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Bundesweit einzigartig: Heidelberg zahlt bis zu 10.000 Euro für ein Auto mit alternativem Antrieb.

Bundesweit einzigartig
Heidelberg zahlt bis zu 10.000 Euro für ein Auto mit alternativem Antrieb. mehr dazu

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Prinz-Carl, Kornmarkt 1
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-18000 und 58-18010
Fax 06221 58-4618000

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Luftreinhaltung

in Heidelberg

Das erste Elektro-Auto der Stadtverwaltung stellt Bürgermeister Wolfgang Erichson auf dem Kornmarkt vor. (Foto: Philipp Rothe)
Das erste Elektro-Auto der Stadtverwaltung stellt Bürgermeister Wolfgang Erichson auf dem Kornmarkt vor. (Foto: Philipp Rothe)

Luftschadstoffe können die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen schädigen. Der motorisierte Verkehr, die Heizungsanlagen und die Industrie sind die wichtigsten Verursacher von Luftschadstoffen. Die Luftschadstoff-Emissionen sind landesweit rückläufig.

In Heidelberg ist der motorisierte Verkehr mit Abstand der größte Emittent von Luftschadstoffen, darunter insbesondere Stickoxide. Mit den Maßnahmen des Luftreinhalteplans von 2006, in dem auch die Verkehrsbeschränkungen in der Umweltzone enthalten sind, sowie den Maßnahmen des Masterplans „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ konnte die Stadt Heidelberg den Rückgang der Emissionen vorantreiben. Im Heidelberger Stadtgebiet wird der Stickstoffdioxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter seit 2017 eingehalten.

Der eingeschlagene Weg ist demnach erfolgreich, muss aber zwingend verstetigt werden, damit die Erfolge auch nachhaltig sind. Erforderlich sind daher weitere Projekte zum Umstieg auf emissionsfreie Mobilitätskonzepte, die Schritt für Schritt bereits umgesetzt werden.

Projekte und Maßnahmen zum Umstieg auf emissionsfreie Mobilitätskonzepte

  • Weiterer Ausbau des „Umweltverbunds“ (ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)
  • Förderprogramm „Umweltfreundlich mobil“
  • Elektrifizierung der städtischen Fahrzeugflotte (Stand zum Jahresende 2020: 24 batterieelektrische Dienstfahrzeuge, 4 Wasserstoff-Brennstoffzellen-Dienstfahrzeuge)
  • Elektrifizierung der rnv-Linienbusse in Heidelberg: 3 batterieelektrische Busse (Linie 20), ab 2022 Neubeschaffung von 27 Gelenkbussen als Wasserstoff-Brennstoffzellen-Busse im Rahmen des vom Land Baden-Württemberg geförderten Projektes „H2Rhein-Neckar“

Geographische Lage Heidelbergs begünstigt die Luftqualität

Zur relativ guten Luftqualität in Heidelberg tragen auch natürliche Faktoren bei: Der Neckartalabwind belüftet die besonders durch Verkehrsabgase belasteten Innenstadtbereiche Bergheim und Altstadt und die großen Waldflächen filtern die Schadstoffe aus der Luft. Trotzdem können bei ungünstigeren meteorologischen Verhältnissen zukünftige Grenzwertüberschreitungen in Heidelberg nicht ausgeschlossen werden.

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