie es weitergeht, weiß derzeit niemand. Familienentlastende Dienste mussten ihre gruppenbezogene Angebote einstellen. Opas und Omas fallen ebenso als Betreuungspersonen aus, da sie vielfach selbst zu den Risikogruppen zählen. Der Landesverband der Körper- und Mehrfachbehinderten berichtet darüber im Blog „Inklusiv im Krokodil“.

Häusliche Isolation und Quarantäne gut überstehen

Der Berufsverband Österreichischer Psycholog*innen hat eine Internetseite mit Informationen und Tipps eingerichtet, damit es besser gelingt auf soziale Kontakte zu verzichten. Dort gibt es Informationsblätter in verschiedenen Sprachen zur Unterstützung, diese herausfordernde Zeit gut zu überstehen. mehr dazu 

Teilnehmende gesucht: Forschungsprojekt zur Angst in Zusammenhang mit der Pandemie

Eine Arbeitsgruppe für Angsterkrankungen der Charité – Universitätsmedizin Berlin – untersucht im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts die Angst, die in Zusammenhang mit der Pandemie des SARS-CoV-2 („Corona-Virus“) in der Allgemeinbevölkerung in Deutschland auftritt. Dazu werden Teilnehmende gesucht. mehr dazu