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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

Weitere Infos
www.heidelberg.de/
behindertenbeauftragte

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Aktuelles

Wohnraum für Studierende, Auszubildende und Promovierende

In das selbstverwaltete Wohnheim Collegium Academicum e.V. in Heidelberg-Rohrbach ist ein Erstbezug ab November 2021 möglich. Die Projektgruppe ermutigt ausdrücklich Menschen mit Bedarf an barrierearmem Wohnraum zu einer Bewerbung. mehr dazu

Medizinische Tastuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs: bis Juni kostenloses Angebot in der Region

In drei Facharztpraxen (siehe unten) können sich Frauen jeden Alters kostenfrei von Isabell Pfeufer untersuchen lassen, während die kürzlich ausgebildete MTU dort ihr Praktikum absolviert. Sie müssen nicht Patientin in der jeweiligen Praxis sein! Termine gibt es ab sofort bis zum 18.06.2021.

Isabell Pfeufer kam blind zur Welt. Die ehemalige Sonderschulpädagogin und Onlineredakteurin startet beruflich neu durch: als qualifizierte Medizinisch-Taktile Untersucherin (MTU) in der Brustkrebsfrüherkennung. „Meine hervorragende Tastfähigkeit kann ich als MTU sinnvoll einsetzen und anderen Frauen Sicherheit geben.“ MTUs, ausgebildet vom Sozial- und Inklusionsunternehmen discovering hands, finden etwa 30 % mehr und bis zu 50 % kleinere Gewebeveränderungen als Ärzte, nämlich ab etwa 6 mm. 
Das Teamwork von Ärztin und MTU verbessert die Früherkennung nachhaltig: Die Tastspezialistin arbeitet unter ärztlicher Verantwortung. Anhand ihres Befundes stellt die Ärztin die Diagnose. Ihren ausgeprägten Tastsinn nutzt die MTU, um in 30 bis 60 Minuten das Brustgewebe sowie Lymphbahnen und -knoten an Hals, Brustbein und Achseln ihrer Patientin millimetergenau und schmerzfrei zu untersuchen. Selbstklebende haptische Orientierungsstreifen auf der Brust dienen ihr als Koordinatensystem. Die Frauenärzt:innen haben mit der MTU ein sehr wirkungsvolles und sanftes zusätzliches Diagnoseverfahren – ganz ohne Geräte. Die qualitativ hochwertige Untersuchungsmethode ist neben dem Brustultraschall und der Mammografie die dritte wichtige Säule in der Brustkrebsfrüherkennung.
Frauen sollten die Vorsorge während der Corona-Pandemie nicht vernachlässigen. Denn je eher ein Tumor entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Erst wenn ein Tumor gestreut hat, wird die Krankheit lebensbedrohlich. discovering hands hat das Tätigkeitsfeld der MTU entwickelt und durch wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit der Taktilographie bestätigen lassen.
Corona-Schutz: MTU und Patientin tragen während der Untersuchung Masken, die MTU desinfiziert ihre Hände, die Untersuchungsliege und die Umgebung vor jeder neuen Untersuchung. 

Praxis
Kontaktdaten
Dr. Kristiane Palm und Astrid Preiß
Seckenheimer Hauptstraße 143, 68239 Mannheim-Seckenheim, Telefon 0621 892030
Martina Lauterbach & Dr. Otha Heuser-Stein, Fachärztinnen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Luisenstr. 14, 69115 Heidelberg, Telefon 06221 27667
Frauenarztpraxis Viktoria Stelzer
Schillerplatz 16 / Ärztehaus Medicum, 69198 Schriesheim, Telefon 06203 64094

VdK-Umfrage zur häuslichen Pflege startet – Machen Sie mit!

Die häusliche Pflege ist am Limit, das zeigt die Corona-Krise deutlicher denn je: Was brauchen Pflegebedürftige, um so lange und so gut wie möglich zu Hause leben zu können? Welche Unterstützung benötigen Angehörige, um diese Situation zu meistern? Zur Beantwortung dieser Fragen hat der Sozialverband VdK in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück eine Studie mit dem Titel: „Pflege zuhause zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ gestartet. Die Online-Umfrage läuft bis zum 9. Mai, ist anonymisiert und es können keine Rückschlüsse auf die Person gezogen werden. mehr dazu

Musik-Wettbewerb Grenzenlose Konzerte 2021

Musiklusion schreibt einen Wettbewerb für kreative Menschen egal welcher ethnischen Herkunft und/oder sozialem Hintergrund aus. Eine gute Möglichkeit mitzumachen und zu zeigen, dass Musik barrierefrei ist. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021. mehr dazu

Mit der Bahn sprechen: Ab April einfacher und günstiger

Die Deutsche Bahn hat ihre Service-Hotlines auf Festnetz-Rufnummern umgestellt. Damit werden sämtliche telefonischen Auskünfte zum Ortstarif erteilt. Die Mobilitätsservice-Zentrale für die Planung barrierefreier Reisen hat die Telefonnummer 030 65212888. mehr dazu

Frauen mit Behinderung erfahren Diskriminierung am Arbeitsmarkt

Frauen mit Behinderung sind auf dem Arbeitsmarkt von doppelter Diskriminierung betroffen. Dazu veröffentliche die Aktion Mensch im März 2021 eine repräsentative Erhebung „Situation von Frauen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt – Studie zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Teilhabe am Erwerbsleben“. mehr dazu
Der Hildegardis-Verein begrüßt die Erhebung der Aktion Mensch und stellt zwei aktuelle Projekte vor, die den (Wieder-)Einstieg von Frauen mit Behinderung und Hochschulabschluss in die Arbeitswelt zum Ziel haben:
Das Mentoringprogramm „iXNet – inklusives Expert*innen Netzwerk“ und einen Bewerbungstag für Studentinnen mit Behinderung und Unternehmen am 21. April 2021.

Berufliche Bildung von Menschen mit Behinderung verbessern

Die Behindertenbeauftragten der Länder und des Bundes verabschiedeten Mitte März 2021 die Berliner Erklärung „Berufliche Bildung von Menschen mit Behinderungen verbessern!" Sie erwarten den Auf- und Ausbau eines Berufsbildungssystems, das in seinen Rahmensetzungen die Vielfalt von Menschen und ihre Potenziale als Chance für die Berufswelt berücksichtigt. mehr dazu

Barrierefreiheit muss selbstverständlich werden

Am 26. März vor 12. Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert anlässlich des Jahrestags Bund und Länder auf, für mehr Barrierefreiheit zu sorgen. mehr dazu

Bericht über Eltern und Kinder mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte

Beim Medienprojekt Wuppertal ist ein neuer Dokumentarfilm "Was ich möchte" als Streaming/Download und auf DVD verfügbar. Der Film berichtet über Eltern und ihre Kinder mit Behinderung und Zuwanderungsgeschichte. mehr dazu

Aufruf für ein Landesantidiskriminierungsgesetz in Baden-Württemberg

Die Landesarbeitsgemeinschaft Antidiskriminierungsberatung Baden-Württemberg hat einen Aufruf für ein Landesantidiskriminierungsgesetz in Baden-Württemberg initiiert, dem sich über 60 Betroffenenselbstorganisationen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und weitere zivilgesellschaftliche Akteure als Erstunterzeichnende angeschlossen haben. Gemeinsam fordern sie, die Schutzlücken, die im Antidiskriminierungsrecht auf Landesebene bestehen, zu schließen und dies im Koalitionsvertrag zu verankern. Der Aufruf kann von Privatpersonen und/oder Institutionen unterschrieben werden. mehr dazu

Hätten Sie´s gedacht?!? - Filmprojekt zum Thema Vielfalt am Arbeitsplatz

Hätten Sie´s gedacht?!? Unter diesem Titel hat die Kommunale Behindertenbeauftragte mit der Filmemacherin Sia Friedrich-Eisenlohr mehrere Filmporträts umgesetzt. In einem Kurzfilm und einzelnen Porträts sind interessante Menschen mit Behinderungen aus Heidelberg zu sehen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind. mehr dazu

Baden-Württemberg nach der Landtagswahl: Barrierefreie Angebote im SWR

Am 14. März hat Baden-Württemberg einen neuen Landtag gewählt. Das Ergebnis in Leichter Sprache und leicht verständliche Infos stellt SWR Aktuell zur Verfügung. mehr dazu

Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt

Mit einer gemeinsamen Erklärung zeigen zum Auftakt des Wahljahres rund 500 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. Die Lebenshilfe Heidelberg e.V. hat dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht. mehr dazu

Kostenfrage bei Assistenz im Krankenhaus für Menschen mit Behinderungen endlich lösen

Pflegebevollmächtigter, Patientenbeauftragte und Behindertenbeauftragter der Bundesregierung fordern in einem gemeinsamen Appell an Abgeordnete der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD noch in dieser Legislaturperiode eine gesetzliche Regelung vorzulegen und zu verabschieden, die endlich dafür sorgt, dass die Finanzierung für die Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf im Krankenhaus geregelt wird. Der Behindertenbeauftragte Jürgen Dusel hat dazu eine Pressmitteilung veröffentlicht. mehr dazu

Assistenz für Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus weiterhin unklar

Der Assistenzbedarf endet nicht an der Krankenhaustür und eine fehlende rechtliche Regelung geht zu Lasten der Betroffenen. Deshalb fordert der Inklusionsbeirat noch in dieser Legislaturperiode eine gesetzliche Klarstellung. mehr dazu

Gewaltschutz für Frauen und Mädchen mit Behinderungen gesetzlich stärken

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März Nachbesserungen am Entwurf des Teilhabestärkungsgesetzes im parlamentarischen Verfahren. mehr dazu

Studie über den beruflichen Werdegang von Menschen mit Behinderungen

Im Rahmen einer Masterarbeit möchte Anne-Laure Fontaine die beruflichen Werdegänge von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und Frankreich vergleichen. Sie absolviert ihr Masterstudium an der Hochschule für Gesundheitswesen EHESP in Frankreich mit dem Schwerpunkt: "Behinderung und soziale Teilhabe" und sucht aktuell Frauen und Männer mit Behinderungen über 40 Jahre, die bereit sind, sich etwa 1 bis 2 Stunden mit ihr zu unterhalten. Voraussichtlich im April/Mai 2021 möchte sie mehr erfahren über Ihre berufliche Laufbahn mit ihren Höhen und Tiefen, ihren Barrieren und Förderern, in der Behindertenwerkstatt oder auf dem 1. Arbeitsmarkt. Alle Daten werden streng vertraulich behandelt und anonymisiert. Weitere Informationen erteilt Frau Fontaine gerne per Telefon 0177 6133798 oder E-Mail.

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar jeden Jahres gedenkt Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, insbesondere der Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus. Üblicherweise findet das Treffen gemeinsam mit vielen anderen in Berlin-Tiergarten statt. Die Zusammenkunft musste dieses Jahr ausfallen, stattdessen strahlte Jürgen Dusel eine Videobotschaft aus. mehr dazu

Fristverlängerung – Entschädigung für Opfer von Gewalt

Kinder oder Jugendliche, die während der Unterbringung in einer stationären Einrichtung der Behindertenhilfe bzw. der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben sowie Menschen mit Hörbehinderung, die als Minderjährige in einem Internat oder einer Pflegefamilie Opfer von Gewalt wurden, können nun noch länger einen Antrag auf eine „Entschädigungs-Zahlung“ stellen. Die Antragstellung bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe ist bis Juni 2021 möglich.
mehr dazu (in DGS)

„Männer-Projekt“ beim BiBeZ e.v.

BiBeZ e.V. ist ein ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum und setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung ihre Selbstbestimmung in allen Bereichen des Lebens verwirklichen können. Das Beratungsangebot öffnet nun auch für Männer* und ist somit für jede Geschlechtsidentität geöffnet. mehr dazu

Kosten für Hausnotrufsystem steuerlich absetzbar

Seniorinnen und Senioren, die in betreuten Wohnanlagen leben, konnten bereits bisher die Kosten eines Hausnotrufsystems als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend machen. Das Sächsische Finanzgericht hat nun auch bei alleinlebenden Seniorinnen und Senioren die Kosten eines externen Hausnotrufsystems anerkannt. mehr dazu

AMSEL-Veranstaltungen in der Region Nord-Baden und Nord-Württemberg

AMSEL e.V. plant trotz Corona Fachvorträge und Tagesseminare 2021 in der Region Nord. Wenn absehbar ist, dass aufgrund der Pandemie die Durchführung nicht möglich sein wird, werden zumindest die Fachvorträge online angeboten. mehr dazu

Interessante aktuelle Termine

Hier finden Sie Veranstaltungen rund um die Themen Inklusion, Behinderung und chronische Erkrankung.
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