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Oberbürgermeister Würzner und der japanische Generalkonsul in München halten die Auszeichnung in Händen. (Foto: Rothe)

Ausgezeichnete Freundschaft
Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner wurde vom japanischen Außenministerium für seine Verdienste um die deutsch-japanische Freundschaft ausgezeichnet. 
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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Malena Arnold
Referat des Oberbürgermeisters, Internationale Beziehungen
Rathaus, Marktplatz 10
69117 Heidelberg

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Theresa Kälberer
Referat des Oberbürgermeisters, Internationale Beziehungen
Rathaus, Marktplatz 10
69117 Heidelberg

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Partnerstädte

Gelebte Völkerverständigung

Als internationale Stadt mit rund 11,9 Millionen Gästen im Jahr und etwa 47.000 Bürgerinnen und Bürgern mit Zuwanderungsgeschichte, pflegt Heidelberg acht Städtepartnerschaften: mit Hangzhou in China, Palo Alto in den USA, der französischen Stadt Montpellier, mit  Cambridge in Großbritannien, Rehovot in Israel, Bautzen in Deutschland, Simferopol auf der Halbinsel Krim und mit Kumamoto in Japan. Schwerpunkt der Partnerschaften ist das Thema „Wissenschaft“.

Die gelebte Völkerverständigung reicht von offiziellen Delegationsbesuchen über Erfahrungsaustausch auf politischer und Verwaltungsebene bis hin zu Jugendbegegnungen und Bürgeraktivitäten. Seit 1996 organisiert die Stadt Heidelberg die International Summer Science School (ISH), die Abiturientinnen und Abiturienten aus allen Partnerstädten Heidelbergs zusammenbringt. Seit 2010 ermöglicht eine Kooperation der International Summer Science School mit dem National Youth Science Forum Heidelberger Nachwuchsforschern, praktische Erfahrungen in Australien zu sammeln.

Darüber hinaus bestehen freundschaftliche Beziehungen zu den Städten Mostar (Bosnien-Herzegowina), Jelenia Góra (Polen) und Heidelberg (Südafrika/Provinz Gauteng).

Der Stadt Heidelberg ist es wichtig, den Kontakt zu ihren jüdischen ehemaligen Bürgerinnen und Bürgern zu pflegen. Bereits fünfmal fanden Treffen in Heidelberg statt, bei denen die ehemaligen Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige teilweise zum ersten Mal seit ihrer Vertreibung wieder Deutschland besuchten. Um auch den Kontakt zu den Nachkommen dieser ehemaligen Heidelberginnen und Heidelberger aufrechtzuerhalten, unterstützt die Stadt Heidelberg sie bei einem Besuch in Heidelberg im Rahmen des vorliegenden Förderprogramms. Nachkommen der ersten Generation erhalten bei einem mehrtägigen Besuch Heidelbergs eine einmalige finanzielle Unterstützung.

Gemeinsam mit einem Netzwerk badischer Städte ist die Stadt Heidelberg auch an der Pflege der Gedenkstätte Gurs in Frankreich beteiligt. In dieses Konzentrationslager wurden zahlreiche Heidelberger Jüdinnen und Juden während des Zweiten Weltkriegs verschleppt.

Aktuelles

Mehr als 6.500 Juden aus Südwestdeutschland wurden vom 22. bis 24. Oktober 1940 von den Nationalsozialisten festgenommen und in das Lager in der südfranzösischen Stadt Gurs deportiert. Viele von ihnen starben aufgrund der schrecklichen Lebensverhältnisse bereits in den ersten Wochen nach der Ankunft, andere wurden später in Vernichtungslager deportiert. Von den rund 300 Menschen aus Heidelberg überlebten nur etwa 70 Gurs und andere Lager, lediglich 15 von ihnen kehrten nach Kriegsende wieder nach Heidelberg zurück. Der Stadt Heidelberg ist es daher ein wichtiges Anliegen, der Opfer der Nationalsozialisten zu gedenken – insbesondere auch am Ort der Gräueltaten. Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain hat daher am Sonntag, 24. Oktober 2021, an einer Gedenkveranstaltung auf dem Deportiertenfriedhof in Gurs teilgenommen. mehr...
Zum 60-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Montpellier und Heidelberg veranstaltet das Montpellier-Haus in Zusammenarbeit mit der Metropolregion Montpellier während der Französischen Woche eine Weinmesse mit 13 geladenen Winzern aus der Gegend um Montpellier im Haus der Begegnung, Merianstraße 1. Die Veranstaltung im Eugen-Biser-Saal bietet die Möglichkeit, eine große Auswahl an Weinen zu probieren und eine Entdeckungsreise durch die französische Lebensart zu unternehmen. Aufgrund der Lage Montpelliers im Herzen des größten Weinbergs der Welt, ist der Weinanbau – ein über 2.700 Jahre altes Erbe aus der Antike – ein Markenzeichen der Stadt und ihrer Umgebung und gehört zum kulturellen und historischen Erbe der Region. In den vergangenen Jahrzehnten wurde dort eine Entwicklung vorangetrieben, die Innovation und Tradition verbindet, um hochwertige Weine mit besonderer Rücksicht auf die Umwelt zu produzieren. Das Languedoc-Roussillon ist das größte Bio-Weinbaugebiet Frankreichs und auf dem Weg, das zweitgrößte der Welt zu werden. mehr...
„Denselben Werten des Geistes und der Freiheit verpflichtet“ – „attachées aux mêmes valeurs de l’esprit et de la liberté“: Mit diesen Worten beschlossen die Stadtoberhäupter von Heidelberg und Montpellier 1961, die Menschen in ihren Städten enger miteinander zu verbinden. Wie kam es dazu? Dieser Frage können Heidelberger Schülerinnen und Schüler am Freitag, 15. Oktober 2021, um 15 Uhr im Stadtarchiv, Max-Joseph-Straße 71, 69126 Heidelberg, nachspüren. Als Beitrag zur Französischen Woche ermöglichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archivs eine Zeitreise in die frühen 1960er Jahre: Unter fachkundiger Anleitung interpretieren die Schülerinnen und Schüler zeitgenössischer Bilder und Texte unterschiedlichster Formate. Bei der Sichtung von offiziellen Dokumente, Presseartikeln und mehr werden Akteure und ihre Ideen lebendig. Der Blick zurück nach 60 Jahren eröffnet zugleich eine kritische Bestandsaufnahme: Was bedeutet die Partnerschaft heute und was können wir tun, um sie mit Leben zu erfüllen? mehr...
Als eine von drei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern weltweit wurde Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen ausgewählt, für die UNESCO ICCAR (Internationale Koalition Inklusiver und Nachhaltiger Städte) die Arbeit Heidelbergs im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung auf dem World Human Rights Cities Forum (WHRCF) vom 7. bis 10. Oktober 2021 vorzustellen. Das World Human Rights Cities Forum findet jährlich in Gwangju (Südkorea) statt und führt Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Kommunen zusammen, die Menschenrechte ins Zentrum ihrer Arbeit stellen. Als vielfältige und weltoffene Stadt kann Heidelberg auf zahlreiche Projekte und Strukturen zurückgreifen, die ein respektvolles Miteinander stärken und ein klares Zeichen gegen Ideologien der Ausgrenzung setzen. Insbesondere Heidelbergs Engagement im Bereich der diskriminierungskritischen Jugendarbeit wird auf dem WHRCF ins Zentrum gerückt. mehr...
Heidelberg und Montpellier feiern 2021 das 60-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft. Anfang September begingen beide Städte das Jubiläum in Heidelberg und unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung zur Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltige Mobilität, Wirtschaft und Wissenschaft. Nun stand der Gegenbesuch an: Eine Heidelberger Delegation um Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner sowie Stadträtinnen und Stadträten war vom 1. bis 4. Oktober 2021 in Südfrankreich zu Gast, um die langjährige Freundschaft zu feiern und über die künftige Zusammenarbeit zu sprechen. Mit der Unterzeichnung von zwei weiteren Vereinbarungen wurde die Weiterentwicklung der Städtepartnerschaft auf ein breiteres Fundament gestellt: Beide Städte wollen Partnerschaften und Initiativen zwischen Schulen unterstützen und fördern – geplant sind zunächst drei neue Grundschul-Partnerschaften – sowie den Austausch in der Wirtschaft, unter anderem im Bereich Start-ups, intensivieren. mehr...