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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos

www.heidelberg.de/behinderten
beauftragte
Beschreibung der Zugänglichkeit des Büros

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Aktuelles aus Heidelberg und der Region

Inklusiver Aktivismus: Das Aktionsbündnis Inklusion hat große Ziele

Seit einigen Monat gibt es das Aktionsbündnis Inklusion. Die Gruppe, die sich für Belange wie Barrierefreiheit in sämtlichen Bereichen einsetzt, entstand ursprünglich durch die Klimabewegung: Denn das Ziel des Bündnisses ist es, die Klimakrise und den damit verbundenen Aktivismus inklusiver zu gestalten. Deswegen ist es dem Aktionsbündnis auch wichtig, zu betonen, dass man kein rein studentisches Projekt sei und nicht nur Studierende vertreten seien: Jede*r ist willkommen – auch Interessierte ohne Behinderung.
Wie betrifft die Klimakrise behinderte und chronisch erkrankte Menschen? Was tut Heidelberg, um Inklusion auch in Zeiten der Klimakrise zu fördern? Und wie kann sich das Engagement für Inklusion und Klimaschutz ergänzen? All das sind Fragen, mit denen sich das Aktionsbündnis befasst und auseinandersetzt. Das bedeutet: zum Beispiel die Teilnahme an Demonstrationen zugänglicher machen und mehr Teilhabemöglichkeiten entwickeln. Eine Mitwirkende betont: „Wir wollen, dass alle Menschen mitgedacht werden und dass jeder seinen Beitrag leisten kann.“
Regelmäßig trifft sich die Gruppe im Kulturfenster, um sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Das Miteinander sei dabei besonders wichtig. Denn es sei wünschenswert, dass sich auch Menschen mit Behinderung aktivistisch einbringen und aktiv werden können – aktuell sei das nämlich nicht so leicht.

Demonstrierende auf dem Bismarckplatz Heidelberg
Am Europäischen Protesttag organisierte das Aktionsbündnis eine Demo in Heidelberg

Leih-Gehörschutz steht zur Verfügung

Ein Kopfhörer mit der Beschriftung Leih-Gehörschutz

Auf Anregung des Aktionsbündnis Inklusion hat das Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten drei Leih-Kopfhörer zum Gehörschutz angeschafft. Für Menschen beispielsweise aus dem Autismus-Spektrum ist es oft sehr anstrengend, lauten Geräuschen ausgesetzt zu sein. Gerade bei Veranstaltungen kann dann ein Leih-Gehörschutz eine Teilnahme erleichtern. Die Kopfhörer können über das KBB-Büro kostenlos ausgeliehen werden.

Darüber hinaus, können eine mobile Rampe zur Überbrückung von bis zu 2 Stufen und eine mobile Induktionshöranlage entliehen werden, bei genug Vorlaufzeit können Informationen in Braille-Schrift ausgedruckt werden. Mit Piktogrammen können Nutzende auf die Angebote hingewiesen werden.

Beirat von Menschen mit Behinderungen: Neuer Vorsitzender und Stammtisch

Czeslaus Mandalka ist der neue Vorsitzende des Beirats von Menschen mit Behinderungen der Stadt Heidelberg. Das Gremium wählte den 41-Jährigen einstimmig in der Sitzung am 18. September 2023. Mandalka ist seit 2019 Mitglied im bmb und war bisher erster stellvertretender Vorsitzender. Er folgt auf Sabine Wonka, die aus privaten Gründen bereits im April vom Vorsitz zurückgetreten war.

Der Beirat von Menschen mit Behinderungen (bmb) veranstaltet mehrmals im Jahr einen Stammtisch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei die Gelegenheit, die Mitglieder des bmb kennen zu lernen, neue Kontakte zu knüpfen, zu pflegen und auszubauen und sich auszutauschen. Es ist ein offenes Treffen ohne jegliche Verpflichtung. Der nächste Stammtisch findet am 16. Oktober statt.

Inklusionsparty in der halle02 – halle für alle

Endlich gibt es wieder Inklusionsparty in der halle02 – denn die halle ist für alle! Zusammen mit DJ Adam The Mo und DJ D-K-Dance wird die Tanzfläche ordentlich aufgemischt. Wer danach weiter feiern möchte: im Anschluss findet die 90er Party statt!

Den ganzen Abend gibt es:

Von 20 bis 22 Uhr gibt es zusätzlich:

„MENSCHEN DIE NOCH HÄTTEN LEBEN KÖNNEN" – OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS IN DER SAMMLUNG PRINZHORN

Die Ausstellung „Menschen die noch hätten leben können“ der Heidelberger Sammlung Prinzhorn zeigt einen ungewöhnlichen Querschnitt der Sammlung Prinzhorn: 150 sehr unterschiedliche Werke aus dem gesamten 20. Jahrhundert. Neben einem Klassiker des Bestandes, der „Lufterscheinung“ von Otto Stuß (1909), sind zum Beispiel eine Auswahl der 1800 Blumenpastelle von der jüdischen Germanistin Hanna Hellmann zu sehen, die sie von 1939 bis 1942 in der Anstalt zeichnete, und plakative Porträts von NS-Persönlichkeiten, die Theodor Wagemann in den 1980er Jahren in einem Heim produzierte. Was diese Werke verbindet? Ihre Autor*innen sind Opfer nationalsozialistischer Verbrechen geworden. Die Ausstellung wird vom 23. November 2023 bis zum 17. März 2024 gezeigt.

Zwei Hände mit den Buchstaben DGS

In Zusammenarbeit mit der Kommunalen Behindertenbeauftragten der Stadt Heidelberg wird die Ausstellungseröffnung am Mittwoch, 22.11.2023 um 19 Uhr in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

„Wir können alles – außer hören“: Seit 60 Jahren pflegen die Gehörlosen-Vereine von Heidelberg und Montpellier eine Partnerschaft – Jubiläumstreffen und Ausflüge

Im gleichen Jahr, als Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frankreichs Präsident Charles de Gaulle in Paris den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterzeichneten und damit einen Meilenstein der Völkerverständigung setzten, reisten Mitglieder des Gehörlosenvereins „Alt Heidelberg“ in die Partnerstadt Montpellier, um das Regierungsabkommen ihrerseits konkret mit Leben zu erfüllen: Die Gehörlosenvereine beider Städte schlossen im Herbst 1963 eine Partnerschaft, die bis zum heutigen Tag andauert und unter diesen Organisationen beider Länder einmalig ist. Das 60-jährige Jubiläum dieses Ereignisses wurde jetzt mit einem mehrtägigen kulturell-geselligen Festprogramm in Heidelberg begangen, das vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds gefördert wurde.
Beim Empfang im Heinz-Micol-Zentrum in der Märzgasse, dem Domizil des Heidelberger Vereins, gehen mehrfach viele Hände hoch und bewegen sich dabei hin und her – so funktioniert Beifall unter Gehörlosen. Von der befreundeten „Association Générale des Sourds de Montpellier et sa Région (AGSMR)“ sind 17 Mitglieder an den Neckar gereist, auch sechs Gehörlose aus Bautzen und zwei aus dem japanischen Kumamoto, wo es ebenfalls Partnervereine gibt, sind zum Jubiläumstreffen gekommen.
Als Stadtrat Nicolá Lutzmann (Grüne) die Grüße des Oberbürgermeisters überbringt, stehen drei Gebärdendolmetscher bereit, um das gesprochene Wort zu übersetzen: auf Deutsch, Französisch und Japanisch. Auch wenn manches ähnlich ist: Jedes Land hat seine eigene Gebärdensprache. In Deutschland gibt es mittlerweile an einigen Hochschulen, darunter auch der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg, das Studienfach „Gebärdensprachdolmetscher“. Yohan Planeix vom Montpellier-Haus Heidelberg zeigt sich in seinem Grußwort beeindruckt von der bereits sechs Jahrzehnte währenden Partnerschaft zwischen den Gehörlosen aus beiden Ländern, die nach den Worten von Thomas Kolbenschlag, dem Vorsitzenden des Gehörlosenvereins „Alt Heidelberg“, bereits an die 25 Begegnungen in den jeweiligen Partnerstädten möglich machte.
Einige Treffen waren auch mit Sportveranstaltungen verbunden. Darüber hinaus habe es häufig private Besuche gegeben. Dieter Betz, Ehrenvorsitzender des Vereins und Organisator der Partnerschaft, fand ein anschauliches Bild für die Intensität der Freundschaft mit den Gehörlosen aus Montpellier: „Wir kleben wie Leim aneinander.“ Das konnte seine französische Kollegin in ihrer Erwiderung nur bestätigen. Untergebracht waren die Gäste im Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) in Neckargemünd, von wo aus verschiedene Ausflüge nach Heidelberg, Stuttgart, Schwetzingen und – mit dem Fahrgastschiff „Königin Silvia“ – auch nach Neckarsteinach starteten.
Von gelöster Stimmung und guten Unterhaltungen berichtet Elke Schell im Gespräch mit der RNZ. Die kaufmännische Sachbearbeiterin im Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg ist zweite Vorsitzende des Gehörlosenvereins „Alt Heidelberg“. Seit einer Mumps-Erkrankung im Alter von drei Jahren hört sie nur noch minimal. Weil hörgeschädigte oder gehörlose Menschen in der Alltagskommunikation anders reagieren als gewohnt, werden sie nach ihrer Erfahrung oft falsch eingeordnet. Dabei, sagt sie mit schmunzelnder Anlehnung an einen bekannten baden-württembergischen Werbeslogan: „Wir können alles – außer hören.“
Hörende, so wünscht sie sich, sollten Geduld haben und langsam sprechen, denn Gehörlose achten auf die Bewegung der Lippen des Gegenübers, um etwas zu verstehen. „Wir sind Augenmenschen“, ergänzt Betz, der von Geburt an taub ist. Ihre Sprache drückt sich durch Handbewegungen – die Gebärden – sowie durch Mimik, Mundbewegungen und Körperhaltung aus und ist gesetzlich als eigenständige Sprache anerkannt.
Die nächste Reise des Heidelberger Gehörlosenvereins ist schon geplant: Im November geht es nach Kumamoto.

Der Artikel erschien am 19. September 2023 in der RNZ. Vielen Dank an den Autor Arndt Krödel für die Erlaubnis zur Veröffentlichung!

Gebärdenchor Heidelberg

Der Gebärdenchor Heidelberg übt Gebärdenlieder in DGS ein und tritt in Gottediensten in Heidelberg und Umgebung auf. Weitere Mitglieder sind herzlich willkommen. Termine sind freitags nach Vereinbarung, die nächsten Termine sind am 25. August, 22. September und 3. November. Anmeldung und Information bei Bernhard.Wielandt@ekiba.de oder Telefon 0160 97525040 oder deaf@ekiba.de

Zwischen allen Stühlen - ein Haus für die Unangepassten soll entstehen!

Kernauftrag des Vereins Haus PACO e.V. mit Sitz in Heidelberg ist die Beratung und Unterstützung von Menschen, die durch eine Störung im Autismus-Spektrum und/oder eine andere psychische Beeinträchtigung belastet sind.
Ihnen möchte der Verein mit dem geplanten Wohnheim Haus PACO ein Wohn- und Betreuungsangebot auf Dauer machen. Daher sucht der Verein ein Haus für 6 bis 8 Bewohner*innen, möglichst mit Garten und Platz für die geplante Werkstatt für Wind- und Sonnenenergie. Ziel aller angestrebten Aktivitäten und Unterstützungsangebote von Haus PACO ist die Stärkung der
Selbstbestimmtheit und die Förderung individueller Kompetenzen – so „verschüttet“ diese auch durch vorangegangene Erfahrungen der Institutionalisierung und Hospitalisierung sein mögen. Mit Haus PACO soll der Vision einer inklusiven Gesellschaft Raum gegeben werden. Mitbestimmung und soziales Miteinander soll auf Augenhöhe stattfinden. Der Verein will dazu beitragen, das Bewusstsein für Diskriminierung und Stigmatisierung im Alltag behinderter Menschen und ihrer Angehörigen zu schärfen. Menschen, die uns bei der Realisierung von Haus PACO unterstützen wollen, sind herzlich willkommen.
Es gibt regelmäßige Haus-PACO-Treffen, die jeweils um 17 Uhr stattfinden: 26.10.2023 und 30.11.2023.
Ort der Treffen:
Clubraum-1 im Forum zum Park,
Poststraße 11, Heidelberg
Der Verein ist seit 2022 Mitglied im Paritätischen.

Haus PACO International e.V.
Kapellenweg 9
69121 HEIDELBERG
info@casa-paco.de
Tel. 0176-65906191

Neues aus der Teilhabeberatung

Der Einsatz von ehrenamtlichen Peers aus den Selbsthilfegruppen, also Menschen, die selbst mit einer Behinderung leben, ist ein wichtiger Teil des Konzepts der EUTB®s. Wie und wo die engagierten Freiwilligen die Ratsuchenden und die EUTB®-Beraterinnen künftig weiterhin unterstützen können, war das Thema eines munteren  Peer-Treffens bei Kaffee und Kuchen in der Heidelberger EUTB: Es war ein interessanter und motivierender Nachmittag für die gesamte Runde. „Für mich ist die Einbindung der Aktiven aus Selbsthilfegruppen eines der Kernanliegen bei unseren EUTB®s“, freut sich Bärbel Handlos, die als Geschäftsführerin für die Finanzierung der Teilhabeberatungsstellen zuständig ist.

Unterstützung von Eltern mit Behinderungen: Verfahrenslotsinnen bei der Stadt Heidelberg

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) hat die Grundlage für die Gesamtzuständigkeit in der Kinder- und Jugendhilfe für Leistungen der Eingliederungshilfe für alle jungen Menschen mit (drohender) Behinderung gelegt. Mit der zweiten Stufe ab dem Jahr 2024 wird in § 10b SGB VIII der Verfahrenslotse eingeführt. Dieser soll einerseits junge Menschen, die wegen einer (drohenden) Behinderung einen (möglichen) Anspruch auf Eingliederungshilfe haben, sowie deren Mütter, Väter, Personensorge- und Erziehungsberechtigte bei der Antragsstellung, Verfolgung und Wahrnehmung der entsprechenden Leistungen unterstützen. Andererseits soll der Verfahrenslotse bei der Umsetzung der inklusiven Lösung das Jugendamt bei der Zusammenführung der Eingliederungshilfe in seiner Zuständigkeit strukturell unterstützen. Ein Verfahrenslotse berät junge Menschen mit einer (drohenden) Behinderung unabhängig, unkompliziert und übergreifend, informiert über Rechte, Ansprüche und mögliche Leistungen,  unterstützt dabei einen Antrag zu stellen und erklärt, was im Bescheid steht und welche Möglichkeiten es gibt. Bei der Stadt Heidelberg werden zwei Verfahrenslotsinnen tätig sein. Sie sind erreichbar über verfahrenslotsen@heidelberg.de.

An dieser Stelle sei auch auf das neue Angebot hingewiesen, das Eltern von Kindern mit Behinderungen auf Beratungs- und Informationsangebote aufmerksam macht. Es wurde vom Büro der Kommunalen Behindertenbeauftragten entwickelt.

"Das Leben ist schön. Von einfach war nicht die Rede": Nachruf für Erich Müller, DGM

Ein Mann im Elektrorollstuhl fährt, mit Enkelkind im Anhänger, am Strand entlang
Erich Müller mit einem seiner Enkelkinder

Das war das Lebensmotto von Erich Müller, der am 30. April im Alter von 73 Jahren an den Folgen seiner Muskelerkrankung gestorben ist.
Erich Müller war über Jahrzente für die Belange von Menschen mit Muskelerkrankungen aktiv. Er hat gemeinsam mit seiner Frau und auch seinen inzwischen lange erwachsenen Töchtern den Gesprächskreis in der Metropolregion Rhein-Neckar für Muskelkranke betreut. Er war im Landesvorstand der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke und dort - als gelernter Banker - für die Finanzen zuständig. Seine Frau Regina und er haben im Jahr 2006 erreicht, dass am Neuromusukulären Zentrum Mannheim eine Sozialberatung für Muskelkranke mit zwei halben Tagen eingerichtet werden konnte. Die Finanzierung lief 5 Jahre über die Dietmar-Hopp-Stiftung, danach zwei Jahre über das Klinikum. Inzwischen gibt es ähnliche Einrichtungen an anderen Kliniken.
In dieser Zeit begann meine Freundschaft zu Erich und Regina Müller. Ich war die, die in der Sozialberatung tätig war. Viel Wissen über neuromuskuläre Erkrankungen und das Leben damit konnte ich mir dort aneignen - vieles davon kam von Müllers. Gemeinsam mit ihnen führte ich Patiententage durch. Auch nach meinem Ausscheiden engagierten sich die beiden in diesen Bereichen weiter. In den letzten Jahren wurden die Einschränkungen durch die Erkrankungen für Erich und Regina Müller zu stark, Corona tat sein Übriges. Derzeit wird nach einer Betreuung für den Gesprächskreis gesucht.
Erich war liebevoller Familienvater mit inzwischen 4 Enkelkindern. Oft war er mit diesen und dem Elektrorollstuhl unterwegs. Er war ein Mensch mit vielen verschiedenen Qualitäten und wird fehlen. Insbesondere seiner Frau und seiner Familie - aber auch der Selbsthilfe in der Metropolregion. Christina Reiß

Stellenausschreibung: Projekt Beratung zu sexualisierter Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen

Die Beratungsstelle Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen e. V. sucht ab 1. November (ggf. später) 2023 eine Dipl. Pädagogin/ Dipl. Sozialarbeiterin/ Dipl. Psychologin
oder vergleichbare Qualifikation mit beraterischer und/oder therapeutischer Zusatzausbildung in Teilzeit (85 - 100 %) unbefristet. Die Stelle kann auch aufgeteilt werden in 50% Beratung und 35% - 50% Beratung von Frauen mit Behinderung (Projektaufbau).

Mit „hilver“ finden alte Menschen Hilfe im Alltag

Wenn Unterstützung im Alltag fehlt, ist es für ältere alleinstehende Menschen oftmals schwer, dauerhaft in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Mit der hilver-App will die Stadt Heidelberg deshalb hochaltrigen Bürgerinnen und Bürgern ein neues digitales Angebot zur Verfügung stellen.

Ideenfestival der Offenen Hilfen der Lebenshilfe

Wünsche und Meinungen abfragen, Zeit für viele gute und wichtige Gespräche, neue Kontakte untereinander und gemeinsames Feiern und Tanzen: Das neue Ideenfestival der Offenen Hilfen, das aus der - in den letzten Jahren online durchgeführten - Kundenversammlung hervorging, verband all diese Elemente.

Piktogramme für Barrierefreiheit

Unter dem Motto „Barrierefreiheit ist ein Mehrwert für alle“ sollen Veranstaltende sensibilisiert werden, Veranstaltungen barrierefrei zu planen und umzusetzen. Dabei soll mit Piktogrammen auf Einladungen und Ankündigungen darauf aufmerksam gemacht werden, welche Unterstützungen angeboten werden. Interessierte Personen erkennen damit leicht, wie die Gegebenheiten sind. Ein Flyer wurde erstellt, Informationen auf der Website eingestellt und eine Kampagne zielt auf die Nutzung von Piktogrammen rund um verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit ab.

Wünsche, Fragen und Feedback: Ideenfestival bei den Offenen Hilfen

Die Mitgestalter*innen der Offenen Hilfen laden dieses Jahr nicht wie in den vergangenen fünf Jahren zu einer Kundenversammlung ein, sondern zu einem sommerlichen Fest im Hof der Offenen Hilfen. Das Ziel bleibt das Gleiche: Möglichst viele Wünsche, Ideen, Fragen und Feedback von möglichst vielen Kund*innen und deren Angehörigen einzusammeln. Deshalb heißt das Fest: „Ideenfestival“. Als Symbol für vielfältige Ideen haben die Mitgestalter*innen sich für bunte Glühbirnen entschieden, die überall sichtbar sein werden.

Am Sonntag, den 25. Juni 2023, von 14 bis 18 Uhr wird es hinter dem Haus der Offenen Hilfen in der Heinrich-Fuchs-Straße 73 bunt und lebendig: Es gibt Kaffee und Kuchen, Hot Dogs und kühle Getränke, Spiel und Spaß für Groß und Klein, viele Informationen und ab 16 Uhr Live-Musik mit der Band „Die Hüte“. Im Ideenpavillon freuen sich die Mitgestalter*innen auf viele interessante Gespräche. Aus allen Ideen werden zum Schluss drei schöne Preise ausgelost. Die Mitgestalter*innen sind Selbstvertreter*innen aus dem Kundenkreis der Offenen Hilfen, die sich mit den vielfältigen Ideen und Fragen rund um die Angebote dann übers Jahr beschäftigen und dafür sorgen, dass das Programm der Offenen Hilfen kundenorientiert und innovativ bleibt. Die Gruppe wünscht sich sehr, dass auch wieder Vertreter*innen von Angehörigen dazu kommen und bei den etwa vier Sitzungen im Jahr dabei sind und ihre Perspektive einbringen. Die Vorbereitungen für den 25. Juni laufen auf Hochtouren. Die Mitgestalter*innen und die Mitarbeitenden der Offenen Hilfen freuen sich schon sehr darauf, endlich einmal wieder gemeinsam mit Kund*innen, Angehörigen und Assistent*innen zu feiern.

Wandern auch mit Mobilitätseinschränkung

Die Stadt Heidelberg hat für ihr Umweltbildungsprogramm "Natürlich Heidelberg" einen geländegängigen Elektrorollstuhl angeschafft. Damit sollen auch mobilitätseingeschränkte Menschen Zugang zur Natur und Umweltbildung erhalten. Gerade für Menschen, die noch kurze Strecken laufen können, sind Wanderungen "über Stock und Stein" sonst nicht machbar.

Im Bereich des Cedernwaldes bei der Rehaklinik Königstuhl, dem Heilwald der Stadt Heidelberg, sind die bestehenden Wege (Hirschbeckshüttenweg, Cedernwaldweg) so saniert worden, dass sie für Rollstuhlfahrende geeignet sind und ausreichende Rastmöglichkeiten sind durch Bänke gegeben. Ein Bewegungspfad ist in der Entstehung und mit ihm soll die Beschilderung für Rollstuhlfahrende verbessert werden.

Auch im Naturpark Neckartal-Odenwald gibt es barrierefreie Möglichkeiten.Auch dort stehen an verschiedenen Standorten geländegängige Elektrorollstühle zur Verfügung.

Der Autor Manfred Giebenhain hat "Die schönsten Spazierwege im Odenwald - besonders geeignet für Menschen mit Mobilitätseinschränkung" veröffentlicht.

Und last but not least: Der Camino Incluso führt auf 84 km durch den Odenwald von Bensheim-Auerbach nach Heidelberg.

Verstärkung gesucht: Deafies Heidelberg

Deafies Heidelberg ist eine Gruppe für junge Hörgeschädigte und Gehörlose aus Heidelberg. Es wird gequatscht, gelacht, gebärdet, es werden Erfahrungen ausgetauscht und man unterstützt sich gegenseitig. Ungefähr einmal im Monat werden abwechslungsreiche Treffen geplant. Neugierig? Dann melde Dich!

Barrierefreie 2 Zimmerwohnung in Heidelberg-Rohrbach

Baugenossenschaft Familienheim eG vermietet eine barrierefreie Mietwohnung in 69123 Heidelberg-Rohrbach, Kirschgartenstr. 33 im 2. OG mit 62 qm. mehr dazu

Weitere wichtige aktuelle Informationen

...gibt es - regelmäßig aktualisiert - auf der Website der Kommunalen Behindertenbeauftragten unter "Aktuelles".  Ab und zu ein Blick darauf lohnt sich!