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Der Europäische Sozialfonds

in Heidelberg

Mitglieder des ESF-Arbeitskreises sind die Stadt Heidelberg (Vorsitz und Geschäftsführung), die ArbeitgeberInnenvertretung, die Agentur für Arbeit, die Gewerkschaft, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, die Leiterin des Amtes für Chancengleichheit sowie je eine Vertretung der freien Wohlfahrtspflege, der Schulen, der Weiterbildungsträger, der außerschulischen Jugendbildung und der gemeinsamen Einrichtung nach SGB II (Jobcenter). Unter dem Vorsitz der Stadt Heidelberg bewertet der Arbeitskreis die eingegangenen Projekte.

Arbeitskreisstrategie 2021

Der Arbeitskreis hat im Jahr 2020 auf der Grundlage des Operationellen Programms Baden-Württembergs und regionaler Arbeitsmarktdaten seine Arbeitskreisstrategie 2021 festgelegt. Die Strategie 2020 wird im Jahr 2021 fortgeschrieben. Strategiepapier für das Jahr 2021 (844,8 KB) und Arbeitsmarktreport Heidelberg im Mai 2020 (762 KB)

Mehr Informationen zu den regionalisierten spezifischen Zielen des Operationellen Programms Baden-Württembergs (B 1.1 und C 1.1) gibt es auf der Seite zum Europäischen Sozialfonds (ESF) in Baden-Württemberg.


Fördermittel

Der Stadtkreis Heidelberg verfügt im Jahr 2021 über regionalisierte ESF-Mittel in Höhe von 200.000 Euro zur Förderung von Projekten.

Auf der Internetseite des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg gibt es weitere Informationen und Vordrucke zu

  • Förderbedingungen
  • Antragsfrist
  • Antragsverfahren
  • Antragsvordrucke
  • Verwendungsnachweis

ESF-Förderaufruf 2021

Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union und richtet sich in seiner Förderung an der EU-Strategie „Europa 2020“ aus. Ein Teil der dem Land Baden-Württemberg für ESF-Interventionen zur Verfügung stehenden Mittel sind regionalisiert. Die regionale Umsetzung des ESF in den Stadt- und Landkreisen erfolgt über die ESF-Arbeitskreise.

Der Stadtkreis Heidelberg verfügt für das Jahr 2021 über regionalisierte ESF-Mittel in Höhe von 200.000 Euro (116.000 Euro für das spez. Ziel B 1.1 und 84.000 Euro für das spez. Ziel C 1.1). Der Heidelberger ESF-Arbeitskreis hat auf der Grundlage des Operationellen Programms Baden-Württemberg und regionaler Arbeitsmarktdaten seine Strategie und Förderschwerpunkte für das Jahr 2021 festgelegt. Die Arbeitsmarktstrategie des ESF-Arbeitskreises ist auf der Internetseite der Stadt Heidelberg unter www.heidelberg.de/esf veröffentlicht.

Förderfähig sind alle Projekte, die zur Umsetzung der regionalisierten spezifischen Ziele des Operationellen Programms Baden-Württemberg beitragen und den regionalen Förderschwerpunkten der regionalen ESF-Arbeitsmarktstrategie entsprechen. Jedes Projekt ist einem der regionalisierten spezifischen Ziele zuzuordnen. Die bereichsübergreifenden Grundsätze „Gleichstellung von Frauen und Männern“ und „Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung“ sind im Antrag angemessen zu berücksichtigen und darzustellen. Projekte, die zum Ziel der Nachhaltigkeit im Sinne des Schutzes der Umwelt und der Verbesserung ihrer Qualität und insbesondere zu den Klimaschutzzielen beitragen, und transnationale Kooperationen werden begrüßt und sind ggf. im Antrag gesondert darzustellen. Besonders berücksichtigt bei der Auswahl werden solche Projekte, die digitale Kompetenzen vermitteln
 

Von den Trägerinnen und Trägern erwartet der Arbeitskreis, dass sie drei projektbezogene Indikatoren benennen. Die Indikatoren müssen sich aus den mit ihrem Projekt verfolgten Zielen herleiten sowie exakt und ohne Interpretationsspielräume sein. Außerdem wird von den Träger*innen erwartet, dass entweder eine eigene Qualitätssicherung durchgeführt oder an den Angeboten des EPM (Landesprojekt ESF-Projekte managen – Erfolge sichern) teilgenommen wurde beziehungsweise in diesem Jahr noch teilgenommen wird.

Durchführungszeitraum für beantragte Projekte ist 01.01.2021 bis 31.12.2021.

Die Auswahl der Vorhaben erfolgt durch den regionalen Arbeitskreis unter Berücksichtigung des Strategiepapiers und gemäß der vom ESF-Begleitausschuss beschlossenen Methodik und Kriterien  ( https://www.esf-bw.de/esf/esf-2014-2020/begleitausschuss/ )

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sowie (teil)rechtsfähige Personengesellschaften. Projektanträge sind über das webbasierte ESF-Antragsverfahren ELAN zu stellen. Die Registrierung für das Online-Antragsverfahren und wichtige Informationen zur Antragstellung sind unter: www.esf-bw.de zu finden.

Anträge müssen bis zum 30.09.2020 vollständig und unterschrieben auf dem Postweg bei der L-Bank (Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe) eingegangen sein. Zuwendungen dürfen nur für solche Vorhaben bewilligt werden, die noch nicht begonnen worden sind. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

Auf eine Abgrenzung der Förderung durch den ESF des Bundes und der Länder ist zu achten. Projektförderungen des Bundes können unter  www.esf.de eingesehen werden.

Die Projektförderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Fehlbedarfsfinanzierung gewährt. Der Fördersatz soll mindestens 35%, höchstens 50% betragen. Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss sichergestellt sein. Die Kofinanzierung muss mit den Antragsunterlagen nachgewiesen werden.

Die förderfähigen Gesamtkosten betragen bei Bewilligung mindestens 30.000 Euro. Die planmäßige Zahl der Teilnehmenden muss sich auf mindestens 10 Personen je Vorhaben belaufen.

In der regionalen Förderung wurde ab dem Förderjahr 2016 verbindlich eine Pauschale eingeführt. Ein Hinweisblatt zur Pauschalierung bei der regionalen Förderung ist ebenfalls eingestellt unter www.esf-bw.de

IInteressierte Projektträgerinnen und -träger können sich bei Fragen an das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg unter der Telefonnummer 06221 – 58 15570 wenden.


EPM — ESF-Projekte managen - Erfolg sichern

Ziele des Projekts "EPM – ESF-Projekte managen – Erfolge sichern" sind die Professionalisierung der ESF-Träger auf verschiedenen Ebenen, die fehlerfreie Erledigung von bestimmten Teilanforderungen des ESF auf der operativen Ebene und die Sensibilisierung möglichst vieler Trägerinnen und Träger bezüglich effizienten ESF-Projektmanagements.

Weitergehende Informationen und Hinweise auf aktuelle Schulungsangebote erhalten Sie unter www.esf-epm.de.