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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Klimaschutz und Energie
Prinz-Carl, Kornmarkt 1
69117 Heidelberg
Telefon 06221 58-18000 und 58-18010 Energieberatung: 06221 58-18141
Fax 06221 58-4618000

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Energie- und Zukunftsspeicher der Stadtwerke Heidelberg - Blick auf das Neckartal

Auf dem Weg zu klimaneutraler Wärmeversorgung

Mehr als ein Drittel (rund 37 Prozent) aller Kohlendioxid-Emissionen Heidelbergs werden bei der Wärmeerzeugung ausgestoßen. Derzeit erfolgt die Heidelberger Wärmeversorgung zu knapp 50 Prozent mit Fernwärme und zu knapp 50 Prozent mit Erdgas und Heizöl. Strom und Holzöfen haben einen geringen Anteil. Die klimaneutrale Wärmeversorgung erfordert also eine Umstellung der Fernwärme auf erneuerbare Quellen und einen Ausstieg aus den fossilen Energieträgern Erdgas und Erdöl.

Holzheizkraftwerk Pfaffengrund - Außenansicht
Das Holz-Heizkraftwerk im ENERGIEpark Pfaffengrund der Stadtwerke Heidelberg wurde 2013 in Betrieb genommen: Es erzeugt 80.000 Megawattstunden Wärme und 24.000 Megawattstunden Strom - Energie für rund 6.000 Passivhaus-Haushalte in der Bahnstadt. (Foto: Stadtwerke)

Im ENERGIEpark Pfaffengrund der Stadtwerke Heidelberg wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Anlagen gebaut, durch die der selbsterzeugte Anteil grüner Wärme an der Fernwärme bereits bei über 25 Prozent liegt. Insgesamt sind bereits 50 Prozent der Fernwärme CO2-neutral – dank des gestiegenen CO2-neutralen Anteils der beschafften Fernwärme aus Mannheim.

Kommunale Wärmeplanung wird erarbeitet

Um die Wärmeversorgung künftig klimaneutral zu gestalten, erstellen die Stadt Heidelberg und die Stadtwerke Heidelberg derzeit eine Kommunale Wärmeplanung. Darauf aufbauend soll eine kommunale Wärmewendestrategie mit einem Maßnahmenkatalog erarbeitet werden.

Bei der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung sollen Erkenntnisse aus der Energiekonzeption 2020/2030 der Stadtwerke Heidelberg und dem „Sachstandszwischenbericht zur Grünen Fernwärmeversorgung in Heidelberg“ der Stadtwerke berücksichtigt werden. Demnach ist die Transformation zu einer „grünen“ Fernwärme auf einem guten Weg und muss regional gedacht sowie in Kooperation mit bewährten Fernwärmepartnern umgesetzt werden.

Geothermie, Flusswärme, Biomasse und weitere erneuerbare Quellen

Im Zwischenbericht werden mögliche Maßnahmen zur Einbindung erneuerbarer Quellen in das Fernwärmenetz untersucht – darunter Biomasse, Umweltwärme, Abwärme und Tiefengeothermie. Derzeit prüfen die Stadt Heidelberg und die Stadtwerke Heidelberg den Einsatz einer Flusswärmepumpe an verschiedenen Neckarstandorten. Neben der Tiefengeothermie, dessen Potenziale derzeit die GeoHardt GmbH für die Rhein-Neckar-Region erschließt, ist die oberflächennahe Geothermie hervorzuheben.

Weitere Informationen hält eine Präsentation der Stadt Heidelberg und der Stadtwerke Heidelberg bereit. mehr dazu (4,578 MB)