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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Christina Reiß (Foto: Fotostudio Schwetasch)
Christina Reiß
Behinderten-beauftragte
Bergheimer Str. 69
69115 Heidelberg
Telefon 06221 58-15590
Fax 06221 58-49160

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www.heidelberg.de/
behindertenbeauftragte

Kontakt und Leistungen/Befugnisse

Aktuelles

Global Accessibility Awareness Day am 21. Mai 2020

Zum neunten Mal findet der Global Accessibility Awareness Day (GAAD) statt. Ziel des Aktionstages ist es, die breite Öffentlichkeit über digitale Barrierefreiheit und Menschen mit Behinderungen zu informieren.

Corona bringt es an den Tag – ein Großteil der momentan boomenden digitalen Angebote kann von blinden und sehbehinderten Menschen nicht genutzt werden. Ihre Verbände fordern zum 9. Global Accessibility Awareness Day (GAAD) am 21. Mai 2020 die überfällige gesetzliche Regelung.

Morgens eine Videokonferenz, mittags schnell online für die Familie einkaufen und abends einen Film streamen – mit dem Beginn der Kontaktbeschränkungen hat ein Boom digitaler Angebote eingesetzt. Leider ist ein Großteil davon für blinde und sehbehinderte Menschen nicht nutzbar. „Während alle Welt bei der Digitalisierung fröhlich Vollgas gibt, werden wir ausgebremst“, stellt Klaus Hahn, Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) fest. Gemeinsam fordern deshalb der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) und der DBSV eine überfällige gesetzliche Regelung zur Barrierefreiheit digitaler Angebote. 
Gelegenheit dazu ergibt sich durch den European Accessibility Act (EAA). Die Richtlinie (EU) 2019/882 verpflichtet die Mitgliedsstaaten der EU unter anderem dazu, den Online-Handel für Verbraucherinnen und Verbraucher barrierefrei zu gestalten. In den kommenden Jahren wird entscheidend sein, was die deutsche Gesetzgebung aus dieser Vorgabe macht. Die beiden Selbsthilfeorganisationen fordern ein ambitioniertes Gesetzespaket, das Spielräume zugunsten behinderter Menschen nutzt. „Wir erwarten, dass Deutschland auch Bereiche einbezieht, die vom EAA nicht erfasst sind, wie den beruflich genutzten Computer oder das Geschäftskonto“, betont die DVBS-Vorsitzende Ursula Weber. Parallel wird es darum gehen, in einer Reihe von europaweit gültigen Normen festzulegen, was Barrierefreiheit konkret bedeutet. DVBS und DBSV erwarten hier eine konsequente Einbindung behinderter Menschen. mehr dazu

Wie wichtig Barrierefreiheit bei Bankautomaten und Online-Shops ist, zeigt der Film „Blinde und sehbehinderte Menschen in einer digitalisierten Welt“.

Internationaler Museumstag: "Museen für Vielfalt und Inklusion"

Am Sonntag, 17.Mai 2020, fand der diesjährige Internationale Museumstag - überwiegend digital - statt, dieses Mal unter dem Motto "Museen für Vielfalt und Inklusion". Das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein hat dies zum Anlass genommen, Sehbehinderte und Blinde mit auf eine Reise ins Bild "Vegetationen" von Max Ernst zu nehmen. Die Einleitung macht Kuratorin Theresia Kiefer, die (gekürzte) Bildbeschreibung ist von Mong Lan Phan. Wer an einer ausführlicheren Fassung interessiert ist, in der mehr Motive des Bildes beschrieben werden, darf sich gerne an das Wilhelm-Hack-Museum wenden.

"Perspektive auch in Corona-Zeiten: Barrierefrei reisen in Deutschland"

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) lobt zum zweiten Mal den Bundesteilhabepreis aus. Gesucht werden Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte, die vorbildlich für einen inklusiven Sozialraum und bundesweit in Kommunen oder Regionen übertragbar sind. Mehr Teilhabe für alle ist das Ziel. mehr dazu

Vorsicht, die Risikogruppe spricht: Ein kritischer Kommentar zum Protesttag der Menschen mit Behinderungen

Das Heidelberger BiBeZ fordert auch im Umgang mit der Corona-Pandemie Selbstbestimmung. mehr dazu

Stellungnahme zur Wohnungspolitik in Heidelberg

Dass der Wohnungsmarkt in Heidelberg angespannt ist, ist bekannt. Menschen mit Behinderungen stehen dabei vor zusätzlichen Problemen: Sie verfügen durchschnittlich nur über 80 % des Durchschnittseinkommens, brauchen teilweise aber barrierefreien Wohnraum, der zumeist in Neubauten entsteht - zu horrenden Preisen.

Der Gemeinderat will "10 Punkte zur Umsetzung des Handlungsprogramms Wohnen und der Wohnraumbedarfsanalyse 2035" beschließen. Die Kommunale Behindertenbeauftragte, der Beirat von Menschen mit Behinderungen der Stadt Heidelberg sowie der Arbeitskreis barrierefreies Heidelberg geben dazu eine Stellungnahme (22,3 KB) ab. Dabei fordern sie den Gemeinderat auf, konkrete Zielvorgaben für den Bau barrierefreier Wohnungen – aufgesplittet nach verschiedenen Preissegmenten – zu beschließen.

Fahrdienst für ältere Menschen: Ehrenamtliche gesucht

Die Stadt will einen ehrenamtlichen Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren einführen. Dies ermöglicht das durch Spenden finanzierte Projekt „Mobilität und Teilhabe für alte Menschen mit Einschränkungen in Heidelberg“. Durch den Fahrdienst sollen ältere Menschen mit Einschränkungen die Möglichkeit haben, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und an Angeboten und Veranstaltungen für Ältere in der Stadt teilzunehmen. 

Während der Corona-Pandemie ist geplant, den Fahrdienst zunächst für andere Unterstützungsleistungen einzusetzen, zum Beispiel für Besorgungen für ältere Menschen. Dafür sucht die Stadt jetzt Bürgerinnen und Bürger mit Führerschein Klasse B und mindestens 3jähriger Fahrpraxis. Interessierte können sich an die Projektkoordinatorin beim Amt für Soziales und Senioren, Sandra Dokter, wenden. Telefonisch ist sie erreichbar unter 06221  58-38320.

Lebenshilfe Heidelberg e.V.: Winfried Monz zum Vorstand berufen

Winfried Monz hatte nach dem Ausscheiden des bisherigen Vorstands diese Position interimsmäßig übernommen. Der Aufsichtsrat der Lebenshilfe Heidelberg e.V. hat inzwischen beschlossen, die Vorstandsposition längerfristig an Herrn Monz zu vergeben. mehr dazu

Beratung derzeit nur telefonisch oder per E-Mail: Heidelberger Selbsthilfebüro

Das Heidelberger Selbsthilfebüro ist zu den gewohnten Sprechzeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Lediglich persönliche Beratungen finden nicht statt. mehr dazu

Einladung Studie zur Orientierung und Navigation in Gebäuden

Für blinde und sehbehinderte Menschen sowie für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen kann es eine Herausforderung sein, sich in einem öffentlichen Gebäude zurechtzufinden. Das internationale und interdisziplinäre Team der TU Dresden und des Karlsruher Instituts für Technolgie arbeiten gemeinsam am Forschungsprojekt „AccessibleMaps“. mehr dazu (742,6 KB)
Ein Teil des Forschungsprojektes ist die Online-Befragung, die sich sowohl an Menschen mit Blindheit, Sehbehinderung als auch an Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigung richtet. Die Befragung ist anonym.

Wohnungsangebote in Heidelberg

Im Wohnprojekt Schweizer Hof sind aktuell 2 Wohnungen frei:

  • Im Altbau, 3. OG, 55 qm, w Zimmer, Küche, Bad, mit eingebautem Hochbett, ohne Küchenzeile, 700 Euro warm
  • Im Neubau, 47,5 qm, großzügiges Wohnzimmer mit Küchenzeile, Balkon, Schlafzimmer, Bad, 700 Euro warm

Habito e.V. freut sich besonders auf Alleinerziehende und/oder Ein-Elternfamilien, die sich gerne im Wohnprojekt engagieren möchten.
info@habito-heidelberg.de oder Telefon 06221 4299020

Im Kirchheimer Wohngebiet "Höllenstein" hat die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH 335 Wohnen errichtet. Der Vermietungsbeginn der letzten 85 Wohnungen mit überwiegend seniorengerechten Wohnungen hat gestartet. mehr dazu

Ausschreibung für die Kunstausstellung ArTmuT 2020

In der St. Bonifatius Kirche Heidelberg wird im Rahmen der Aktionswoche des Heidelberger Bündnisses gegen Armut und Ausgrenzung vom 18. Oktober bis 16. November 2020 eine Ausstellung mit dem Titel: HERKUNFT zu sehen sein. Zur Teilnahme sind bildende Künstler*innen, Profis und Autodidakt*innen eingeladen, die ihre Arbeiten zu diesem Thema ausstellen möchten. mehr dazu (539,6 KB)
Bitte bewerben Sie sich (mit Foto Ihrer Werke) bis zum 20. Juli 2020
per E-Mail an atelier@vbi-heidelberg.de oder per Post an
VBI Anna Delong, „ArTmuT 2020“
Alte Eppelheimer Str. 38
69115 Heidelberg

Rollstuhltaxi-Angebot in Heidelberg

Ein Taxi, in dem Menschen sitzend im Rollstuhl transportiert werden können, bietet die Firma TLS an. Das Rollstuhl-Taxi kann gebucht werden unter Telefon 06221 770022 – nicht über die Taxi-Zentrale! Es empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung, z.B. am Vortag, um sicher zu gehen, dass es auch zur Verfügung steht.

Bundesteilhabegesetz - Was ändert sich ab 2020?

2020 tritt die nächste Stufe des Bundesteilhabegesetzes in Kraft. Bitte lesen Sie mehr dazu
Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg hat eine Checkliste (135,8 KB)zur dritten Reformstufe des BTHGs veröffentlicht.

Interessante aktuelle Termine

Hier finden Sie Veranstaltungen rund um die Themen Inklusion, Behinderung und chronische Erkrankung.
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