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Icon Einfache Sprache (Foto: Stadt Heidelberg)

Infos zum Frühjahrs-Putz gibt es auch in einfacher Sprache. mehr dazu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
Telefon 06221 58-29999
Fax 06221 58-29900

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Viele kamen um Wald- und Wiesen vom Abfall zu reinigen. Hier die engagierten Putzerinnen und Putzer in Rohrbach auf dem Weinwanderweg.(Foto: Stadt Heidelberg)

Schon einmal vormerken:

Der Heidelberger Frühjahrsputz 2020 startet am Sonntag, 22. März

Von Sonntag, 22. März, bis Sonntag, 29. März 2020 können sich Bürgerinnen und Bürger, Gruppen, Firmen und Vereine für die Sauberkeit Heidelbergs stark machen und gemeinsam ihre Stadt von herumliegendem Abfall säubern. Am Ende der Putzwoche sollen öffentliche Plätze, Schulwege, Spielplätze, Grünanlagen sowie Wald und Wiesen blitzblank sein. 

Die Woche wird wie gewohnt mit einer Putzaktion Heidelberger Sportvereine starten und mit dem Stadtteilputzangebot am Samstag, 28. März, und dem Familientag in Wald, Wiesen und Weinberg am Sonntag, 29. März zu Ende gehen. 

Die Stadt beteiligt sich mit der Frühjahrsputzwoche an der europaweiten Kampagne "Let´s clean up Europe". Ziel ist es, europaweit ein Zeichen gegen herumliegenden Müll zu setzen und für das Thema zu sensibilisieren.

Anmeldungen zu der Putzwoche werden jetzt schon entgegengenommen.
Eine Anmeldung für die Teilnahme ist ganz einfach möglich entweder
- telefonisch unter 06221 58-29999 oder
- über ein Onlineanmeldeformular. 

Höhepunkte der Putzwoche

  • Auftaktaktion am Sonntag, 22. März 2020, um 10 Uhr in Bergheim mit Heidelberger Sportvereinen.
    Das Motto der Auftaktaktion ist „Den Kippen auf der Spur“. Heidelberger Sportvereine werden im Stadtteil Bergheim die herumliegenden Zigarettenkippen einsammeln. Erfahrungsgemäß machen Zigarettenkippen bei Putzaktionen einen großen Teil der eingesammelten Abfälle aus. Die „Entsorgung“ der Überreste von Zigaretten außerhalb dafür vorgesehener Sammelgefäße, etwa durch achtloses Wegwerfen von Zigarettenkippen in der freien Natur oder im öffentlichen Straßenraum, stellt eine ernstzunehmende Umweltbelastung dar. Mit der Aktion soll auf die Umweltfolgen hingewiesen werden. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2017 enthalten diese bis zu 7.000 verschiedene Chemikalien. Viele sind giftig für die Umwelt, mindestens 50 sind krebserregend und können durch Regen in den Boden gespült werden.
     
    Start und Ziel der Aktion ist der Platz vor dem Bürgeramt in Bergheim, Bergheimer Straße 69. Die nötige Ausrüstung erhalten die Helferinnen und Helfer vor Ort. Auch für die Stärkung der Teilnehmenden mit Essen und Getränken ist gesorgt. Bei der moderierten Veranstaltung gibt es zudem eine sportliche Akrobatik-Vorführung. Zum Mitputzen eingeladen sind die Gemeinderäte und örtlichen Politikerinnen und Politiker.
  • Offenes Putzangebot für alle Interessierten in den Stadtteilen am Samstag, 28. März 2020
    Geputzt wird jeweils von 10 bis 12 Uhr in den Stadtteilen Bahnstadt, Emmertsgrund, Rohrbach und Wieblingen. Die notwendige Ausrüstung wird vor Ort ausgegeben. Für die Stärkung der Teilnehmenden mit Essen und Getränken ist gesorgt.
    Die Treffpunkte sind:
    • Bahnstadt: Gadamer Platz
    • Emmertsgrund: Emmertsgrundpassage 31a
    • Rohrbach: Quartiersbüro, Freiburger Straße 21
    • Wieblingen: Festplatz, Neckarhamm.
  • Familientag in Wald, Wiesen und Weinberg am Sonntag, 29 März 2020
    Im Rahmen der Frühjahrsputzwoche lädt die Umweltltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ Familien und Einzelpersonen ein, die Natur von Unrat zu befreien. Wald- und Umweltpädagoginnen und -pädagogen, Geopark-vor-Ort-Begleiterinnen und -begleiter, Vereine, Ehrenamtliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltamtes begleiten die Veranstaltungen inhaltlich. Sie erläutern viele spannende Themen zu Heidelberger Naturräumen. Die nötige Ausrüstung gibt es vor Ort, zum Abschluss ist eine leckere Stärkung vorbereitet. Geputzt wird ...
    • … von 9.30 bis 12 Uhr rund um den Kohlhof. 9.30 bis 12 Uhr, Treffpunkt Posseltslust an der Treffpunkttafel „Natürlich Heidelberg“. Mit Informationen zur Umweltbildung in der Natur und zur Kreativwerkstatt von „Natürlich Heidelberg“. Beteiligt ist der Ökostadt Rhein-Neckar e. V., der NABU Heidelberg und der Deutsche Alpenverein, Sektion Heidelberg, Referat Mountainbike.
    • … von 10 bis 12.30 Uhr entlang des Erlebniswanderwegs Wein und Kultur. Treffpunkt in Rohrbach, Soldatenweg in den Weinbergen, an der Treffpunkttafel „Natürlich Heidelberg“ (ausgeschildert ab ÖPNV-Haltestelle Rohrbach-Süd). Mit Informationen zum Heidelberger Weinbau, zu Kräutern im Weinberg und zum Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Begleitung durch den „Obst, Garten- und Weinbauverein Heidelberg-Rohrbach“ und den „Heidelberger Biotopschutz e. V.“.
    • ... von 11 bis 13.30 Uhr auf dem Königstuhl. Treffpunkt: Parkplatz Königstuhl, an der Wandertafel. Informationen zum Walderlebnispfad. Begleitung durch „Natürlich Heidelberg“ und einen Revierförster der Stadt Heidelberg. Mit dabei sind auch der „HD-Freeride e. V.“ und der „Kurpfälzer Gleitschirmflieger e. V.“.

Rekord 2019: 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Sie waren nicht zu übersehen: 3.947 Menschen, die in orangefarbenen Westen Plätze, Grünflächen und Wege in Heidelberg von herumliegenden Abfällen gereinigt haben. Es waren so viele Freiwillige, wie noch nie zuvor in Heidelberg. Mit viel Spaß und bei frühlingshaftem Wetter, ausgerüstet mit Handschuhen, Zangen und Müllsäcken, sammelten sie über 150 Kubikmeter Abfall ein. Die Abfallwirtschaft und Straßenreinigung Heidelberg stellte die Ausrüstung zur Verfügung und entsorgte den Müll.

Wieder waren es vor allem Kinder und Jugendliche, die für die Sauberkeit im Stadtgebiet gesorgt haben: Insgesamt 3.058 Kinder von zusammen 52 Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen haben geholfen, außerdem rund 326 Einzelpersonen und Familien. Insgesamt 40 Firmen, Parteien, Ämter, Sport- und Kulturvereine stellten 563 Aktive.

Die Aktionen haben sich gelohnt: Die engagierten Helferinnen und Helfer sammelten jede Menge Zigarettenkippen, gefüllte Hundekotbeutel, Papiertaschentücher, große und kleine Verpackungen sowie Glasscherben auf. Zu den größeren Fundstücken zählten Autoreifen, alte Stühle, rostige Metallstücke und ein komplettes Radio. Generell wunderten sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Unmengen von alten Zigarettenkippen, die überall zu finden waren. Offenbar ist vielen Raucherinnen und Rauchern nicht bewusst, dass es Jahre dauert, bis eine Zigarettenkippe vollständig verrottet ist. Bis dahin hinterlässt sie viele Schadstoffe im Boden.