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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg
Hardtstraße 2
69124 Heidelberg
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Englische Flagge
Mehrwegschalen für Speisen zum Mitnehmen übereinander gestapelt

#Issbesser und #andersbechern

Mehrwegsysteme für Speisen und Getränke

Die Stadt unterstützt Unternehmen bei der Umstellung auf nachhaltige „to go“-Behälter

Betriebe, die Speisen und Getränke „to go“ verkaufen, müssen ab 1. Januar 2023 neben Einweg- auch Mehrwegbehälter für Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten. Schon seit 3. Juli 2021 sind Einwegprodukte aus Kunststoff oder biologisch abbaubaren Kunststoffen verboten.
Im Gegensatz zu Mehrwegsysteme für Getränke sind Mehrwegsysteme für Speisen bisher deutlich seltener anzutreffen. Auch in Heidelberg bieten aktuell nur wenige Betriebe Speisen „to go“ in Mehrwegbehältern an.

Die Stadt Heidelberg wird die Heidelberger Unternehmen bei der Umstellung auf Mehrweg begleiten und unterstützen – unter der Federführung des Amts für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft sowie der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Heidelberg. Diese Information hat der Gemeinderat am 13. Oktober 2022 zur Kenntnis genommen. Das Ziel ist es, in Heidelberg Mehrwegsysteme breit einzuführen.

Informationstermin für Betriebe am Dienstag, 8. November 2022

Beide Ämter werden interessierten Betrieben beratend zur Seite stehen. Die Stadt plant einen Informationstermin am Dienstag, 8. November 2022, von 9.30 bis 11.30 Uhr. Hier können die Heidelberger Betriebe die verschiedenen Pfandsysteme kennenlernen, sie erfahren, welche Systeme auf dem Markt sind und wie eine Umstellung unproblematisch gelingen kann. Zudem gibt es praktische Hinweise zu den hygienischen Voraussetzungen sowie zur Umsetzung im betrieblichen Alltag.

Die Veranstaltung wird hybrid angeboten, sie kann also digital oder vor Ort im Neuen Sitzungssaal, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, besucht werden. Um Anmeldung bis Mittwoch, 26. Oktober 2022, per E-Mail an vielmehr@heidelberg.de wird gebeten.

Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können aktiv werden:

- Fragen Sie nach Pfandbehältnissen.
- Bringen Sie ihr Geschirr einfach selber mit und lassen es befüllen!

Verboten ist...

... seit dem 3. Juli 2021 die Herstellung und der Verkauf von Einwegkunststoffprodukten. Das gilt auch für Einwegverpackungen aus biobasiertem und biologisch abbaubarem Kunststoff.

Diese Regelung betrifft unter anderem:

  • Einwegbesteck,
  • Einweggeschirr,
  • Einwegbehälter zum Mitnehmen,
  • Tüten und Folienverpackungen mit Lebensmittelinhalt,
  • Trinkhalme und Rührstäbchen,
  • Luftballonstäbe,
  • Wattestäbchen.

Ab 2023...

... muss die Gastronomie Mehrwegalternativen für Essen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Ausgenommen von dieser Pflicht sind kleine Betriebe, mit

  • maximal fünf Beschäftigten und
  • maximal 80 Quadratmetern Verkaufsfläche.

Diese müssen auf Wunsch mitgebrachte Gefäße befüllen und ausdrücklich auf diese Möglichkeit hinweisen (zum Beispiel mit Informationstafeln). 


Mehrwegsysteme sind...

... echte Klimaschützer.

Die Mengen an Verpackungen haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. Die Mehrwegpflicht bietet die Chance für eine sauberere Umwelt.

Mehrwegsysteme in der Praxis:

  • Die Kundschaft bringt eigene Mehrwegbehälter mit.
  • Die Gastronomie verkauft geeignete Mehrwegbehälter zum Mitnehmen.
  • Die Gastronomie bietet Behälter im Leih- oder Pfandsystem an.

Systemübersicht

Eine kompakte Übersicht über die verschiedenen Systeme und deren Anbieter, sowie nützliche Informationen und Tipps zum Thema, gibt die Initiative Essen in Mehrweg.


Aus hygienischer Sicht...

... gilt grundsätzlich:

  • Die Verantwortung für Material oder Eignung mitgebrachter Behältnisse obliegt der Kundschaft.
  • Durch die Corona-Pandemie ist es sowohl für die Kundschaft, als auch für die Gastronomie, besonders wichtig, die allgemeinen Empfehlungen zur Hygiene einzuhalten. 

Der Lebensmittelverband Deutschland hat auf seiner Website drei Merkblätter veröffentlicht. Die Leitlinien sind bundesweit von den Überwachungsbehörden anerkannt. 

Bei weiteren Fragen zu diesem Themenkomplex wenden Sie sich bitte an die Lebensmittelüberwachung im Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Heidelberg oder Ihren zuständigen Verband.