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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos

www.heidelberg.de/behinderten
beauftragte
Beschreibung der Zugänglichkeit des Büros

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Aktuelles aus Heidelberg und der Region

Vor 50 Jahren: Die ersten "Paralympics" in Heidelberg

Heidelberg war vom 1. bis 10. August 1972 Gastgeber der „XXI. Weltspiele der Gelähmten“, des Vorläufers der modernen Paralympics.

Veranstaltungsplakat
Veranstaltung der Universität Heidelberg zu "50 Jahre Paralympics" in Heidelberg

Das Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg lädt am Samstag, 30. Juli 2022 zu einer Veranstaltung ein, um an dieses besondere Ereignis 1972 in Heidelberg zu erinnern.

Kinderladen "Heuhüpfer" beschäftigt Menschen mit Behinderungen

Bei einem Besuch im Kinderladen stellte Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales Bildung, Familie und Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, fest: „Der Heidelberger Kinderladen Heuhüpfer ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, dass mehr Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden. Die Menschen, die hier arbeiten, sind stolz, ihren Teil für die Gemeinschaft beizutragen und ein selbstbestimmteres Leben führen zu können. Das ist gelebte Inklusion.“ mehr dazu

Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar: inklusive Angebote

Am Freiwilligentag der Metropoloregion Rhein-Neckar am 17. September gibt es in Heidelberg vielfältige Projekte, die zum Mitmachen einladen, so der "Gastro-Check"

Inklusives Tanzcafé im Mehrgenerationenhaus

Freitags von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr sind alle Musik- und Tanzbegeisterten ab 16 Jahren zum inklusiven Tanzkaffee im Mehrgenerationenhaus Heidelberg eingeladen. Der Kurs basiert auf Improvisation und enthält Elemente aus dem Modernen Tanz.
Die Teilnahme ist kostenfrei! Spendenempfehlung: 5 bis 8 Euro pro Kurs. Anmeldung per Mail oder unter Telefon 06221 / 4299020.

Stolpersteinverlegungen in Heidelberg am 13. September

Seit 2010 werden in Heidelberg Stolpersteine verlegt. Mittlerweile erinnern mehr als 270 Stolpersteine in dieser Stadt an Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben, ermordet worden sind: an Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, politisch Verfolgte, Zeugen Jehovas und „Euthanasie“-Ermordete.
Am 13. September werden wieder Stolpersteine in Heidelberg verlegt.  

In der Mönchhofstrasse 15 wird um 10 Uhr ein Stein verlegt für Frieda Fromm-Reichmann, der "Pionierin der analytischen Psychotherapie für psychotische PatientInnen" (R. Kremer). Frieda Reichmann stammte aus einer orthodoxen jüdischen Familie, ihre Schul- und Studienzeit verbrachte sie in Königsberg, wo die kleinwüchsige Frieda während des 1. Weltkriegs ein Lazarett leitete. Nach dem Krieg arbeitet sie zunächst in Frankfurt, später in Dresden im Sanatorium "Weißer Hirsch". Hier lernte sie Hans Prinzhorn und Mary Wigmann kennen - von ihr angeregt, schwor sie auch später auf Tanztherapie bei psychischen Krankheiten. 1924 gründete sie gemeinsam mit ihrem späteren Mann Erich Fromm in der Mönchhofstraße ein privates Sanatorium auf Basis der Psychoanalyse und unter strikter Einhaltung der jüdischen Gesetze. Aus finanziellen Gründen musste sie das Sanatorium 1928 schließen, sie führte ihre Praxis im Obergeschoss des Hauses erfolgreich weiter, bis ihr - wie allen "nichtarischen" ÄrztInnen - am 22.04.1933 die Kassenzulassung entzogen wurde. Sie floh zunächst über Frankreich nach Palästina, schließlich in die USA, wo sie noch 22 Jahre erfolgreich schizophrene PatientInnen mit Hilfe der Psychoanalyse therapierte - nachzulesen in Hanna Greens Beschreibung "Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen."

Um 10.30 Uhr wird in der Brückenstrasse 29 ein Stolperstein für Karl Moser verlegt. Er zählt zu den ungefähr 30 Künstler*innen der Sammlung Prinzhorn, die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie" geworden sind. Für zwei wurden bisher Stolpersteine in Frankfurt und Mannheim verlegt - für Karl Moser, dessen letzter "frei gewählter Wohnsitz" in Heidelberg war, wird am 13. September ein Stein in der Brückenstrasse 29 verlegt. Thomas Röske, der Leiter der Sammlung Prinzhorn, schilderte das traurige Schicksal Karl Mosers, der 1876 in Heidelberg als 2.  Sohn eines Dekorationsmalers geboren wurde. Er studierte zunächst an verschiedenen Universitäten Chemie, um 1899 zeigten sich erste "Symptome" seiner Krankheit, die in der Folgezeit unter verschiedenen Namen diagnostiziert wurde. Es begann ein Leidensweg durch verschiedene Kliniken, unterbrochen von Versuchen, eine Gärtnerlehre abzuschließen. 1945 starb Karl Moser in Kaufbeuren den Hungertod. Er hinterließ wenige aber beeindruckende Bleistiftzeichnungen, die nicht nur von seiner Krankheit, sondern auch von seiner künstlerischen Begabung zeugen. Außerdem besitzt die Sammlung einige "Tagebuchhefte". (Quelle: Initiative Heidelberger Stolpersteine).

Diskriminierung in der Beratung erkennen

Am 12. Juli hatten das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, die Kommunale Behindertenbeauftragte und Mosaik Deutschland e.V. zur Fortbildung „Diskriminierung in Beratungssituationen erkennen“ eingeladen. Daraus entstand der Wunsch unter den Teilnehmenden, die in ganz unterschiedlichen Beratungsstellen tätig sind, sich zu dieser Thematik auch weiterhin auszutauschen. Daher findet eine Intervision unter Berater*innen am 6. Oktober von 13 bis 14.30 Uhr statt. Dieses Angebot steht auch Beratenden offen, die in Beratungsstellen tätig sind und nicht an der Fortbildung am 12. Juli teilgenommen haben. Informationen beim Antidiskriminierungsbüro Heidelberg.

Barrierefreies Wohnen

In Heidelberg gibt es bei der Stadtverwaltung die Fachstelle barrierefreies Planen, Bauen und Wohnen. Sie berät, - auch über Fördermöglichkeiten - wenn ein Umbau notwendig ist. Die Informationsseite wurde nun neugestaltet.

In der Volkshochschule Heidelberg findet am Freitag, 21.10.2022, von 18.15 bis 20.15 Uhr eine Informationsveranstaltung mit Frau Cuba Ramos von der Fachstelle zum Thema „Mein Zuhause barrierearm gestalten“ statt.

Sozialpsychiatrischer Dienst mit Tagesstätte

Seit Jahresbeginn bietet die Trägergemeinschaft von Habito und Vincent e.V. für Menschen in Krisensituationen eine Tagesstätte mit offenem Kontaktbereich und Beratungen über den SpDi (Sozialpsychiatrischer Dienst) in der Heidelberger Altstadt (Plöck 16) an. Der SpDi berät und unterstützt Menschen in Krisensituationen und seelischen Notlagen mit einem vielfältigen Angebotsspektrum, z.B. sozialpsychiatrische Vor- und Nachsorge, Krisenintervention, Vermittlung von sozialen Hilfen und an andere Organisationen und Ämter. Sowohl der Besuch in der Tagesstätte, als auch die Beratung beim SpDi sind kostenlos und niederschwellig. Der SpDi will insbesondere jungen Menschen in Krisen ein Angebot (142,7 KB) machen.

Trauer um Alexander Schestag

Kürzlich verstarb im Alter von 49 Jahren der ehemalige Stadtrat Alexander Schestag. Er saß von 2014 bis 2019 als Einzelstadtrat für die Piratenpartei im Gemeinderat. Seine großen Themen waren die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Inklusion. Er war selbst Rollstuhlfahrer und setzte sich dabei unter anderem für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen ein. Der Diplom-Psychologe war vor seiner Zeit als Stadtrat Mitglied im Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb) der Stadt Heidelberg. In der letzten bmb-Sitzung wurde im Gedenken an Schestag eine Schweigeminute eingelegt.

"Anpfiff ins Leben" sucht hauptamtliche Verstärkung

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht "Anpfiff ins Leben" eine*n Koordinator*in in Vollzeit im Bereich der Bewegungsförderung für Amputierte im Pavillon in Hoffenheim.

Wendekurs Glücksburg-Schausende: Inklusives Segeln an der Ostsee für Kinder und Jugendliche

Am 12., 13. und 14. August 2022 bietet der Club Nautic e.V. gemeinsam mit der Heidelberger TURNING POINT Stiftung vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, den Segelsport auszuprobieren, kennen und vielleicht lieben zu lernen. Dieses Event ermöglicht jungen Menschen den Einstieg und die Teilhabe am Segelsport. Eingeladen sind alle! Geistige oder körperliche Einschränkungen beziehungsweise gesellschaftliche oder soziale Benachteiligungen stellen grundsätzlich kein Handicap dar, um am Schnuppertag teilzunehmen. Für alle Teilnehmende ist der Segelkurs kostenlos. Er findet an der Flensburger Förde (Ostsee) statt.

Weitere wichtige aktuelle Informationen

...gibt es - regelmäßig aktualisiert - auf der Website der Kommunalen Behindertenbeauftragten unter "Aktuelles".  Ab und zu ein Blick darauf lohnt sich!